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 Sword of the Stranger

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Sayamy
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BeitragThema: Sword of the Stranger   So Aug 24, 2014 11:01 pm

25 Juli 2358
 

Der äußerst nervtötende Dreiklang des Schulgongs riss mich aus meinen mathematischen Berechnungen. Wieder eine Stunde und jetzt sogar ein Schultag um. Es war Freitag, dementsprechend waren die meisten schnell aus dem verwinkelten Gebäude verschwunden um ihre Freizeit zu genießen während ich mir Zeit ließ meine Notizblätter wegzupacken und den in den Tisch integrierten Hochleistungscomputer herunterzufahren, nachdem ich die für die Hausaufgaben benötigten Dateien über Wifi zu meinem Catch  – computerized watch, eine Art elastisches Armband mit vielen Funktionen u.a. der des Verfolgens wo man hinging – übertragen hatte. Lust darauf mit irgendwem heimzulaufen hatte ich nämlich nicht, geschweige denn auf Einladungen für irgendwelche Wochenendsunternehmungen oder komische Fragen von Normalos über das ESP-Programm. Zu dem Studentenblock wo ich alleine in einer kleinen Wohnung lebte war es nicht weit, aber eigentlich schmiss ich nur meine Tasche in den Flur und verschwand nur mit der E-Karte wo meine sämtlichen Ausweise, Zutritts und Fahrlizenzen sowie Geld und Gesundheitsdaten abgespeichert waren mit nach unten in die Garage. Gut, Garage war der falsche Begriff… die Fahrzeuge – von Air Trecks über Turbo Wheels bis hin zu Line Cars war alles dabei – gehörten keinem bestimmten Besitzer. Man holte sich die entsprechende Lizenz, zahlte jährlich einen Pauschalen Betrag und fuhr einfach wann und wohin man Lust hatte. Meine Wahl fiel auf ein Lumina Mofa, ein sehr schickes und schnelles Motorad – wenn auch es keine Räder mehr hatte sondern nur zwei Röhren in denen hochkomprimierte Luft zirkulierte die einen Überdruck erschufen, der das Rad über die Straße schweben ließ. Geübt zog ich die Karte durch den Sicherungsschlitz, setzte den Helm auf den mir der Greifarm reichte und der sich automatisch mit dem Catch synchronisierte, dann ging es schon los. Hongkong war eine Riesenstadt, eine Megatropolis, wo nie Ruhe herrschte und keine Nacht existierte. Himmel gab es allerdings auch nicht…trotz etlicher alternativer Energiequellen lag über der Stadt eine ewige Wolkendecke und Sonne war etwas sehr seltenes. Wofür gab es den Solarien und Park in Hochhäusern mit künstlichem Himmel? Doch dieser Künstlichkeit wollte ich ja gerade entfliehen, wollte einfach raus und an einen Ort wo niemand vorbei kam und es still genug war um seinen Gedanken nachzuhängen. Glücklicherweise lebte ich in einer Satellitenstadt, Delta einsfünf, und kam dementsprechend nach einer halben Stunde Stadtverkehr endlich auf freie Straßen. Ein leichter gedanklicher Tipp auf das holographische Steuerfeld auf dem Visier und die Geschwindigkeit schnellte hoch, sodass ich die Landschaft – rechts Felsen, links Meer – nur noch als Schlieren wahrnahm. Der dadurch entstehende Adrenalinschub verschaffte mir ein Gefühl der Freiheit und um das noch mehr zu genießen schloss ich die Augen. Keine 5 Sekunden später ertönte eine automatisierte Stimme aus dem Helm und ich spürte, dass ich sehr viel langsamer wurde. „Achtung! Sicherheitsverstoß Stufe 1! Verkehrsschutzprotokoll wird eingeleitet“ Entnervt öffnete ich die Augen wieder und würgte dieses bescheuerte Protokoll mit ein paar raschen Klicks ab, eh ich wieder beschleunigte. Offenbar hatte ich dabei aber vor Wut einen etwas zu scharfen Schlenker mit der Lenkung gemacht, denn auf einmal schien die Begrenzung viel zu nah. Irgendwas war aber komisch…die Zeit schien viel zu langsam zu verlaufen, das Fahrzeug schien stehen zu bleiben, während ich über die Brüstung hinausflog, gegen einen Wind der mir den Helm vom Kopf gerissen hatte. Nicht mal Zeit zu schreien hatte ich, riss nur panisch die Augen auf weil alles trotz der scheinbaren Verlangsamung viel zu schnell passierte. Dann ein Licht dass viel zu grell war, um es auszuhalten und im nächsten Augenblick landete ich hart auf einer…Wiese?, schaffte es gerade noch so mich abzurollen um mich nicht zu verletzen und blickte dann entgeistert in das Gesicht eines Mannes der mit erhobenen…was bitte war das? über mir stand. Im nächsten Moment schlug er zu und rein aus Reflex blockierte ich den offensichtlichen Angriff. Und wieder. Und wieder. Aufgeben stand für ihn anscheinend außer Frage, selbst wenn er nicht an mich rankam. Als er eine neue Taktik probierte machte ich nur eine Handbewegung und schon flog er weg – in zwei weitere hinein, die sich bis gerade gekloppt hatten. Irritiert richtete ich mich langsam auf. Wo war ich hier? Soviel… Gras hatte ich noch nie gesehen und erst der Himmel... geblendet hob ich eine Hand über die Augen, bekam gerade noch mit wie ein andrer Kerl mit diesem Ding direkt in Brusthöhe auf mich zustürmte und konnte abwehren. Überall hier rum waren solche Leute und so komische Sachen wie die trugen konnte ich nicht mal zuordnen wer zu wem gehörte. Wenigstens wurde ich dank des ESP nicht verletzt.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Di Aug 26, 2014 10:07 pm

