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 Ausgrabungsstätte

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Kenji

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BeitragThema: Ausgrabungsstätte   So Apr 06, 2014 1:37 am


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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   So Apr 06, 2014 1:58 am

cf: Dakara, Stadt

Schliesslich zeichnete sich ein kleiner Fluss inmitten der sandigen Landschaft und massiver Fels richtete sich vor uns auf, wobei unterschiedliche Täler ins Innere eine Oase führte, den man erkennte bereits das Grün und Vögel kreisten ihre Runden im Himmel. Die Kutsche hielt an und die Gäste stiegen ab oder beziehungsweise aus dem Wagen. “Hier ist es…wir sollten vorsichtig sein.“, erklärte Raschid und überprüfte noch einmal sein gekrümmter Säbel. Wirklich weit kamen wir nicht, da versperrte eine Mauer uns den Weg und Wachen patrouillierten auf den Wehrgängen. Ich konnte die zwei Seiten noch nicht auseinander halten, weshalb ich anderen gerne den Vortritt liess. “Das sind Anhänger Seth’s…“, murmelte Raschid und deckte mit der Hand das grelle Licht der Sonne ab, “Vermutlich haben sie alle Arbeiter der Ausgrabungsstätte festgenommen und kontrollieren alle Eingänge. Ich kann es nicht genau erkennen, aber vermutlich werden wir es mit einigen Kreaturen der Wüste aufnehmen müssen…daher sollten wir uns fürs erste an einen sicheren Ort zurückziehen.“  Er winkte mit der Hand alle Richtung Ausgang zu den Kutschen, wobei sich seine Berater sammelten. Das Vertrauen in uns beiden Träumer war noch etwas klein, weshalb man uns vorerst aus der Besprechung ausschloss. Schliesslich hatte man beschlossen, dass man für einen Angriff mehr Männer brauchte, weshalb ein Raubvogel mit einer brisanten Nachricht unseren Standort verliess. “Wir werden vorläufig eine Nacht hier verweilen, bis die Verstärkung eingetroffen ist. Die Zelte sind im Lagerraum der Kutsche verstaut.“, informierte uns Raschid. Während ich half unser Nachtlager aufzubauen, merkte ich nicht wie schnell es Abend wurde und dann später die kleine Eskorte, welche unsere Kutsche begleitet hatte, an unterschiedlichen Feuerstellen ihr Abendessen zubereiteten. “Was hältst du von der Idee, heute Nacht so nah wie möglich an das feindliche Lager zu kommen? Womöglich kann es morgen schon zu spät, wenn die Versstärkung ankommt oder wir wissen zumindest mit was wir zu tun haben.“, fragte ich beiläufig das Mädchen und starrte in den Sternenhimmel, während sie sich um die Suppe kümmerte. Sie war in solchen Dingen geschickter als ich.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mo Apr 07, 2014 11:41 pm

