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 Das Internat

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Kenji

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BeitragThema: Das Internat   Fr Aug 22, 2014 1:28 pm



Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element

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BeitragThema: Re: Das Internat   Fr Aug 22, 2014 5:35 pm

Die plötzlich einsetzende Stille war fast schon ohrenbetäubend,  besonders weil das Blut in meinen Ohren zu rauschen schien. Über mehrere Welten zu wandeln war schon schwer genug, erstrecht mit Gepäck – meinen Topf hatte ich leider verloren weil ich keine Hand mehr dafür freihatte – und zwei Personen, besonders weil ich vorher praktisch gegen meinen Willen rüber gerufen worden war. Dementsprechend sank ich auch erstmal kraftlos zwischen den beiden in die Knie, ließ natürlich auch ihre Hände los und schloss einen Moment die Augen. Als ich sie wieder öffnete stellte ich fest, dass das hier kein mir bekannter Ort war. Aber so gar nicht. Vom Gefühl her und der Kälte war es Eridan, nur hier war ich noch nie gewesen. Soweit ich das einschätzen konnte waren wir auf einem Hügel mitten in einem Wald – was wohl der Grund war das hier kein Schnee lag – doch ansonsten hatte ich keine Ahnung wo wir waren. „Also, jetzt wo wir Ruhe haben…was habt ihr bitte angestellt um in so eine Situation zu kommen?“ fragte ich dann, vom Boden aus aufblickend zu den beiden. Ich wollte einfach ein paar Momente sitzen bleiben und zu Kräften kommen…und den anderen beiden schien ne Pause auch gutzutun

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BeitragThema: Re: Das Internat   Fr Aug 22, 2014 8:06 pm

Man merkte, dass sie nicht ganz bei der Sache war, denn mit einem leichten Schwindelgefühl, stand ich nun an einem komplett anderen Ort. Einen kalten unangenehmen Ort. Normwalerweise hatte ich nie grosse Probleme mit der Kälte gehabt, aber ich merkte schnell, wie mein Inneres Feuer sehr unruhig wurde und gegen sie ankämpfen musste, als wäre es eine feindliche Magie. Abgesehen von der herrschenden Temperatur konnte man nicht viel erkennen an einem solch düsteren Ort, den vieles war in dichte Nebelschwaden gehüllt und raubte einem die Sicht. Nur seltsame verrenkte Schatten zeigten ihr Antlitz, wobei ich davon ausging, dass es sich um magere und vertrocknete Bäume hielt. Zumindest hoffte ich es. Erst als ich die Stimme von Scathach hörte, wurde ich aus dem tranceartigen Bann gerissen, mit dem ich die karge Landschaft musterte. Mir kam alles so seltsam vertraut vor, obwohl ich sicher sein konnte, dass ich niemals hier gewesen war. Doch bevor ich der Frage nachkam, sass ich ebenso einmal vor Erschöpfung ab und warf einen letzten Blick in den Nebel. Ich hatte ein ganzes mulmiges Gefühl und sogar Angst, ob das an der plötzlichen Stille lag? “Wir haben um unser Überleben gekämpft…und ohne dich, dürften wir vermutlich nun jetzt tot im Sand liegen. Danke, dass du uns da herausgeholt hast, Scat. Wir sind eher unfreiwillig in diese Sache gerutscht.“ Dann musste ich etwas zur Ruhe und Atem kommen. Auch wusste ich nicht, was sie alles hören wollte. Seit unserer Trennung oder was der Kuss von eben zu bedeuten hatte.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Fr Aug 22, 2014 8:20 pm

Wir kamen an einem wirklich unangenehmen Ort heraus. Das Licht war kaum mehr als ein paar Streifen durch den dichten Wolkenhimmel. Es war kalt und die ganze Umgebung...jagte mir einen Schauer über den Rücken. Wo waren wir hier? Und warum hatte Scathach uns gerade hier her gebracht? Ich ließ Kenji reden und beobachte ihn dabei etwas misstrauisch. Sein inneres Feuer schwächelte, dass konnte ich deutlich spüren. Ob das am Kampf lag? Oder an diesem Ort? Ich setzte mich sanft neben ihn und hielt eine Hand auf seine Brust, während ich die Augen schloss und Energie übertrug. Vielleicht würde ihn das so etwas stabilisieren. Dass ich dadurch nur umso müder wurde, nahm ich erst spät wahr und brach schließlich die Übertragung ab. Keuchend fiel ich nach hinten und holte tief Luft. Ich konnte mir denken, dass es da noch Probleme geben würde. Die Beiden waren mal zusammen, soweit ich das wusste. Seufzend richtete ich mich auf und schaute zu Scat. "Da muss ich Kenji beipflichten, danke." Ich nickte anerkennend und stützte mich am Boden ab. "W-Wo sind wir hier eigentlich?" wollte ich wissen und schaute mich nochmals um. Einerseits interessierte es mich, andersseits wollte ich von dem Thema ablenken.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Fr Aug 22, 2014 10:00 pm

Auf den Dank der beiden schüttelte ich leicht den Kopf – mehr an mich selbst gerichtet als an die beiden. „Ich bin nicht freiwillig gekommen…wusste ja nicht mal wo ihr steckt oder was los ist. Hab so ein…Ziehen gespürt und dann stand ich plötzlich bei euch. Du hast die Glaskugel noch, stimmts? Ich hab dein Amulett auch noch…vielleicht hat das reagiert.“ Mutmaßte ich, hatte sein Amulett auch wieder hervorgekramt. Ich trug es immer unter meinen Sachen, da war es sicher und würde nicht verloren gehen. Denn trennen konnte ich mich trotz allem davon nicht…über den Kuss sprach ich kein Wort, einmal war es ihre Sache und außerdem wusste ich ja nicht ob in der Welt wo sie gewesen waren die Zeit anders vergangen war. An Alexis dachte ich auch erstmal nicht, der war bei mir daheim vorläufig sicher und konnte ja selber Welten wandeln. Der würde schon wegkommen. „Wir sind hier ziemlich sicher in Eridan, einer kalten aber friedlichen Welt. Es war die erste Welt in der ich überhaupt gelandet bin, deshalb kann ich mich da gut drauf konzentrieren…nur mit dem fokussieren ist es nicht so gut beschaffen wenn einen jeden Moment eine Horde Irrer übern Haufen rennt. Deswegen sind wir zwar mit großer Wahrscheinlichkeit in Eridan, aber nicht an einem Ort denn ich kenne.“ Erklärte ich Valica ruhig. Dann setzte ich meinen Rucksack ab – froh darüber, dass er dabei war – und kramte darin rum. „Erzählt doch was von der Welt in der ihr wart. Muss einer von euch sofort verarztet werden oder tut euch erstmal etwas zu essen gut? Ihr seht müde aus…es gibt hier sicher irgendwo einen Ort wo man die Nacht verbringen kann. Zumindest eine Höhle sollten wir finden. Genug warme Sachen für euch beide hab ich nicht…vielleicht solltet ihr euch auch angewöhnen immer einen Rucksack mit Zeug mitzunehmen. Verbandskasten, langhaltbares Essen, Messer, Wasserschlauch, Sachen für warmes, kaltes und nasses Wetter…ist zwar etwas sperrig aber nützlich.“ Irgendwo redete ich einfach drauf los um nicht auf den Kuss zu sprechen zu kommen, einfach weil ich das nicht wollte. „Während ihr in der Wüste wart hab ich übrigens eine hübsche hochfuturistische Welt entdeckt. Da gibt’s echt tolle Sachen…und man kann mit simplem Papier bezahlen, offenbar haben die da alle Bäume ausgerottet.“ Schokolade, na ging doch. Die half mir immer meine Energiereserven aufzufüllen, weswegen ich die Tafel auch in 3 gleich große Teile brach und den beiden je eins reichte.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Sa Aug 23, 2014 11:56 am