Die Sonne stand hoch am Himmel und es wehte ein frischer Sommerwind über die weite offene Fläche des Hochlandes Chinas. Die Natur blühte in voller Pracht und Farben, was der ganzen Szene etwas wie Friede und Schönheit gab, wenn da nicht zwei grosse Lager von zwei verfeindeten Nationen waren. Kaum eine Meile lag zwischen ihnen und dichter Rauch stieg von den Feuerstellen auf. Lange wird es nicht mehr dauern, bis es hier zur einen blutigen Schlacht kommt und der scheinbare Friede über dem Land vollends verschwindet. Auf der einen Seite hatten wir die Mongolen, ein stolzes Reitervolk. Ihre Gegenspieler waren die Garde des Kaisers, welche sich zur Aufgaben gemacht hatten die Grenzen des Kaiserreichs mit ihrem Leben zu beschützen. Aber wie es sich ebenso verhielt, blieben beide der Tradition treu und man brachte seine Truppen zuerst in Formation. Erst als jeder dort stand, wo ihn die Generäle hinbeordert hatten, schaute man dem Gegner in die Augen. Es wurde deutlich ruhiger und nur der Wind machte seine Geräusche, während die unzähligen Banner und Flaggen wedelten. Dann endlich zog einer der beiden Anführer sein Schwert und hob es hoch in die Luft, während er seinen Befehl über die weite Ebene hinaus schrie. Der andere zog natürlich nach und hob ebenfalls sein Schwert mit einem Kriegsausruf. Dann senkten sich die Schwerter und tausende Menschen gerieten langsam in Bewegung. Wie zwei grosse Wellen stürmten die beiden Armeen aufeinander zu und der Aufprall war grauenhaft. Die Schlacht hatte begonnen.