cf: Dakara, Stadt

Die Fahrt hier her hatte Stunden gedauert. Warum wollte man sich auch unbedingt hier ansiedeln? Naja vermutlich würden wir hier auf größere Probleme stoßen, als die Temperaturen und die Landschaft. Plötzlich baute sich vor uns eine hohe Mauer auf, bewacht von Soldaten, die uns glücklicherweise nicht sahen. So konnten wir mit der Kutsche und der kleinen Eskorte in Deckung gehen. Schon merkwürdig, dass ausgerechnet hier jemand eine Mauer baute...die Ausgrabung schien wohl wirklich wichtig zu sein, sonst würden sie sicher keinen solchen Aufwand dafür betreiben. Kreaturen der Wüste? Ich schnappte nur Teile des Gespräches auf. Was sollte das heißen? Gab es hier Monster? Hoffentlich müsste ich das nie hrausfinden. Danach wurde eine Beratung eingerufen, wo wir nicht mitwirken durften Vertraute man uns nicht? Hinterher wurden wir allerdings immerhin informiert das man die Nacht abwarten würde, bis mehr Männer eintrafen...verständlich, die Mauer zeugte grade so davon, dass die Verteidigung hartnäckig sein würde. Es wurde Abend und nachdem das Nachtlager stand und ich mich soweit um das Essen kümmerte, hörte ich aufmerksam Kenji's Vorschlag an. "Du hast recht, außerdem wer sagt ob die uns überhaupt helfen, sie vertrauen uns ja nicht einmal wirklich" überlegte ich, rührte in der Suppe und fühlte dann etwas in zwei Schalen, wovon ich eine Kenji gab. "Ich hab versucht das Beste drauß zu machen, aber diese Zutaten kommen mir so unbekannt vor." Ich probierte einmal, schmeckte eigentlich ganz gut und löffelte darin herum. Hoffentlich würde es Kenji auch schmecken, denn ich hatte das Bedürfnis ihn irgendwie zu beeindrucken. Er war mir so unheimlich wichtig, ich wollte einfach nicht, dass er wegen mir unglücklich war oder mich sogar verließ. Vorsichtig schlürfte ich die Suppe zuende, ehe ich wartete das Kenji ebenfalls fertig war...dann würde es losgehen.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Di Apr 08, 2014 1:04 am

Ich richtete mich von meinem Schlafplatz auf und lächelte, als sie mir eine volle Schale abgab und dabei etwas verunsichert war. Ich war eigentlich schon mit wenig zufrieden, weshalb ich ihre Nervosität nicht wirklich verstand. Ich probierte also gewagt einen ganzen Löffel und die Suppe war, wie bereits erwartet, köstlich. “Na, dennoch ist sie köstlich geworden“, kommentierte ich die Kostprobe und nahm auch gleich mehrere Portionen, bis nichts mehr vom Essen im Topf übrig war. Die Eskorte hatte sich in der Zwischenzeit selbst verpflegt und nur die Wachen waren auf den Beinen, wobei sich diese um das Feuer sammelten, um der Kälte der Wüste zu trotzen. “Wenn wir uns beide leise fortbewegen, kann uns eigentlich nichts passieren und im schlimmsten Notfall, können wir auch kämpfen. Jedoch möchte ich das lieber verhindern, wenn es möglich ist.“, meinte ich an Vali gerichtet und überblickte unser kleines Lager. Wirklich aufmerksam waren die Wachposten nicht, denn schliefen teilweise und kuschelten sich nahe an die warmen Feuerstellen, um sich vor den eisigen Nachtemperaturen zu schützen. “Also werden wir uns die Ausgrabungsstätte mal etwas genauer anschauen…“ Ich hielt noch kurz einen einzelnen Finger an den Mund, um ihr zu deuten, dass sie leise sein sollte, ehe wir aus dem Lager schlichen und zu den Bergen gingen. Dass wir bei der Mauer vorbei kamen, war nicht zu denken, darum wollte ich über den Berg klettern und hatte auch ein Seil mitgenommen. Schon damals auf der Insel Fortuna hatte ich mein Talent bewiesen, als ich Scat auf den Rücken mehrere hundert Meter in luftigen Höhen getragen hatte und sicher den Erdboden erreichte. Auch Valica trug nicht wirklich geschickte Kleider, um an Felsen hinauf zu klettern, weshalb ich ihr leise riet, einfach solange zu warten, bis ich oben angekommen wäre. Um Bewegungsfreiheit zu gewinnen, zog ich mir den Mantel aus, damit ich nur noch ein dünnes Hemd, Hose, festes Schuhwerk und die fingerlosen Handschuhe trug, dann schlang ich mir das Seil über die Schultern und begann mit dem mühsamen Aufstieg, wobei ich versuchte so wenig Geräusche wie möglich zu verursachen. Dennoch rutschte ich zweimal am Fels ab, konnte mich jedoch mit pochendem Herzen halten und nur sehr kleine Steine rollten nach unten. Endlich oben angekommen, atmete ich einmal tief ein und aus, danach warf ich das Seil zu Valica, ehe ich sie mit angespannten Muskeln und Schweiss auf der Haut zu mir zog. “Die erste Hürde haben wir geschafft…“, keuchte ich leise und nahm dankend meine Kleider an, die ich vor dem Anstieg abgezogen hatte. Nach wenigen Schritten konnten wir auch die ganze Ausgrabungsstätte betrachten, wobei in deren Mitte ein Loch gähnte, wo vor kurzem noch gegraben wurde und etwas im Sand leicht im Sternenlicht funkelte. Haben sie nach Gold gesucht? Es standen auch mehrere Zelte und ein Käfig, der vermutlich der Schlafplatz für die Gefangenen war. Auch da waren noch Leute wach und bewegten sich, wobei zwei gestalten zu den Sklaven gingen…was hatten sie vor?