Ich lächelte müde Valica an, als sie meine Unruhe bemerkte und mir sogar etwas von ihrer restlichen Macht gab. Sie hatte sich seit unserer Begegnung stark entwickelt und ein gutes Gespür für die Aura anderer bekommen. Als Gegenleistung breitete ich meine Wärme aus, um den Ort etwas zu erträglicher machen. Dann hörte ich die Erklärung von Scat zu, wie sie überhaupt uns beide gefunden hat. Klar hatte ich die Glaskugel noch, denn sie bedeutete mir doch immerhin noch einiges und wertvolle Geschenke würde ich auch nicht einfach verlieren. Schliesslich hatte sie mir nun offenbar zweimal das Leben gerettet, als ich keinen Ausweg mehr hatte und in der Klemme steckte. Doch wohin hatte es uns diesmal verschlagen? Nach der Überzeugung von Scat befanden wir uns ins Eridan, doch ich dachte, dass es sich dabei um eine Schneewelt handelte. Dieser Ort…war zwar kalt, aber auch friedlich? Für mich wirkte er eher unheimlich und düster. “Bis jetzt haben wir uns wacker geschlagen und die Magie macht doch einiges viel leichter.“, meinte ich auf die Frage, dass es doch einfacher wäre einen Rucksack mit den nötigsten Sachen dabei zu haben, “Und zwischen der Traumwelt und der realen Welt zu wechseln, war für uns beide keine wirkliche Option.“ Dankend nahm ich die Schokolade entgegen. Sie gab einem schnell wieder Energie und schmeckte auch. Hinzu kam noch, dass wir seit längerem nichts mehr gegessen hatten. “Willst du die ganze Geschichte hören?“, begann ich nun zu erzählen und holte tief Luft, “Ich habe die grosse Flut am Ende der Schlacht ja nicht mitbekommen, weil ich damals bereits vorher bewusstlos wurde, nachdem mich der Lord der Tiefe getroffen hatte. Vali hat mir erst später alles erzählt. Jedenfalls waren wir von euch getrennt auf einer leeren Wüstenebene und da keiner von uns beiden einen Weltenwandler war, waren wir in dieser Welt gefangen. Hinzu kam noch, dass wir verletzt waren. Keine Menschenseele in der Nähe, kein frisches Wasser oder Nahrung. Doch wir hatten Glück und fanden eine Oase…“ Damit erzählte ich weiter, wie wir dann das Training wieder aufgenommen hatten, nachdem es beiden wieder gut ging. Dabei warf ich einen stolzen Blick auf Valica, meiner ersten ausgebildete Schülerin. Ich erzählte über Abydos und dass in diesem Land noch alte Sitten herrschten, wie zum Beispiel die Sklaverei. Ich erzählte zwar, dass wir zur Tarnung, denn Träumer wurden in dieser Welt scheinbar verfolgt aufgrund ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten, uns als einen Kaufmann und seine Sklavin ausgeben hatten, aber nicht was im Tempel oder sonstigem vorgefallen ist. Es waren intime Sachen, die anderen nichts angingen und man auch nicht weiter erzählte. Jedenfalls hatten wir uns damit nur mehr Ärger einfangen und nach einem Diebstahl waren wir praktisch Teil eines Krieges geworden, der bereits mehrere Jahre andauerte. Einen Krieg zwischen Götter der alten ägyptischen Mythologie, wie es der Anschein hatte. Unsere Mission lautete fortan die Wiederbelebung eines Gottes, Osiris. Es kam zu mehreren Auseinandersetzungen mit den feindlichen Truppen des Seth, die wir erfolgreich für uns gewinnen konnten. Doch vor einem Baum, die Tamariske, gerieten wir in einen Hinterhalt…alle anderen wurden getötet, bis nur noch wir beide übrig waren. “Wir waren nun umzingelt, am Ende unserer Kräfte und wir wussten, dass dies das Ende sein wird. Und dann kamst du ins Spiel und hast uns beide doch noch retten können.“ Ich seufzte und wusste, dass diese Geschichte zwar erklärte, weshalb wir uns dort befanden und von Soldaten umringt waren, aber nicht, was der Kuss zu bedeuten hatte. Eine unangenehme Sache, die inzwischen spürbar zwischen uns dreien in der Luft lag. “Du fragst dich nun sicher, warum um wir uns diesem Moment geküsst haben…und die schlichte Wahrheit ist, dass ich mit Valica zusammen bin.“ Einen Moment der Stille. “Es tut mir leid Scat, aber dass zwischen uns hätte vermutlich niemals funktioniert. Dass bedeutet nicht, dass ich dich weniger gern habe…aber…du warst und bist für mehr wie eine Schwester.“ Nun waren die anderen beide am Zug. Das Eis dürfte jedenfalls nun gebrochen sein.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Sa Aug 23, 2014 4:17 pm