Ich ritt auf meinem Pferd im wilden Galopp diesen Wilden entgegen, die es gewagt hatten in das Heilige Land einzudringen und zog meine Waffe. Ich machte meinen Namen alle Ehre, als ich direkt an vorderster Front kämpfte und meine Untergebenen mit lauten Ausrufen befehligte, die sogar den Lärm des Blutbades übertönten. Doch lange konnte ich mich nicht auf dem Pferd halten, da strauchelte es bereits über einen ausgestreckten Speer und fiel aus dem Sattel. Doch das hielt mich nicht auf. Schnell stand ich fest auf beiden Beinen. Je länger die Schlacht andauerte, desto unübersichtlicher wurde sie und bald waren alle wild ineinander verstrickt, dass jeder auf jeden klopfte. Kein Wunder, dass niemand den bleichen Jungen entdeckte oder bemerkte, wie er da aus dem Nichts plötzlich im Zentrum stand. Er trug kein Zeichen der Mongolen, also war er ein Feind. Er trug kein Zeichen der Kaiserfamilie, also war er ein Feind. So wurde er also praktisch von jedem angegriffen, doch er konnte sich noch erfolgreich retten. Bis ich ihn von hinten anrempelte und mit einem Tritt den Boden unter den Füssen wegnahm. Ich stand direkt über ihm und die Sonne warf meinen Schatten auf ihn. Ich holte zum Todesschlag aus, doch dann wurde ich einem Mongolen weggezerrt.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Di Aug 26, 2014 11:28 pm

Viel mehr als abwehren von auf mich gerichteten Angriffen konnte ich inmitten dieses Chaos nicht tun – ich wusste weder wo ich war, noch wie ich hier rauskommen könnte und überhaupt verwirrte mich das ganze einfach. Was war los? Wie war ich hier her gekommen? Wieso war hier nichts was ich kannte? Wer waren die alle? Und warum griffen die mich an? Unterscheiden konnte ich die Parteien nicht, dafür war deren Kleidung zu fremdartig. Nur konnte ich nicht gut gegen alles um mich herum gleichzeitig kämpfen, weswegen ich auch den jungen Mann übersah, der mich plötzlich von hinten zu Boden warf. Ich hatte gerade genug Zeit mich auf den Rücken zu drehen und zu sehen wie er eins dieser Dinger zum wahrscheinlich tödlichen Schlag ausholte, bereitete mich schon darauf vor ihn abzuwehren – besser gesagt das Schwert, er selber wog zuviel um ihn richtig wegzustoßen – als er aber von einem anderen Kerl weggeschubst wurde. Okay, die waren offenbar Gegner. Oder hatten einen ziemlichen Streit. Allerdings schien mir der rothaarige freundlicher und da er unterlegen war entschied ich mich dafür ihm zu helfen. Um nicht nebenbei noch Opfer für noch mehr Angriffe zu werden stand ich nicht auf, drehte mich nur auf die Seite und verhinderte einfach dass der Kerl mit den filzigen Haaren und der Pelzkappe Rotschopf traf. Vielleicht half er mir dann im Gegenzug hier rauszukommen.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Do Aug 28, 2014 8:18 pm

So ein verfluchter Mist, dachte ich und versuchte mich verzweifelt gegen den Krieger über mir zu wehren, doch da ich aus Unaufmerksamkeit bereits auf dem Boden lag, war ich ihm eindeutig von dieser schlechten Ausgangsposition unterlegen. Auch war mir das Schwert aus der Hand gefallen und es lag zu weit von mir weg, dass ich es mit der ausgestreckten Hand zu fassen bekam. So drehte ich mein Kopf weg, als die Klinge auf mich niedersank. Unverhofft bekam ich jedoch Hilfe und der bleiche Junge, den ich eben versucht hatte umzubringen, verhinderte, dass ich getroffen wurde. Ich sah nur etwas überrascht zu ihm rüber, ehe ich dem Mongolen mit einem kräftigen Tritt zwischen die Beine gab, dass dieser vor Schmerzen gekrümmt, zu Boden viel. Schnell griff ich nach meinem Schwert und beendete den Kampf, ehe ich wieder versuchte auf die Beine zu kommen. Nun sah ich den Jungen abermals an, doch dann rannten bereits die zwei nächsten Feinde auf mich zu. Was mich doch etwas überraschte, war, das die Mongolen den bleichen Jungen ebenfalls ins Visier nahmen. Gehörte er nicht zu ihnen? So seltsam wie der aussah, konnte es doch nur ein Wilder sein. Ich zählte jedenfalls 1 und 1 zusammen und deckte ihn. Doch sobald er sich eine Blösse gab, scheinbar glaubte er, dass ich ihm helfen würde, schlug ich ihn etwas verräterisch K.O. Die Schlacht wurde gewonnen und ich blieb die ganze Zeit über beim bleichen Kerl, ehe ich ihn an den Füssen durch das Gras zog. Im Lager angekommen, rief ich zwei Wachen zu mir und wir banden ihn mit einem Seil an einen Holzpflock. Mit einem eiskalten Eimer voll Wasser wurde er zurück ins Leben gerufen. Ich stemmte die Arme in die Hüfte und sah an ihm herab. “Wer bist?“, fragte ich als erstes. “Und was sind das für Klamotten? Bist du ein Mongole? Ein Bauer? Ein Bandit?“