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Di Apr 08, 2014 11:25 pm

Ich freute mich wirklich, als es ihm schmeckte und ließ ein Lächeln auf meine Lippen schleichen. Es gab noch nie jemanden, dem ich meine Kochkünste bisher positiv zeigen konnte. Meine Eltern hielten das Essen für Müll und sonst war noch nie jemand anderes bei mir zuhause gewesen. Kenji beobachtete draußen die schlaftrunkenen Wachen, die ihre Aufgabe offensichtlich nicht allzu ernst nahmen. Klar wie wahrscheinlich war schon ein Angriff? "Ich würd mich auch nur ungern gegen eine Überzahl stellen. Wir sollten wirklich vorsichtig sein." erklärte ich vorausschauend. Schließlich, als die Luft rein war, pirschten wir uns an der Eskorte vorbei, sodass niemand uns sah, ehe wir einen Fels erreichten. Diesen galt es nun zu erklimmen, er war der sicherste Weg. Mithilfe eines Seils kletterte Kenji nach oben und zog mich schließlich nach. Er war wirklich unglaublich stark, sodass ich ihn nur schüchtern anlächelte, als ich ihm oben seinen abgestreiften Mantel übergab. Schließlich hatten wir einen wirklich guten Ausblick auf die Ausgrabungsstätte. "Warte...ich seh mir das mal an." meinte ich nur und schloss die Augen, taste mit meinem Geist erst langsam, dann aufdringlicher, immer mehr das große Tal ab. "Rund sieben Dutzend Soldaten, mehrere...was auch immer das sein soll...jedenfalls keine Menschen." erklärte ich verwirrt. Ihre Aura hatte nix gutes an sich und ihre Umrisse waren...merkwürdig. Ich taste weiter, spürte die kleinen Wasserpartikel auf und prüfte unebenheiten. "Um der Grabungsstätte wurde ein Kraftfeld oder sowas erzeugt. Ein ziemlich starkes." erklärte ich schließlich am Ende und öffnete wieder die Augen. Etwas außer Atem beugte ich mich nach vorne, sog die Luft ein und stellte mich wieder gerade hin. "Wie sollen wir vorgehen?" fragte ich interessiert.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mi Apr 09, 2014 12:16 am