Dankbar nahm auch ich die Schokolade an und genoss den Geschmack. Wenn man länger nichts gegessen hatte, fing man wirklich an zu schätzen was man hatte. Außerdem gepaart mit einem wohlig-warmen Gefühl, dass von Kenji ausging, erschuf dadurch eine etwas angenehmere Atmosphäre. Ich hörte Kenji's Erzählung aufmerksam zu, vieles verschwieg er dabei, was auch gut so war. Denn vieles war auch einfach zu intim und peinlich, dass ich mich schämen würde, wenn andere davon erfahren würde. Außerdem hatte ich mit der ganzen Sache in Abydos ein für alle mal abgeschlossen. Dann schließlich endete er. Ich schaute ihn eindringlich an und offensichtlich teilten wir den Gedanken. Er erzählte Scathach die Wahrheit über uns. Am liebsten hätte ich mich einfach an Kenji gekuschelt, doch aus Respekt wollte ich sie jetzt nicht auch noch mehr belasten. Ich senkte den Kopf etwas bedrückt und erklärte nach seinem Geständnis: "Es tut mir leid...ich weiß wie nahe ihr euch mal standet und ich hatte immer das Gefühl dich zu verdrängen. Ich hoffe du verstehst unsere Gefühle und wirst weiterhin unsere Freundin bleiben." Ich lächelte etwas zuversichtlich, als ich wieder aufsah und hoffte das Geständnis würde sie weder total wütent machen, noch dass sie in unendlicher Traurigkeit versank. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich, den Wasserstrom folgend, gab es ganz in der Nähe eine unterirdische Wasserquelle, meist befand sich dort auch ein Höhlenzugang, denn der Wasserstrom floss an die Oberfläche. "Etwa eine Meile von hier in Richtung Süden, gibt es eine Höhle. Dort sollten wir vielleicht als erstes hin.", schlug ich vor und öffnete wieder die Augen. Ich durfte wirklich nicht noch mehr Magie einsetzten, auch wenn Aura lesen kaum Kraft verbrauchte, so hatte ich kaum noch Energie.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Sa Aug 23, 2014 5:45 pm

Als Kenji meinte, dass sie sich bisher auch ohne Rucksack gut geschlagen hatten zuckte ich nur leicht mit den Schultern und meinte Schmunzelnd: „Ihr lauf auch eher nicht Gefahr innerhalb von Sekunden zwischen Tropen und Arktis wechseln“ Dann hörte ich aber aufmerksam seiner Erzählung zu und nahm mir vor, irgendwann auch mal diese Welt zu besuchen. Allein weil ich bisher noch keine Chance gehabt hatte eine Wüstenlandschaft zu erkunden und zu zeichnen. Mit der Verfolgung dürfte ich ja nicht viele Probleme haben wenn ich jederzeit verschwinden konnte. Jedenfalls schienen die beiden in der wenigen Zeit die ich in der Scifi-Welt verbracht hatte wesentlich mehr erlebt haben als ich, was mich vermuten ließ das die Zeit überall unterschiedlich verging. Als Kenji zugab, dass er und Valica zusammen waren und sie das auch noch bestätigte schwieg ich einige Momente – in denen Valica anscheinend einen sicheren Ort ausfindig machte – dann lächelte ich sanft. „Nadann Glückwunsch. Ich werde keinen Aufstand deswegen machen…in der ganzen Zeit die ihr da wart hab ich gerade mal ein paar Tage durchlebt. Außerdem…ist es mir irgendwie auch lieber so. Ich hab nie wirklich mehr gewollt“ Und wenn ich es doch nicht mit ansehen konnte war ich immer hin diejenige, die jederzeit verschwinden konnte – und es wäre nicht mal das erste Mal, dass ich irgendwen in einer Welt sitzen ließ. Ich stand dann auch gleich auf, klopfte leicht den Schmutz von meinem Mantel und fragte ob wir zur Höhle laufen wollten oder ich jumpen sollte. Könnte ja möglich sein, dass sie für ersteres zu müde waren.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 1:22 am

Es herrschte einen Moment angespannte Stille, nachdem Valica geendet hatte und die Wahrheit nun damit vollends ans Licht des Tages gebracht wurde. Ich erwartete keinen Wutausbruch, denn dafür war sie viel zu beherrscht. Ich hielt die Möglichkeit, dass sie einfach verschwinden würde und man sie dann nie mehr wieder sah für viel wahrscheinlicher, wobei ich mir dann dafür grosse Schuldgefühle geben würde. Wir hatten alle kein leichtes Leben gehabt und gerade die Traumwelt gab einem, was man sich vielleicht am sehnlichsten erwünscht hat. Was wenn einem das wieder genommen wird? Schliesslich lächelte Scat aber wieder schwäch, meinte dass sie nur ein paar Tage erlebt hatte, wo wir Wochen hatten. Es hat sie schwerer getroffen, als sie zugeben wollte. Denn Schmerz und die Enttäuschung einfach lieber verdrängen…so kannte ich sie. “Wir sollten zur Höhle laufen.“, meinte ich schliesslich um das Thema endgültig zu wechseln und stand auf. Was sie jetzt braucht, war Zeit. “Wer weiss, welche unangenehme Überraschungen auf uns im Nebel lauern? Auf eine Vermutung hin zu wandeln, halte ich für keine gute Idee.“ Auch befürchtete ich, dass sie im Moment etwas zu aufgebracht ist. Ich hielt eine hilfsbereite Hand zu Valica hin und half ihr mit einem Ruck ebenfalls aufzustehen. Da sie schwach auf den Beinen war, schliesslich hatte sie mir ihre restliche Energiereserve gegeben, gab ich ihr mit einem Arm sicheren Halt. Auch sah ich sie mit einem besorgten Blick an, sagte aber nichts. Damit wandte ich mich bereits zu Gehen. Keiner von uns sprach ein Wort, bis sich plötzlich der Nebel auftat und den Blick auf ein altes verlassenes Haus frei gab. Ich hatte immer starr auf den Boden und meine Füsse geblickt, um zu sehen, wohin ich trat. Als ich jedoch den Kopf hob, bremste ich sofort in der Bewegung und die Person hinter lief in mich hinein. “D-Das ist unmöglich!“, hauchte ich leise mit aufgerissenen Augen, “W-Wie kommt sowas an einen Ort wie diesen?!“ Ich näherte mich dem Gebäude, wobei es eigentlich von unserem eigentlichen Weg abwich. Beinahe fixiert starrte ich auf das verfallene Haus und ging an die Aussenmauer, wo ein breites Gittertor stand. Ein Schild war angebracht, jedoch war es von der Zeit und der Witterung vor Rost unlesbar geworden. Dennoch fuhr ich mit den Fingerspitzen darüber und formte mit dem Mund bestimmte Worte. “Wie zum Teufel kommt das Waisenhaus Sankt Johnes the Forest hier her?“, murmelte ich vor mich hin und griff mit einer Hand um eine metallene Eisenstange des Eingangstores, während ich auf das Gebäude starrte.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 2:18 am