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Do Aug 28, 2014 9:08 pm

Keine Ahnung woher Rotschopf wusste, dass ich eingegriffen hatte – immer hin war meine Psychokinese nicht sichtbar – aber vielleicht hatte er einfach ein gutes Gespür. Solche Leute gab es. Zumindest schaffte er es, sich danach selber wieder zu verteidigen – auch wenn ich zusammen zuckte und einen Moment die Augen schloss als er den anderen einfach umbrachte – denn kurz darauf wurden wir wieder angegriffen. Und wie ich gehofft hatte deckte er mich, wobei ich auch selber einiges abwehrte, allerdings bekam ich irgendwann von hinten einen kräftigen Schlag ab und wurde bewusstlos. Dementsprechend bekam ich vom Rest des Kampfes nicht viel mit und kam auch erst wieder hustend zu mir, als ein Eimer äußerst kaltes Wasser über mich gekippt wurde. So wie es aussah hatte Rotschopf mir nicht vertraut, denn ich fand mich an einen Pflock gefesselt vor. „ESPler wenn du schon auf Rasseneinteilungen bestehst. Und das sind ganz normale Klamotten. Deine sind komisch. Was ist das hier überhaupt? Irgendein komischer Werbegag für n neues Utopia?“ fragte ich zurück. Die Fesseln hielten mich übrigens nicht auf – Knoten zu lösen hatte ich schon im Grundtraining gelernt, weswegen ich bereits beim letzten seelenruhig meine freien Hände rieb um die Durchblutung wieder anzuregen.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Fr Aug 29, 2014 8:51 pm

Ich legte verwirrt den Kopf etwas schief, denn ich verstand nicht wirklich, was uns der Gefangene mitteilen wollte. Ich habe noch nie von den ESPler gehört, weder wusste ich, was er mit Utopia meinte. War das seine Herkunft? Kam er über das weite Meer zu unserer Welt? Dieses lag nicht sonderlich weit weg von hier und daher könnte diese Möglichkeit durchaus der Wahrheit entsprechen. Aber warum hat er sich dann dem Schlachtfeld genähert? Das war doch eine absolute Dummheit. “Hier wird kein neues U-utopio errichtet, klar! Das Land gehört zum glorreichen Kaiserreich und wir sind die Wächter, die die Grenzen aufrechterhalten. Wir haben gerade die Mongolen in einer erfolgreichen Schlacht besiegt und so wird es jedem Feind gehen, der uns versucht anzugreifen, kapiert? Nun, wie lautet dein Name…EP..PSE…PESPLE oder wie ihr euch auch immer nennt.“ Als ich sah, dass er sich an den Fesseln zu schaffen gemacht hatte, trat ich auf den Koten des Seils, welches an seinem Bein angebracht war. Keiner würde ohne meine Erlaubnis irgendwo hingehen.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Fr Aug 29, 2014 9:28 pm