Als sie sich in die Meditation begab, um die Position des Feindes zu ergründen, kam nicht wirklich etwas Erfreuliches dabei heraus. Es waren viele Soldaten anwesend, wobei es auch Kreaturen unter ihnen gab, die scheinbar nicht wirklich zu einem Menschen passen wollten. Ich dachte an die gesagten Worte von Raschid, sie haben auch Kreaturen der Wüste dabei. Was konnte er damit nur gemeint haben? Dann gab es noch ein Kraftfeld um die Ausgrabung, scheinbar war dort wirklich was sehr Wertvolles. Nach solchen Meldungen, wollte ich auf der Stelle kehrt machen, um nicht mein Leben zu schützen sondern das von Valica. “Wir sollten auf Verstärkung warten…“, gab ich zur Antwort, beobachtete aber die Wächter, welche sich schon vorher den Sklavenunterkünften genähert hatten. Wir waren zu weit weg, dass ich ihre gesprochenen Worte hören konnte, aber sie verschwanden und zogen eine Weile später ein junges Mädchen an den Armen, das sich verzweifelt wehrte. Grosse Macht bedeutet grosse Verantwortung und…wir kamen nur auf diese Reise, um die Unterdrückten in dieser Welt von ihren Ketten zu befreien. “Aber wir können doch unmöglich dein Wort brechen, dass wir die Schwachen schützen werden. Seh dir nur diese drei dort an…“ Ich deutete mit dem Finger darauf und auch ihr würde sehr schnell klar werden, was die beiden Wachen an diesem Abend vorhatten und weshalb sich das Mädchen mit allen Kräften wehrte, kratzte und mit Tränen nach Hilfe schrie, ehe man ihr gewaltsam einen Knebel in den Mund steckte. “Der Gegner ist hoffnungslos in der Überzahl, weshalb es unmöglich wird gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. Wir brauchen etwas in der Hand, um sie zu erpressen…und das befindet sich mit grösster Sicherheit im Kraftfeld. Auch wenn wir die Ausgrabung eingenommen haben, werden sie nicht ewig zögern uns anzugreifen, aber ich hoffe, dass bis dann Raschid seine Truppen mobilisiert hat. Wenn wir den Überraschungseffekt gut ausnützen, sollte es klappen.“ Ich blickte sie etwas unsicher an, denn ich machte mir gerade ihretwegen Sorgen, aber sie würde nicht tatenlos zusehen, wie man die Sklaven an diesem Ort missbrauchte. Nicht nachdem sie mehrere Tage in Abydos verbracht hatte. “Wir müssen als geschlossene Einheit agieren…also pass auf dich auf, denn du wirst für unsere Verteidigung zuständig sein, während ich in die Offensive übergehe. Auch wenn ich in Gefahr bin, solltest du nicht dein Leben meinetwegen riskieren…hast du das verstanden, Vali?“ Ich legte beide Hände auf ihre schmalen Schultern und blickte sie durchdringend an. Erst als ich eine Bestätigung meiner Worte hörte, nickte ich und machte mit der Hand eine Geste, mir nach unten zu folgen. Wir waren nicht mehr weit weg von den drei Personen, als ich zum Angriff ansetzte und aus dem Schatten die beiden Männer mit dem Schwert lautlos tötete. Das Mädchen starrte entsetzt auf die blutige Klinge, aber ich zerrte sie nur nach oben und schubste sie etwas in die Richtung von Vali, wo sie vorläufig in Sicherheit war. “Kümmere dich um das Kraftfeld…“, zischte ich und richtete mein Blick auf die Zelte, denn es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Alarm ausgelöst wird. Als die beiden Mädchen also in das Zentrum der Ausgrabungsstätte liefen, bemerkte sie ein Wachposten im Licht des Mondes und schlug Alarm. Die Männer an den Feuerstellen, hievten sich überrascht auf und packten ihre Waffen, ehe sie zur Ausgrabung rannten. Eine plötzliche Wand aus Feuer streckte die vordersten nieder und grausame Schreie brachen durch die Stille der Nacht. Keiner wurde den beiden auch nur etwas antun können, solange ich zwischen ihnen stand, dachte ich zumindest. Mit heller Feuermagie drängte ich die Soldaten noch zurück, aber der Sand unter mir bewegte sich. Ich konnte nicht schnell genug reagieren, weshalb mich eine Zange noch am Bein berührte und eine tiefe Schnittwunde hinterliess. War sich vor mir aus dem Sand wühlte…war furchteinflössend. Ein übergrosser Skorpion, der anstelle eines normalen Kopfes, den Oberkörper eines kräftigen Mannes hatte, ein Skorpionmann. Seine Klauen und Stachel waren…zweifellos vergiftet, weshalb ich eine Lähmung am Bein verspürte, wo er mich getroffen hatte. Und der Kampf hatte erst begonnen.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mi Apr 09, 2014 9:40 pm