Ich nickte, es war wohl keine gute Idee auf Vermutung zu wandeln, wer weiß wo wir diesmal rauskamen. Besser war es das kleine Stück zu laufen, wobei eine Meile schon recht weit sein konnten, wenn man müde war. Ich ließ mir dankbar aufhelfen und stützen, während wir uns schließlich auf den Weg machten. Plötzlich lichtete sich der Nebel und ein altes Gebäude baute sich vor uns auf. Wie hypnotisiert ging Kenji darauf zu und zog mich mehr oder minder sanft hinterher. Besorgt auf seine Reaktion schaute ich ihm zu wie er vor das Gittertor trat und es berührte. Kannte er diesen Ort? Als ich "Waisenhaus" verstand, wurde wir alles ein wenig klarer. "Das ist, das Waisenhaus in dem du aufgewachsen bist?" fragte ich und stütze mich erschöpft an der Mauer ab. "Ich spüre starke magische Schwankungen dadrinnen...egal was du mit diesem Ort verbindest...wir sollten uns vorher ausruhen, ich kann uns sonst nicht mit Magie schützen...", keuchte ich und versuchte ihn zur Vernunft zu bringen. Dieses Haus strahlte unheimliche Energie ab und ich wollte nur so schnell wie möglich weg von hier, mein Körper zitterte nahezu und die anfängliche Kälte hatte sich schnell ausgebreitet.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 10:34 am

Dass mich keiner der beiden auf meine Reaktion ansprach war mir ganz recht, besonders bei Kenji – er kannte mich gut genug um zu wissen, dass ich praktisch nie über etwas sprach das mich bedrückte. Mit dem Laufen hatte ich kein Problem, selbst wenn ich auf den Gedanke auf eine unangenehme Überraschung zu stoßen nie gekommen wäre. Auch wenn sowas passiert wäre, hätte ich einfach nochmal gejumpt. Wahrscheinlich hatte man da eine andere Mentalität wenn man es konnte. Da ich nicht wusste wo es lag ließ ich die beiden vorgehen, passte mich ihrem Tempo an. Die brauchten wirklich Ruhe so wie sie aussahen. Weswegen ich auch in Kenji reinlief als er plötzlich stehen blieb. „Was ist denn…?“ fragte ich, stellte mich neben die beiden um zu sehen was ihn dazu gebracht hatte so plötzlich stehen zu bleiben. Waisenhaus? „Das kann unmöglich das Waisenhaus sein, in dem du aufgewachsen bist. Ich war noch nie dort, wir können also nicht da gelandet sein. Was auch immer das ist…es ist nicht dasselbe Waisenhaus.“ Die davon ausgehende Magie spürte ich auch, zog fröstelnd meinen Mantel enger um mich. „Kommt…lasst uns zu der Höhle gehen. In dieser Welt gibt es mächtige tierische Wesen, vielleicht haben die etwas damit zu tun – es könnte eine Illusion sein. Mir ist bisher erst einer dieser Neriter begegnet und ich bin mir nicht sicher ob die grundsätzlich freundlich gesinnt sind.“ Der den ich kennengelernt hatten konnte jedenfalls einfach mal so einen Wolf umbringen und wenn seine Macht seiner Größe entsprach wollte ich keinem unfreundlichen begegnen. Dieses Horrorhaus gefiel mir nicht – nicht nur weil in den ganzen mir bekannten Horrorfilmen das blonde Mädchen immer zuerst starb. Weiß war näher an Blond dran als Blau…

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 1:24 pm

Ich reagierte nicht auf die Warnungen der anderen beiden, sondern blieb mit einem leeren Blick vor dem Gitter stehen und starrte auf das Haus. In Wirklichkeit befand ich mich mit meinen Gedanken im Moment an einem ganz anderen Ort und zwar in der Vergangenheit. Das Gebäude sah weitgehendste wieder normal aus, wobei es schon damals keinen freundlichen Eindruck machte. Es war gerade eine regnerische Nacht und gelegentlich erhellte ein Blitz am schwarzen Nachthimmel die Szenerie vom Waisenhaus, wobei es auch eine alte Strassenlaterne am Eingang gab, die ihr schwaches Licht verbreitete. Man hörte quietschende Autoreifen und dann Türen, die auf und zugeschlagen wurden. Hastige Schritte auf dem Gehweg und eine dunkle Gestalt, dessen Gesicht tief unter der Kapuze verborgen war. Sie hielt ein kleines Bündel in der Hand. Ohne zu zögern und das Schild zu lesen, wo in grossen Lettern “ Waisenhaus St. Johnes the Forest“ stand. Offenbar wusste die Gestalt wo sie war und was sie hier wollte. Eine Klingel oder dergleichen gab es nicht, weshalb diese Gestalt das Gittertor einfach aufdrückte und den Weg zum Waisenhaus folgte. Ich lief ihr aus irgendeinem Grund hinterher. Beim Eingang gab es ein kleines Vordach, jedoch zog sie die Kapuze nicht herunter, als ob sie weiter unbekannt bleiben wollte. Sie streckte die Hand aus, um anzuklopfen, hielt aber mitten in der Bewegung inne. Es vergingen einige Sekunden, bis sie sich anders entschieden hatte und einfach nur das Bündel vor die Tür stellte. Neugierig, was sich genau in diesem Bündel befand, trat ich an der Gestalt vorbei. Wohlbehalten eingewickelt, lag ein schlafendes Baby vor mir. Ich wusste sofort, wer das war. Schnell drehte ich mich um, ich wollte wissen wer die Gestalt ist, wollte wissen, wie sie aussah….doch diese war längst gegangen und die quietschenden Reifen, waren das letzte, was ich von ihr hörte. Das Baby fing an zu schreien und langsam zerfiel die Erinnerung, bis ich wieder im hier und jetzt direkt vor dem Haus stand. Zwei besorgte Gesichter musterten mich und ich sah zuerst etwas verwirrt rein. “Lass uns zur Höhle gehen…“, meinte ich knapp und ging einfach voran. Ich wollte keine unangenehmen Fragen beantworten.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 2:07 pm