„Shun Liu, wenns denn so wichtig ist. Und du kannst jetzt aufhören, deine Rolle zu spielen, ich habe kein Interesse an was auch immer. Sag mir einfach wo der Highway ist und ich bin wieder weg.“ Antwortete ich, verdrehte die Augen als er auf das Seil zwischen meinen Füßen trat. Als ob mich das aufhalten würde…ich bräuchte nur seinen Schuh verschieben, dann würde er hinfallen oder einen Spagat machen. Aber ich wollte es mir nicht mit dem Kerl verscherzen – nicht solange da soviele Typen mit Waffen rumlaufen – also versuchte ich es weiter mit reden. „Hör mal, ich krieg Ärger wenn ich nicht zur Sperrstunde wieder im Wohnheim bin. Außerdem hab ich noch einen Berg an Hausaufgaben und die Integralrechnungen werden sich nicht von alleine lösen. Also, wie komm ich am schnellsten zurück nach Hongkong Delta einsfünf?!“ Respekt hatte ich vor dem scheinbaren Anführer offensichtlich gar keinen, dachte aber auch immer noch dass das hier nur ein Schauspiel war.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   So Aug 31, 2014 5:25 pm

Als der Junge wieder völliges Sinnloses von sich gab, drehte ich mich zu den beiden Wachen um und wir zuckten alle mit den Schultern. Keiner wusste, was er mit Highway, Hongkong Delta einsfünf und dem gleichen Mist meinte. Redete er überhaupt die gleiche Sprache wie wir? Ich machte einen Schritt zurück und nahm den Fuss vom Seil. Er war wohl keine Gefahr für uns, mehr für sich selber wahrscheinlich. Der ist Typ ist geisteskrank. “Ich bin Xin Zhao und sehe ich für dich aus, als ob ich Scherze machen würde? Im Gegensatz zu dir, weiss ich, wo ich mich befinde und ich habe noch nie etwas von einem Highway gehört. Wenn du die grosse Handelstrasse meinst, dann ist diese mindestens ein ganzer Tagesmarsch von hier entfernt. Wir sind hier mitten in der Wildnis. Nur werden dir vermutlich entflohene Mongolen über den Weg laufen, die…nicht so freundlich wie wir mit dir umspringen werden. Also Shun Liu, vielleicht sollten sie endlich mal die Wahrheit sagen oder wir werden dich hier draussen einfach den Mongolen überlassen. Die Entscheidung liegt bei dir. Ich für meinen Teil möchte so schnell wie möglich wieder nach Peking, um den Kaiser zu unterrichten.“

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   So Aug 31, 2014 8:16 pm

Nein, du siehst aus als ob du von einer Mittelalter-Convention entlaufen bist… dachte ich nur still auf die Wort von Rotschopf – Xin Zhao wie er sich nannte – hin. Leicht ungläubig hörte ich ihm zu und so langsam dämmerte mir, dass ich nicht mehr in der Nähe des Highways war. Oder überhaupt von Hongkong. Und dass ich entweder tot war, im Koma lag oder zumindest nicht mehr so bald nach Hause kommen würde. „Kaiser? Der letzte Kaiser war ein Kleinkind und musste 1912 einen Monat nach Ausrufung der Republik China abdanken…“ meinte ich abwesend und mehr zu mir selbst. Mir war schon klar, warum er vom Kaiser und Mongolen redet – jetzt zumindest – und ich ließ mit einem resignierten Seufzer den Kopf sinken als einer der anwesenden Wachen deutlich irritiert meinte, dass doch noch nicht mal die Wende des ersten Jahrtausends verstrichen war. „Wenn ich jetzt sage, dass ich fast 1400 Jahre aus der  Zukunft bin, keine Ahnung habe wie und warum ich hier gelandet bin und erstrecht nicht wie ich zurück komme glaubst du mir nicht, stimmts?“ fragte ich nur rhetorisch, blickte ihn dabei wieder an. An meinem Blick dürfte schon zu merken sein, dass ich nicht log sondern es ernst meinte – es lag eine tiefere Verzweiflung und Trauer darin, sowie das Wissen, dass ein Punkt erreicht war an dem ich nicht mehr umkehren konnte. Ich würd mich damit abfinden müssen, dass ich hier feststeckte, auch wenn Zeitreisen jeglicher Art als unmöglich ausgeschrieben waren. Sowas musste ja auch unbedingt mich treffen. Dass das ein Komatraum oder das Leben nach dem Tod war bezweifelte ich ernsthaft – ersteres war zu unwahrscheinlich weil sowas inzwischen gesteuert werden konnte, sodass man nicht viel vom Leben verpasste und an zweiteres glaubte ich nicht.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Mi Sep 03, 2014 9:07 pm