Auf Verstärkung warten? War das sein ernst? Doch schnell war klar, als er das Lager beobachtete, dass er seine Meinung zügig änderte. Eine Frau, welche sich wild wehrte, wurde von mehreren Männern verschleppt und nachdem ich wusste zu was diese Leute fähig waren, dachte ich an das Selbe wie Kenji. Um jeden Preis mussten wir diesen Menschen helfen. "Ich denke wir sollten keine großen Schwierigkeiten bekommen, solange wir unauffällig vorgehen. Lass uns auf jedenfall zu erst der Frau helfen." erklärte ich. Schließlich nickte ich auch auf seine Ansage hin, allerdings würde ICH entscheiden ob ich mein Leben riskierte oder nicht, er war mir viel zu wichtig, als dass ich ihn einfach sterben lassen würde. Erst meine Bestätigung war genug und wir schritten vorsichtig nach unten ins Tal, ehe Kenji mit einem gewaltigen Satz die Wachen bei der Frau lautlos tötete. Allein der Knebel sorgte dafür, dass sie durch ihre Reaktion nicht andere Wachen alamierte. Ich nickte, als er mir klar machte was meine Aufgabe war und eilte mit dem Mädchen zusammen über das offene Feld. Natürlich konnte es nicht anders passieren und schon schlug man Alarm nachdem man uns gesehn hatte. Grausige Schreie waren unter Kenji's erstem Schlag zu hören und wir würden so schnell sicher keine Probleme bekommen. Das Mädchen bat ich sich zu verstecken ehe ich an einer Ecke die Ausgrabung heraufstieg und nach dem Kraftfeld tastete. Sanft berührte meine Hände die unsichtbare Barriere und ich konzentrierte mich. Die Ströme ließen mein Herz schneller pumpen und im nächsten Moment verschwand die Barriere vollkommen. Verwirrt starrte ich nun in die offene Grube und konnte zum ersten Mal sehen, was dort drin lag. Ein Schwert: Kein normales, denn es war ganz aus Gold und bestimmt so lang wie mehrere Menschen zusammen. Wer sollte so eine Waffe bitten führen wollen oder war es vielleicht nur Dekoration? Aber warum waren alle so vernarrt darauf? Ich entschied mich Kenji's Plan umzusetzen und ließ das Schwert mit leichtem Wasserdruck aus der Grube ans freie Schweben. Zu meinem entsetzen musste ich feststellen, das Kenji sich einem riesigen Skorpion gegenübersah. Auch hatte es ihn wohl einigermaßen übel erwischt. "EY IHR DA! Wenn ihr euch nicht sofort ergebt, wird euer schöner Schatz hier drunter leiden!" rief ich den Gegnern zu. Sie sahen sich zuerst kurz schweigend an, ehe sie in schallendes Gelächter verfielen. Ich fühlte mich etwas verarscht, wie im falschen Film. Die Meisten konnten sich nicht einmal mehr vor Lachen einkriegen und ich wurde Rot im Gesicht vor Wut. Ein Mann, mit grauer Kutte, aufrichtigen Gang und einem Säbel in der Hand trat vor. War er der Anführer. "Och, das kleine Mädchen will also unseren schönen Schatz zerstören, was? Komm trau dich, mach es kaputt." lachte die Gestalt. Er sah schmächtig aus...dennoch etwas war komisch an ihm. "Du würdest..." Plötzlich ertönte hinter ihm ein fürchterlicher Schrei und eine junge Frau stürmte auf den Anführer zu. "KEMSYT! Diesmal entkommst du mir nicht!" Die Frau war älter als das Mädchen dass wir befreit hatten. Offensichtlich war sie so klug gewesen die Gefangenen zu befreien. Denn nun entbrannte ein Kampf zwischen Gefangenen und Sethanhänger. Bevor der Skorpion auch nur ans Angreifen denken konnte, baute sich bereits vor Kenji ein Schild auf, an dessen nächster Giftangriff abprallte.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mi Apr 09, 2014 11:10 pm