Neriter? Mächtige Tierwesen? Mir hatten ja bereits die Schakalungeheuer aus Ramkahen gereicht und ich wollte ungern mit solchen Geschöpfen in Kontakt geraten, solange wir uns nicht verteidigen konnten. Plötzlich ging Kenji durch das nun geöffnete Tor und ich versuchte ihn zurückzuziehen, doch er war wie in Hypnose. Was war nur los mit ihm? Erst als er kurz vor der Tür stehen blieb und wieder zur Vernunft kam, atemte ich erleichtert aus. Dieses Haus gefiel mir ganz und gar nicht. Bedrückt schaute ich Kenji an, als er einfach an uns vorbeimaschierte und vor ging. Dieser Ort schien ihn mehr als nur zu belasten und ich wusste im Moment keinen Weg ihm zu helfen. Ich schaute kurz zu Scat und zuckte mit der Schulter, in der Hoffnung sie würde wissen, was mit ihm los ist. Schließlich folgten wir ihm, wobei ich mich mehr herumschleppte und relativ weit hinten blieb, da ich kaum mehr Kraft zum selbstständigen Laufen hatte. Total außer Atem erreichten wir dann doch schließlich die Höhle, welche Tief hinein ging und vermutlich im Erdreich verwurzelt war, sicher keine gute Idee allzuweit hinein zu gehen, sondern lieber in der Nähe des Eingangs zu bleiben. Fröstelnd zog ich den Umhang enger. Auch wenn er für die Wüste ausgelegt war, so konnte es nachts dort auch recht kalt werden, wofür die Kleidung schließlich auch konzipiert war, doch diese Kälte hier kam nicht von außen. Ich setzte mich neben Kenji und lehnte meinen Kopf an seine Schulter, vielleicht konnte ich ihm durch die Nähe ja etwas Sicherheit geben. "Hier sollten wir zumindest bis morgen sicher sein..." erklärte ich und es dauerte nicht lange, da fielen mir bereits die Augen zu und ich war eingeschlafen.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 2:24 pm

Es beunruhigte mich etwas, dass Kenji so abwesend wirkte und danach nur kurz angebunden reagierte, konnte aber wie Valica nur mit den Schultern zucken. Vielleicht hatte das Gebäude ein paar unschöne Erinnerungen wieder hervorgebracht und er war deshalb jetzt so. Nachvollziehen konnte ich das durch aus, fragte deswegen auch nicht nach. Mit etwas Glück wäre es morgen wieder vorbei – die fühlbare Kälte schob ich noch auf das Wetter hier. Im Gegensatz zu den anderen beiden war ich nicht erschöpft als wir ankamen – hatte ja auch kurz vorher erst gegessen und war ausgeruht – weswegen ich nur leicht lächelte als die beiden so nebeneinander hockten und Valica schnell einschlief. Ich erinnerte mich noch gut daran, wie wir beide auf der Insel mit King Kong so irgendwo gesessen haben. „Versuch auch zu schlafen…“ meinte ich zu Kenji. „Ich such ein bisschen Feuerholz zusammen, dann wird es vielleicht etwas gemütlicher…keine Sorge, ich hab Streichhölzer mit. Das krieg ich schon alleine an“ Dann war ich auch schon wieder im Nebel verschwunden, hatte den beiden nur meinen Rucksack da gelassen falls er noch was essen wollte. Um das zurück finden machte ich mir trotz beginnender Dunkelheit keine Sorgen, einmal hatte ich ein gutes Gespür dafür und außerdem könnte ich auch direkt zu ihnen jumpen.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 3:50 pm

Etwas ausser Atem erreichten wir schliesslich die Höhle und erschöpft lehnte ich mich sogleich ans kalte Gestein. Valica war die letzte der Gruppe, die ankam und sich dann sogleich neben mich setzte um den Kopf auf meine Schulter abzulegen. Ich legte schützend einen Arm um sie und lächelte müde, denn sie war nach kurzen Worten ins Reich der Träume übergegangen. Sie hatte zwar einen viel grösseren Vorrat an magischer Energie als ich, doch im Gegensatz zu ihr regenerierte ich viel schneller und war der Erschöpfung mehr gewohnt. Dazu kam noch, dass sie mir ständig irgendwas aus Sorge abgab und nur das nötigste für sich alleine behielt. Ich gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und drückte sie etwas an mich, ehe zu Scat auf sah. Ich sah es in ihren Augen, dass sie sich an unsere gemeinsame Zeit auf der Insel zurück erinnerte. Damals war sie es, die ich in den Armen hielt. “Falls was ist, dann lass es mich bitte wissen, damit ich dir allenfalls helfen kann.“, meinte ich leise an sie gerichtet und sah ihr nach, wie sie dann im Nebel versschwand. Dann nahm ich die schlafende Vali zwischen die angewinkelten Beine und legte meine Arme um ihren Bauch, ehe ich selbst die Augenlider schloss und versuchte etwas Schlaf zu kriegen. Doch schnell bekam ich Alpträume und Erinnerungen aus längst vergessenen Tagen, dass ich schnell wieder wach war. Es war seltsam, dass ich ausgerechnet jetzt von der Vergangenheit heimgesucht wurde, wo es doch so viele andere Probleme zu lösen gab. Ich hatte also die Augen hab geschlossen und befand mich kurz vor dem Einschlafen, aber es sah so aus, ob ich mit aller Gewalt gegen die Müdigkeit ankämpfte. Als Scat schliesslich mit Feuerholz zurückkam, schenkte ich ihr kurz ein Lächeln zur Begrüssung und sah ihr dann wortlos beim Feuer machen zu.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 4:00 pm

Ich fand ein paar wenige Stunden Ruhe im Schlaf, auch wenn ich vermutlich viel mehr brauchte, doch dieser Ort ließ kein Ausschlafen zu. Als ich aufwachte, rieb ich mir die verschlafenen Augen, die Wärme des Feuer, welches entzündet war, spendete zumindest etwas zuversicht. Mein Magen knurrte etwas, doch ich versuchte diesen Umstand zu ignorieren, immerhin wollte ich den Beiden nicht zur Last fallen. Kenji war wohl noch wach, denn ich schaute von Kenji's Beinen aus direkt in sein Gesicht. "Kannst du nicht schlafen?", fragte ich besorgt und richtete mich wieder auf, damit ich mich auf den Knien neben ihn setzten konnte. Der kalten Stein war unangenehm auf meinen halbwegs freien Beinen, doch es machte mir nicht allzu viel aus. "Was bedrückt dich? Ich spüre, wie sehr dir dieser Ort zusetzt. Du kannst mir alles sagen..." flüsterte ich leise, da ich ja nichtmal wusste ob Scat schlief und ich sie nicht aufwecken wollte, wenn es denn so war. Außerdem hatte ich einen trockenen Mund und wollte nicht wirklich laut reden. Während ich ihm Zeit für eine Antwort gab, kuschelte ich mich wieder auf seinen Schoß und streichelte dabei sanft, wenn auch etwas abwesend, seinen Oberkörper. Mich bedrückte, dass dieser Ort ihm solche Gedanken bereitete, am Liebsten hätte ich es, wenn wir einfach nur so weit wie möglich weg von diesem Gebäude kamen.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 7:09 pm