Als er den mächtigsten Mann der ganzen Welt, den Menschen der am nächsten zu den Götter steht, mit einem trotzigen Kleinkind verglich, schauten einige Soldaten erzürnt und legten die Hand an den Griff ihrer Schwerter. Jederzeit bereit diesen Ketzer zu köpfen. Wer konnte es ihnen verübeln? Sie waren noch jung und unerfahren, weshalb solche Worte schnell ihre Ruhe zerstört. Aber nicht bei mir, nicht bei einem solchen erfahren Kämpfer wie mir. Ich war, die personifizierte Ruhe höchstpersönlich, deshalb liessen mich seine Worte absolut kalt. “Du hast wohl keine Ahnung von Benehmen!! Wenn du noch einmal den Kaiser beleidigst, dann häuten wir dich beim lebendigen Leibe! Egal, ob du nun von hier kommst oder nicht!“, schrie ich aus und wäre vermutlich der erste gewesen, der sein Schwert in der Hand hielt, wenn nicht der General eingeschritten wäre. Mit einer laschen Handbewegung brachte er stille in die Menge. Dann befehligte er die Wachen fort, damit wir nur noch zu dritt waren. Bevor er überhaupt ein Wort sagte, tadelte er mich mit einem Blick und ich entschuldigte mich, ehe ich mich hinter ihn in Habachtstellung begab. “Du kommst….aus der Zukunft?“, fragte der General mit leiser Stimme, jedoch war jeder seiner Worte absolut verständlich, “Nunja, ob es nun stimmt oder nicht, solltest du schnell unsere Bräuche lernen, ansonsten wirst du noch Kopf und Kragen riskieren, junger Mann. Noch ein falsches Wort und meine Männer hätten sich auf dich gestürzt…und du siehst mir nicht nach einem Krieger aus.“ Er musterte ihn mit einem schiefen Blick.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Sa Sep 06, 2014 4:10 pm

Auf den Wutausbruch der personifizierten Ruhe reagierte ich nur mit einem müden Blick, nahm seine Drohung kein bisschen ernst. Mich zu häuten musste er erst mal versuchen. Der andere Mann hatte anscheinend aber andere Ansichten und befehligte die anderen raus sodass wir alleine waren. Kaum merklich nickte ich auf das Nachfragen ob ich aus der Zukunft kam, schüttelte auf das Bräuche lernen und Krieger aber mit einem Schnauben den Kopf. „Ich hab keine Ahnung von euren Bräuchen. Gar keine. Eure Zeit…interessiert in meiner Zeit niemanden mehr, davon lernt man nichts. Und das mit dem auf mich stürzen sollen sie erstmal versuchen…vielleicht sehe ich nicht aus wie das was ihr unter einem Kämpfer versteht, aber ich KANN mich verteidigen. Auf meine Art.“ Weil mir offenbar keiner der beiden glaubte demonstrierte ich es kurzerhand – ich deutete nur leicht auf das Messer an Xins Gürtel und ließ es mit einem Fingerschwenk rüber zu dem General schweben. Es dauerte keine Sekunde, dann hatte er ein Messer an seiner Kehle, ohne dass ich mich noch mehr bewegt hatte. „Ein Gedanke reicht und es steckt dir in der Kehle. Oder im Kopf. Oder in der Lunge.“ Sprach ich nur gefährlich leise, bewegte das Messer dabei an die benannten Stellen ehe ich es einfach wieder zurück in den Halter manövrierte. Wenn Xin wirklich ein Gespür für ESP hatte dürfte er merken, dass dieser Zauber von mir ausging – und wenn nicht machte es auch keinen Unterschied – aber ansonsten war kaum etwas zu bemerken. Meine Augen glühten heller als sonst, doch abgesehen von dem leichten Fingerzeig war nichts zu bemerken…und der war nicht mal nötig sondern half mir nur bei der Konzentration.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Mi Sep 10, 2014 10:26 pm