Die Zangen klapperten und der Stachel schwenkte bedrohlich hin und her, ehe schnell einen Schritt nach vorne machte und zuschnappte, jedoch war ich diesmal vorbereitet und konnte seinen Schlag kontern, aber die Klinge prallte nur an der Panzerung des Tieres ab. Zumindest konnte ich die Feuerbälle auf die Soldaten werfen, während sich das Skorpion in die Deckung gab, um sich selbst zu schützen. Denn damit hielt ich sie immer noch auf Abstand, während sie fluchend und schreien dem Feuer auswichen. Der Skorpionmann liess nicht locker und griff immer wieder an, wobei sein Stachel schnell wie der Wind zuckte und in den Sand neben mir stach, wobei er meine Körper streifte und kleine Schnittwunden hinterliess. Zwar waren diese nicht gefährlich oder gar tödlich, jedoch breitete sich das lähmende stärker und schneller aus, weshalb meine Bewegungen langsamer wurden und ich ermüdete. Als endlich der Ausruf von Vali kam, grinste ich die Männer schon siegessicher an, ganz nach dem Motto, “Na, was wollt ihr jetzt!“ Aber ihre Reaktion…war ganz anders als erwartet, denn sie fingen an zu lachen und auch der Skorpion gab seltsame Geräusche von sich. Ein Anführer stellte sich vor die Männer und forderte Vali auf, ihre Drohung wahr zu machen. Ich starrte ihn nur verwirrt an, denn wollten sie den Schatz nicht schützen? Aber bevor er zu Ende sprach, stürzte sich eine Furie auf den Mann und der Kampf begann von neuem, nur das die Gefangen mitmischten. Diesmal baute sich ein Schild aus Eis vor mir auf, der den Stachel meines Gegners abwehrte und mir Gelegenheit gab ihn anzugreifen, aber mein Körper fühlte sich völlig ausgelaugt aus, weshalb die Klinge nur einen schwachen Kratzer auf der Panzerung hinterliess. Der Skorpion lachte und griff nun blitzschnell an, wobei er auf den Eisschild einhämmerte, der langsam auseinander splitterte. Ohne ihn wäre ich wohl längst tot gewesen. Nach einer Weile weiteren zaghaften Angriffe meinerseits, liess ich das Schwert erschöpft fallen und sank in die Knie, was den Skorpion nur motivierte und die Verteidigung von Vali stark strapazierte. Ich schloss die Augen und sammelte meine magischen Kräfte in der rechten Hand. Gerade als das Eis brach und er freie Angriffsfläche hatte, bevor sich der Schild regenerieren würde, pustete ein Strahl aus gleisendem Feuer den Kopf von den Schulter. Ich lächelte müde, als der Körper leblos auf die Seite kippte und versuchte zitternd aufzustehen, da bewegte sich der Sand von neuem. Achja….davon gab es ja mehrere. Diesmal kamen gleich zwei auf mich zu und nur die Magie von Valica bewahrte mich knapp vor einen raschen Tod, aber nun wusste ich, wie ich sie besiegen konnte und sammelte von neuem meine gesamte Energie. Ich machte das gleiche Vorgehen, wie beim letzten und konnte wieder mit Erfolg einen töten, jedoch waren es diesmal zwei und der andere rammte seinen Stachel mitten in die Brust. Ich röchelte Blut und spürte, wie das Gift in meinen Körper gepumpt wurde, dass aber keine Lähmung hervorrief, sondern nur einen langsamen, qualvollen Tod. Aber diese Mistgeburt würde ich mit mir in den Tod nehmen! Zuviel magische Kraft verliess meinen Körper, steckte zuerst mich in Brand und wanderte über den Stachel auf den Gegner über, der schreiend zuckte und zu einen Häufchen Asche am lebendigen Leib verbrannte, danach fiel ich bewusstlos zusammen. Auf dem Schlachtfeld stand es nicht gut, um die unbewaffneten Skalven, die gegen Soldaten kämfen mussten und deshalb wurden die Rebellen in der Mitte der Ausgrabung gedrängt, bis von allen Seiten Speere auf sie gerichtet waren. Auch gab es noch den ein oder anderen Skorpionmann in der Reihen der Sethanhänger. “So sehen wir uns also wieder Amanra! Aber wenn du dich jetzt ergibst, garantiere ich dir einen schnellen Tod!“, lachte Kemsyt und zeigte mit der Klinge auf die Frau, die als einzige eine Bewaffnung trug und die Sklaven befreit hatte. “Wir werden uns niemals ergeben, Schwachkopf!“, fauchte die Frau zurück. “Nun, denn tötet sie!“ Die Männer stürmten zum Angriff, als die Mauern einstürzten, die zuvor als Schutz gegen aussen dienten. Soldaten angeführt von Raschid erstürmte die Ausgrabungsstätte und rangen die Anhänger des Seth’s nieder, jedoch konnte Kemsyt unter dem Getümmel unbeschadet fliehen.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mi Apr 09, 2014 11:31 pm