„Natürlich“ beruhigte ich Kenji ehe ich ging. Bloß weil er jetzt mit Valica zusammen war konnten wir doch trotzdem Freunde bleiben und uns…vertrauen. Falls ich das nach der vom Schiff schmeißen Sache überhaupt noch tat. Momentan sah er allerdings nicht fit genug aus um uns gegen irgendwelche Biester zu verteidigen und Miku genau so wenig. Feuerholz fand sich auch recht schnell, da unter den Bäumen keine Nässe war und der Wald hier krank schien, weswegen einiges Holz rumlag. Ich holte gleich genug um das Feuer die Nacht über am Laufen zu halten, weswegen ich auch eine Weile brauchte. Als ich zurück kam war Kenji immer noch oder schon wieder wach, aber das war ja seine Sache und ich sprach ihn auch nicht darauf an. Das knochentrockene alte Holz brannte wunderbar und selbst mit den Streichhölzern schaffte ich es schnell ein kleines Feuer in Gang zu bringen. Danach blieb ich am Feuer sitzen – auf der entgegengesetzten Seite zu den beiden – klaubte ein paar Tannennadeln aus meinen Haaren und zog dann meinen Mantel fröstelnd um mich. Trotz des Feuers war es noch irgendwie kühl und das schien nicht nur an dem hier typischen Klima zu liegen. An die Wand angelehnt schaute ich einfach still aus dem Höhleneingang hinaus und schlief dann auch irgendwann ein.

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BeitragThema: Re: Das Internat   So Aug 24, 2014 10:45 pm

Nachdem das Feuer brannte und seine Wärme in die Umgebung abgab, lehnte sich auch Scat an den Felsen und starrte wortlos in die kommende Nacht hinaus. Schliesslich fielen auch ihr die Lider zu und begann zu schlafen. Jetzt wurde es ganz still in der Höhle, bis sich plötzlich Vali rührte und schliesslich wach wurde. Ich rang mir ein müdes Lächeln ab, blieb aber bei der Wahrheit. “Nein, ich hab’s versucht…aber es geht wohl nicht.“ Sie richtete sich auf und wollte wissen was mich dann vom Schlaf abhielt. “Es ist nur die Vergangenheit, die mich für heute Nacht wach hält. Seit wir an diesem düsteren Ort sind, sucht sie mich ungewöhnlich stark heim und diese herrschende Kälte…habe ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gespürt. Ich weiss nicht, was hier vor sich geht und das macht mir Angst, Vali.“ Ich entspannte mich etwas, als sie sich wieder an mich lehnte und sogar leicht über mein Oberkörper strich. Ihre Nähe und Führsorge waren tröstend, ohne sie, würde ich vermutlich an einem solchen Ort längst wahnsinnig werden. “Ich habe mich selbst gesehen…bei dem Waisenhaus. Ich habe gesehen, so deutlich wie ich dich jetzt sehe, was damals wirklich passiert ist und nicht was meine Aufseher erzählt haben. Meine Mutter hat mich nicht dort auf die Welt gebracht, sie hat mich einfach mitten in der Nacht vor die Tür gesetzt. Nicht mal angeklopft oder einmal zurück gesehen hat sie…“ Begann ich den Vorfall an der Ruine zu erklären, wo ich einen Moment abwesend wirkte. Ich wusste, dass sie sich Sorgen gemacht hatten, aber ich musste mir zuerst selbst klar werden, was ich gesehen hatte. “Auch wenn du am liebsten von hier verschwinden willst….ich muss noch einmal dorthin zurück. Ich habe das starke Gefühl, dass ich dort die Wahrheit finden werde. Ich muss es wissen, Vali.“ Ich wusste selbst, dass es eine Falle sein könnte, aber dieses Risiko werde ich in Kauf nehmen. Selbst wenn ich alleine wäre.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Di Aug 26, 2014 12:59 am

"Dieser Ort hat starke magische Eigenschaften. Eine stärker Präsens hab ich noch nicht gespürt...nun mit Ausnahme in Alcyoneum. Wenn ich es genau betrachte, hat es fasst die selbe Essenz." überlegte ich kurz und schaute zu ihm hoch. "Mach dir keine Gedanken um deine Vergangenheit. Lebe im hier und jetzt, denke an die Zukunft." lächelte ich sanft und legte den Kopf schief, als er meinte , er müsse noch mal dorthin. Nun vielleicht musste er erst Frieden mit sich selbst schließen? Eine Konfrontation mit seiner Vergangenheit wäre da sicher am Besten, auch wenn ich vorhin das Gegenteil gesagt hatte. "Uff...aber du gehst mir da nicht alleine rein...ich komm mit und Scat sicher auch.", erklärte ich selbstbewusst und lächelte wieder. "Und nun schlaf, wer weiß was uns dort drin erwartet.". Da klappten mir auch schon die Augen zu und ich schlief in seinem Schoß rasch ein. Am nächsten Morgen war ich relativ früh wach, blieb aber noch verschlafen liegen. Mein Rücken tat etwas weh von der Position in der ich geschlafen hatte, weshalb ich schon relativ bald aufstehen und mich strecken musste. Ich entzündete das Feuer, welches mittlerweile ausgegangen war, wenn auch erst vor kurzer Zeit, denn es knisterte schön, von neuem mit Hilfe der Streichhölzer, die immer noch dort lagen. Schließlich schaute ich mich etwas in der Höhle um, immerhin hatte ich durch meine Magie gestern Wasser gefunden, und sogleich fand ich ein Bächlein mit genießbaren Süßwasser. Sofort trank ich mich satt und füllte auch meinen Trinkbeutel wieder auf. Die von Kenji waren schließlich noch gefüllt gewesen. Am Feuer jedoch knurrte mein Magen und ich wusste um gottes willen nicht, wo man hier Essen finden sollte, weshalb ich einfach stumm wartete, bis die Beiden ausgeschlafen hatten, wecken wollte ich sie nicht.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Di Aug 26, 2014 5:02 pm