Der General blieb ruhig, auch wenn er gerade eine Klinge an der Kehle hatte. Er war es gewöhnt bedroht zu werden und viele hatten versucht ihre Drohungen auch Wirklichkeit werden zu lassen, doch er lebte immer noch. Also weshalb sollte es jetzt anders sein? Es gab immer jemand in der Welt, der besondere Fähigkeiten besass und immer wieder kreuzten sie seinen Weg. Ich dagegen wurde leicht nervös und wollte den Jungen bereits packen, doch die Gelassenheit des Generals hielt mich davon zurück. “Beeindruckende Fähigkeit…doch ob es dein Überleben sichert ist eine andere Frage. Wohl kaum, dass es einem Mann alleine gelingt, die ganze kaiserliche Armee niederzuringen, daher solltet ich euch dennoch etwas mit unseren Bräuchen auskennen. Kein Muss, aber ihr seid auch nicht der grösste Narr.“ Er lächelte leicht. “Ausserdem werdet ihr euch hier draussen ohnehin nicht zurecht finden…wenn ihr aus der Zukunft kommt, dann habe ich euch von dem Wohlstand bereits abhängig gemacht. Ich habe viele Jahre die Entwicklung des Landes betrachtet und wenn die Technik weiterhin so schnell voranschreitet…dann könnt ihr vermutlich längst durch den Himmel fliegen.“ Nun musste er leicht lachen und wandte sich zum Gehen. “Xin, pass auf den Burschen auf, dass er nicht allzu dummes anstellt, was ihm den Kopf kosten könnte. Ihr beide seid wie Tag und Nacht.“ Damit war auch schon verschwunden und sah den weisshaarigen Jungen misstrauisch an. “Diesen…faulen Zauber habt ihr in der Schlacht angewendet, stimmt’s?“, wollte ich wissen.

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BeitragThema: Re: Sword of the Stranger   Mi Sep 10, 2014 10:52 pm

Keineswegs hatte ich den General umbringen wollen – das hätte viel zu viel Ärger gebracht – aber eine Drohung war der beste Weg, meine Fähigkeiten deutlich zu machen. Nur leicht schüttelte ich den Kopf auf seine Feststellung, dass ich kein Narr war. Da ich offensichtlich hier gefangen war würde ich sicher nicht so ignorant sein und meinen bisherigen Lebensstil beibehalten. Mit meiner schnellen Auffassungsgabe und etwas Anleitung würde ich schon weiter kommen. „Können wir…“ murmelte ich nur auf seinen Kommentar hin, dass wir inzwischen längst durch den Himmel fliegen könnten. Es war mir fast lieber in der Vergangenheit gelandet zu sein als in der Zukunft – so hatte ich wenigstens ein paar Dinge in denen ich gut war. Diesem Xin überlassen zu werden machte mir wenig aus, er sah selber auch nicht besonders glücklich darüber aus. „Ja…irgendwie musste ich die ja von mir fernhalten“ antwortete ich mit einem Nicken auf seine Frage und fing an die Fesseln um meine Füße zu lösen. „Auch wenn der Begriff Zauber nicht richtig ist. Magie existiert nicht…ESP schon.“ Kurz darauf stand ich auf und klopfte mir kurz den Staub von den Sachen. „Wahrscheinlich wäre es das beste mir andere Sachen zu besorgen…in meinen falle ich nur zu sehr auf. Gegen meine Haare lässt sich wenig machen…die waren schon immer so. Weil meine Mutter ein außergewöhnliches Kind wollte…“ schlug ich in neutralem Tonfall vor. Er war hier der Boss, aber das schien mir der beste Anfang.

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