Meine Verteidigung war nicht gut genug...sie haben ihn getötet...was sollte ich jetzt tun? Es war alles vorbei...er war Tod, ich konnte es nicht verhindern. Immer wieder gingen mir diese Gedanken durch den Kopf, als ich hilflos mit ansehen musste, wie Kenji treffer um treffer abbekam, ehe er regungslos liegen blieb. Für mich blieb die Welt stehen, ich sah nicht mehr wie die Soldaten näher kamen. Hörte nicht wie sie uns bedrohten, ehe eine Armee zusammen mit Raschid einmaschierte und den Rest aufräumte. Ich hingegen war wir gelähmt, starrte auf die Leiche und stolperte dort hin. Ich fiel auf die Knie, hatte es verbockt. "Es tut mir soo leid..." schluchzte ich, war so geschockt, dass ich nicht auf die Idee kam, dass er vielleicht noch leben würde. Erst nach einigen Sekunden fasst ich mich wieder und fasste ihm an den Hals, um seinen Puls zu messen. Er lebte!! Sofort fuhr ich mit der Hand zu der großen Wunde an seiner Brust und konzentrierte mich. Er hatte eine tötliche Menge von dem Gift abbekommen, ich durfte nicht zulange warten. Wenn ich ihn retten wollte, musste alles aufeinmal geschehen. Ich konzentrierte mich so stark ich nur konnte und wirkte den Zauber. Die Aura um uns herum schien zu pulsieren, was auch den Soldaten von Raschid und dieser Amanra nicht entgang. Kenji's Brustkorb hob sich und eine ekelig schwarzfarbende Flüssigkeit pumpte aus seinem Körper. Als auch der letzte Tropfen verschwand schloss sich jede Wunde an seinem Körper und völlig außer Atem löste ich den Zauber. Mir wurde schwindelig, ich purzelte nach hinten, konnte mich aber grade so stützen. Ich sah verschwommen wie Kenji wach wurde und hörte wie ein Applaus im Hintergrund ertönte. Ich versuchte solange es ging die Augen offen zu halten, ehe meine Kräfte versagten und ich einschlummerte.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Mi Apr 09, 2014 11:57 pm

