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 England, London

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Alice

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Alter : 23
Anzahl der Beiträge : 8
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RPG Steckbrief
Name: Alice Elswood
Rasse/Art: Aerin/Balancer
Inventar:

BeitragThema: England, London    Sa Mai 05, 2018 2:40 pm

Wie an jedem Tag, so ging ich auch diesem Montagmorgen meine übliche Routine durch. Müde und perplex erwachte ich in meinem Schlafzimmer, nachdem mich die ersten Sonnenstrahlen, die durch einen Spalt meines Vorhanges schienen weckten, indem sie zärtlich meine Nase kitzelten. Verwundert starrte ich mit verschwommener Sicht in die Richtung meiner Decke. Gähnend  rieb ich mir die Augen, bevor ich mich streckend aufrichtete und dem frühen Vogelgezwitscher aus der Umgebung lauschte. Als ich mich nach einer Weile auf den Beinen hielt, zog ich als erstes die Gardinen über der Fensterbank zur Seite. Anschließend öffnete ich eben jenes besagte Fenster und schnappte erstmals einen Happen der morgendlichen Frischluft. Von oben hinabblickend, bemerkte ich den frühen Arbeitsverkehr und vorbeilaufende Jogger und Tierliebhaber. Einen Moment beobachtete ich noch das Geschehen und setzte mich auf die Fensterbank. Ich trug noch immer meinen Pyjama und meine Haare standen mir ebenfalls noch zu Berge. Dies bemerkend, wandte ich mich also vom  Straßenbild ab und betrachtete mich im Spiegel. Etwas verlegen wischte ich mir schnell die trockenen Speichelrückstände von den Wangen und begann meine Haare zu kämmen. Ein oder zwei geschickte Handgriffe und schon waren die benötigten Haarbänder platziert. Singend vor mich hin trällernd begann ich letztendlich damit meine Schlaftracht abzulegen. Kaum war ich also aus den Hüllen gefahren, so wühlte ich in meinem Schrank nach den passenden Stücken und warf den Rest quer durch Zimmer. Das meiste landete neben oder auf dem Bett. Doch dies kümmerte mich reichlich wenig, da mich das ticken des Weckers daran erinnerte, wie spät es doch gerade war. Wieder einmal musste ich einen Spurt hinlegen, um nicht noch zu Spät in der Ausbildung zu erscheinen. Schnell schlüpfte ich in meine Uniform, während ich gleichzeitig versuchte mir die Zähne zu putzen und Makeup aufzutragen. Dies irgendwie halbwegs ordentlich gemeistert, schnappte ich mir noch kurz meine Tasche ehe ich mit einem knappen Frühstück in der Hand  die Wohnung verließ und die Strecke zur Arbeit auf mich nahm. Diesmal würde ich wohl mit dem Fahrrad  fahren müssen, so dachte ich als mich der Bus noch auf halben Weg überholte."So ein Mist…" seufzte ich klagend und lief schnell zurück, um mich auf den Drahtesel zu werfen. Als ich mich schließlich völlig aus der Puste auf dem Sattel saß, begann ich also kräftig in die Pedalen zu treten und kam so nach einigen stressigen Minuten am Bahnhof an. Ich schloss mein Fahrrad an einem geeigneten Geländer an und lief ohne weitere Verzögerung gerade Wegs auf die Gleise zu. Ich hatte Glück, denn hatte die Bahn wenige Minuten Verspätung. Eine Fahrkarte musste ich durch meine Monatskarte nicht erst ziehen, so gelang es mir doch noch irgendwie pünktlich vor dem Zug anzukommen. Mich kurz auf die Bank setzend, erholte ich mich von der Hetzerei und sah den ersten Wagon dann bereits in den Bahnhof einfahren. Wie erwarten stand ich natürlich auf und stellte mich ziemlich genau hinter die gekennzeichnete weiße Linie. Doch gerade als ich den Bügel meiner Tasche noch einmal richten wollte, bemerkte ich plötzlich, wie mich etwas von hinten wegstieß. Jemand musste mich angerempelt oder geschubst haben. Doch Zeit, um mir darüber den Kopf zu zerbrechen hatte ich nicht. Immerhin verlor ich das Gleichgewicht und fiel sofort auf die Gleise. Noch im Flug schaffte ich es irgendwie mich mit einer Bruchlandung zu drehen, wodurch ich in das Gesicht meines Mörders schauen konnte, ehe mich das Licht des Zuges erfasste und ein lautes schrilles quietschen meine Ohren erreichte. Es war das Geräusch, das eine Bahn bei einer schnellen Bremsung verursachte. Ab da an, wurde mir schwarz vor den Augen, ich konnte nicht genau sagen, ob mich der Zug erwischte, falls ja muss es ein sehr schnelles Ende gewesen sein, da ich mich nicht erinnern konnte Schmerz empfunden zu haben. 
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