Ich schlief ruhig und ohne Alpträume durch, merkte nichts von der magischen Dunkelheit die hier herrschte – überhaupt hatte ich kein Gespür dafür, beziehungsweise einfach einen Hang dazu dass zu übergehen. Lag vielleicht daran, dass ich ein Weltenwanderer war – wir konnten es uns nicht leisten zu sehr beeinflusst zu werden, weil immer die Möglichkeit bestehen würde, dass wir etwas aus einer Welt in die andere mitnahmen ohne es zu ahnen und dadurch Schaden anrichteten.  Am Morgen weckte mich das Knistern des Feuers bald auf und ich lächelte Valica leicht an, eh ich zu dem kleinen Bach ging um mir etwas Gesicht und Arme zu waschen. Dann setzte ich mich wieder ans Feuer und zog meinen Rucksack zu mir. „Da mein Topf noch in der Wüste liegt und wohl bis zu Unkenntlichkeit zertrampelt wurde kann ich uns keine Suppe machen…“ Womit überhaupt all meine aufbrühbaren Sachen momentan nutzlos waren. „Aber ich hab noch Hartkäse, wenn wir den überm Feuer schmelzen dürfte er auf dem Zwieback ganz gut schmecken“ Schlug ich vor. Gut, dass ich meine Vorräte erst aufgefüllt hatte. „Wie gesagt, ein Rucksack mit dem nötigsten macht sich ganz gut…“ Besonders wenn man irgendwo landet, wo die Möglichkeiten Essen zu beschaffen beschränkt waren. Ich konnte zwar jederzeit woanders hin, aber das wäre auf die Dauer auch blöd.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Di Aug 26, 2014 9:21 pm

Ich nickte nur auf die Bemerkung, als sie mich abermals zum Schlafen aufforderte und schloss leicht die Augen, aber sofort wurde ich von Erinnerungen und Ereignissen der Vergangenheit überschüttet. Sogar unterschiedliche Stimmen sprachen in meinem Kopf, weshalb ich schnell wieder die Augen weit aufriss und schwer nach Luft keuchte, als ob ich den Kopf unter Wasser gehalten hatte. So würde das mit Erholung nichts werden und schluckte schwer, als sich Vali wieder schlafend an mich kuschelte. Zumindest sie konnte etwas Ruhe finden, aber nun fühlte ich mich wieder ganz alleine in der Höhle. Ich starrte auf das Feuer, bis es schliesslich erlosch, aber ich war zu müde und motivationslos, es wieder von neuem anzuzünden. Die ganze Nacht blieb ich mit leerem Blick in den Augen wach, wenn ich doch drohte kurz einzunicken, schreckte ich in wenigen Sekunden wieder nach oben. Die Zeit verging so langsam und ich spürte, wie mein Körper immer schwächer wurde und doch nur etwas ausruhen wollte, aber irgendwas scheint das zu verhindern. Ich legte den Kopf in den Nacken und wartete darauf, dass die Zeit verging. So langsam…so langsam…

Ich war in einem tranceartigen Zustand verfallen, weshalb ich gar nicht auf die beiden reagierte, die langsam wach wurden. Meine Augenlider waren halb geschlossen, weshalb sie vermuteten, dass ich noch schlief. Er als sie anfingen zu reden, rührte ich mich. Ich sah gar nicht gut aus. Um die Augen hatten sich sichtbare Augenringe gebildet und die Augen selbst waren mit Blut unterlaufen. Mein Gesicht war aschfahl, als ob ich einen lebenden Geist gesehen hätte oder extrem krank war. Etwas wackelig auf den Beinen richtete ich mich an der Felsenwand auf und als Vali mir zu Hilfe kommen wollte, stiess ich sie einfach unfreundlich zur Seite, dass sie ein paar Schritte zurück stolperte. “Ich kann…alleine laufen…“, krächzte ich mit heiserer Stimmte, denn mein Mund war vollkommen ausgetrocknet. Ich wandte mich zum Gehen und auf die Frage, wohin ich dann wollte, meinte ich nur kurz angebunden, “Zum Haus…was denn sonst? ….euch interessiert es ja nicht…ist ja schliesslich nicht eure Vergangenheit, was?“ Spott und Unfreundlichkeit. Ich war gereizt und wollte einfach nur Ruhe finden. Diese ständigen Gedanken trieben mich ja nahezu dazu, ohne dass ich es überhaupt wollte. Schritt für Schritt ging ich vorwärts, wobei ich zwischendurch stehen blieb und aufhorchte. Meine Lippen bewegten sich, als ob ich etwas sagen wollte, blieben aber stumm. Man könnte mich auch für einen kompletten geisteskranken Menschen halten.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Di Aug 26, 2014 10:16 pm

Scat wachte schon ziemlich bald auf und ich lächelte kurz zurück, ehe ich mich streckte. Der Tag würde sicher noch ziemlich anstrengend werden, wovon mich die nächsten paar Minuten ebenso überzeugten. "Du scheinst gut vorbereitet zu sein, ich hab leider keine Ahnung wie ich in die normale Welt komme und um ehrlich zu sein, möchte ich da auch gar nicht mehr hin." gab ich zu, als sie die Sache mit dem Rucksack ansprach. Schließlich bemerkte ich an der Höhlenwand Bewegung und dachte für kurze Zeit einen Zombie aus einem schlechten Film zusehen, doch es war Kenji. "W-Was ist denn mit dir passiert?" fragte ich besorgt, wollte ihm zur Hilfe eilen, wurde aber nur unfreundlich beiseite gestoßen. Fassungslos schaute ich ihm zu, wie er sich mit dem Gehen abquälte und nur meinte, er würde alleine gehen können. "Was ist los?" fragte ich weiterhin besorgt, doch er maschierte einfach an mir vorbei nach draußen. "Wo willst du hin?" Die Frage hätte ich mir sparen können, denn abgesehen davon, dass ich wusste wo er hin wollte, so gefiel mir die Antwort umso weniger. Warum war er denn so gereizt? Was war nur los? Dieser Ort schien ihm wirklich nicht gut zu bekommen. Ich wollte ihm schon hinterher sprinten, doch am Höhleneingang blieb ich stehen und sah ihm nach. Niedergeschlagen kehrte ich zu Scat ans Feuer zurück und seufzte. "Ich weiß echt nicht was mit ihm los ist. Wir sollten uns beeilen, bevor er noch in ernste Probleme gerät." meinte ich zu Scat und wartete, bis sie ihr Essen fertig machte, während ich einfach nur, vielleich auch etwas Verzweifelt, vor dem Feuer saß.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Di Aug 26, 2014 10:54 pm

„Einfach drauf konzentrieren…du kannst an jeden Ort der realen Welt wo du schon einmal warst“ erklärte ich ihr wie schon einigen zuvor. Konnte ja nicht jeder wissen wie alles funktionierte, ich war eben schon gut herumgekommen. Als Kenji aufwachte blickte ich erst nur kurz zu ihm, schaute dann aber ziemlich besorgt genauer hin. Er sah wirklich nicht gut aus, klang auch gereizt aber da er sich schon von Valica nicht helfen ließ, brach ich die Bewegung ab und blieb am Feuer sitzen, biss mir aber auf die Unterlippe, was schon ein gutes Zeichen dafür war, dass es mich doch mitnahm. Natürlich interessierte mich seine Vergangenheit und ich wollte auch nicht dass er deswegen litt, aber er konnte doch zumindest was frühstücken. Das schadete ihm auch nicht. „Ich auch nicht…du kannst ihm ruhig nachgehen, ich finde euch schon.“ Sie schien sich aber leicht verzweifelt dafür entschieden zu haben erstmal zu bleiben und ich reichte ihr das erste fertige Brot. „Iss erstmal was. Kenji hat so oder so einen Hang dazu in Schwierigkeiten zu geraten. Rat mal wer die Hydra und King Kong entdeckt hat…“ Aber er könnte weiter weg gehen und dann würde es schwieriger werden ihn zu finden, weshalb ich meinen Käse auch nicht schmolz sondern das Brot nebenbei aß, während ich mein Zeug in den Rucksack räumte. Das Feuer war mit Valicas Eismagie schnell gelöscht und dann folgten wir ihm schon.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Mi Aug 27, 2014 11:26 pm

Endlich tauchte es aus dem Nebel auf….das Gebäude. Das Tor stand immer noch weit offen und es schien sich anzufühlen, dass es geradezu unsichtbare Arme nach mir ausstreckte und mich in das dunkle Innere zerren wollte. Ich machte also einen Schritt nach dem anderen näher zur Tür. Als ich eine kindliche Stimme hörte, blickte ich kurz hinter mich und konnte zwei Gestalten im Garten spielen sehen. Ich erkannte beide auf Anhieb, denn einer davon war ich und das andere Kind, war ER. Dann verblasste die Erinnerung und es war der verfaulte Garten wie immer. Er war nicht mehr da und würde es nicht mehr sein, was mich aber ebenso bedrückte, war die Tatsache, dass niemand von den anderen beiden gefolgt war. Ich war wohl wirklich einsam auf dieser Welt. Ich wandte mich wieder der Tür zu, die sogleich wieder ins Schloss fiel, nachdem ich sie durchschritten hatte. Der Raum war erleuchtet und voller Leben, als ob ich niemals fortgewesen war. Ich erkannte dutzende Aufseher und andere Kinder, aber keiner schien mich zu bemerken. Keiner nahm auch nur Notiz von mir. Also schritt ich durch das Gebäude und liess die Personen an mir vorbei gehen. Es war gerade Pause angesagt und man hatte den Schulunterricht für fünf Minuten eingestellt. Wie gut ich mich doch daran erinnerte. Ich sah den Kindern zu, wie sie untereinander spielten. Doch bald war die Glocke zu hören und alle verschwanden wieder in den Zimmern und die Türen wurden geschlossen. Etwas erschreckt darüber, dass ich wieder alleine im Gang stand und eine solche Ruhe herrschte, öffnete ich hastig eine naheliegende Tür zu einem Schulzimmer. Doch die Szenerie änderte sich wieder plötzlich und alles war düster und verfallen. Das Zimmer war leer. Was hatte ich erwartet? Ich stand also wieder in dieser Ruine. Ich ging weiter im Haus, blieb dann jedoch an einem riesigen Gemälde hängen, das bereits voller Staub und Schmutz war, dass man nichts mehr darauf erkennen konnte. Ich streckte vorsichtig die Hand aus und das Papier begann sich aus dem Rahmen zu lösen. Doch in meinen Gedanken befand ich mich längst wieder in der Vergangenheit. Ich sah einen kleinen Jungen, wie er auf das Bild starrte. Der Junge war ich.

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BeitragThema: Re: Das Internat   Do Aug 28, 2014 7:01 pm

Ich war nur noch hier um etwas zu essen, nicht weil ich besonders hunger hatte, sondern um sicher zu gehen, dass ich genug magische Kraft hatte um kenji vor was weiß ich alles zu beschützen. Er brauchte meine Hilfe, dass spürte ich. Schnell schlang ich den Zwieback runter, auch wenn es nicht viel war, so tat es relativ gut mal wieder etwas im Magen zu haben. Als wir fertig waren, löschte ich rasch das Feuer, ehe wir auch schon losliefen...oder besser gesagt losrannten um den Vorsprung wettzumachen. Ich bestand darauf, dass Scat nicht mit mir zusammen zum Haus jumpen würde, denn ich hatte die Befürchtung wir würden jede Kraft die sie aufbringen konnte später noch gebrauchen. Am Haus angekommen, war gerade die Tür zugefallen. War er schon drin? Vorsichtig öffnete ich die Tür und huschte hinein, ehe ich auf Scat wartete. Die bedrückene Atmosphäre schnürte einem fast die Luft ab. Das ganze glich einer Ruine und war verfault, mehr verwesen und es war nicht sonderlich hell. Kerzenschein erleuchtete unseren Weg...doch wie war das Möglich? Welches Feuer würde denn all die Jahre brennen, wenn die Ruine verlassen war? Offensichtlich waren wir nicht allein. Ich schaute mich um, musste aber feststellen, dass ich Kenji nicht ausmachen konnte. Wo war er nur hin gegangen? Unter mir schimmerte etwas, ich bückte mich und hob ein relativ kleines Buch mit edeler Ummantelung auf, welches Recht staubig war, dennoch nicht hier her zugehören schien. Der Titel war leicht verschnörkelt...nein halt waren das etwa Runenzeichen? Ich öffnete es und blätterte durch die empfindlichen uralten Seiten, die Schrift war wie auf dem Einband und ich konnte kein Wort lesen. Schulterzuckend hängte ich es mir in die Innentasche meines Umhangs. Dann konzentrierte ich mich und suchte mit meinem Geist das Gebäude nach Lebenszeichen ab. Es gab eins und es war ganz in der Nähe in einem Raum. "Komm", meinte ich an Scat gerichtet und lief drauf los, stieß fast die Tür des besagten Zimmers auf und fand Kenji dort vor einem Bild stehend. Es war nichts darauf zu erkennen. "K-Kenji? Was ist mit dir?"

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