Etwas unsanft hauchte man mir neues Leben ein und ich riss die Augen auf, wobei ich gegen die helle Sonne der Wüste blinzeln musste. Plötzlich klatschte eine Menge Leuten in die Hände, was mich in dem Zustand nur noch mehr verwirrte und richtete mich behutsam auf, um zumindest zu sehen, wo ich mich denn befand. Überall waren Leute und auch Raschid, der neben einer dunkelhäutigen Frau stand und mir zulächelte, ehe ich die sanfte Berührung von Valica spürte, deren Kopf in meinen Schoss gefallen war und nun leise Schnarchte. Nachdem ich an meinen verbrannte Oberkleider hinab sah, wusste ich, was in den letzten Minuten vorgefallen war, bevor ich vor Erschöpfung bewusstlos wurde. Liebevoll kraulte ich den Kopf des Mädchens und flüsterte ein leises Danke, ehe sie vorerst dort zurück liess und auf die Beine kam. Raschid kam auch unverzüglich zu mir und stellte Amanra vor, die scheinbar einer der Anführerinnen unter den Truppen von Osiris war, bevor wir aber von hier verschwinden würden, werden die Soldat vorläufig hier übernachten und wir beiden Magier hatten es auch dringend nötig, damit zeigte der Mann auf Vali und lachte. Ich kehrte nun zu ihr zurück, hob sie aus dem Sand und suchte mir ein Zelt zum Übernachten, das man gnädig für uns beide aufbaute. Ich legte sie vorsichtig in die Decken, kuschelte mich nah an sie und schlummerte wenige Sekunden ebenfalls ein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und lächelte das Mädchen an, wobei ich mich nicht bewegte und einfach ihre warme Nähe genoss. Erst als sie langsam wach wurde, küsste ich sie zärtlich und lächelte. “Morgen“, hauchte ich leise und zwirbelte mit den Finger eine einzelne blaue Haarsträhne von ihr. “Wie geht’s meinem Schneeflöckchen? Dank dir darf ich einen weiteren Morgen in dieser Welt erleben…ich hab dir doch gestern hoffentlich keine Sorgen verursacht?“

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Do Apr 10, 2014 12:15 am

Ich wachte erst am Morgen wieder auf als ein zärtlicher Kuss mich wach rüttelte. Lächelnd, bemerkte ich Kenji und offensichtlich hatte ich es von neuem geschafft ihn zu heilen. Heilmagie war nichts dass man unterschätzen sollte, dass hatte ich gelernt, denn trotz dass es nur so ein einfach Zauber war, hatte es meinen ganzen Energievorrat verschluckt. Immernoch war ich recht erschöpft, hatte quälenden Hunger und Durst, wollte mich jedoch nicht von Kenji lösen. Meine Stimme war nicht mehr da, denn mein Mundraum war fast Staubtrocken. Dafür nickte ich nur einmal zur bestätigung, dass es mir gut ging und kuschelte mich näher an ihn. Es vergingen einige Momente, doch dann siegte der Hunger mit einem lauten knurren. Ich wollte aufstehen, schaffte es aber noch nicht wirklich, viel zu schwach waren meine Glieder, dafür bot mir Kenji immerhin an uns etwas zu besorgen. Er kam auch wenig später wieder, schluckte sofort gierig das Wasser herunter und musste stark husten, ehe ich mich an das Essen machte. "Danke" hörte man leise heraus, während ich weiter aß. Meine Kraft kehrte zurück, aber ich sollte mich wohl in nächster Zeit nicht mehr in irgendwelche Kämpfe stürzen, zumindest die nächsten 1 oder 2 Tage. Als wir fertig waren mit Essen, schaffte ich es auch endlich auf die Beine zu kommen und nach einigen wackeligen Versuchen konnte ich gut grade laufen. Außerhalb des Zeltes schien stark die Sonne und es war heißer als es gestern noch war, bevor wir hier eingedrungen waren. Im Lager herrschte reger Betrieb und offensichtlich machten sie sich für die Abreise bereit. Raschid und Amanra kamen auf uns zu. "Ah wunderbar, ihr seid wach. Ich werde mit der Verstärkung nach Dakara zurückkehren, die Stadt wird schon bald belagert werden. Ihr Beide werdet Amanra helfen, das Schwert zu ihrem rechtmäßigen Herren zu bringen. Sie wird euch alles unterwegs erklären." Damit verschwand er auch schon und ungefähr alle Truppen die es gab. Nur noch wir beide, Amanra, zwei Arbeiter und gut fünf Mann waren geblieben und auch die Frau, die wir gestern befreit hatten. Da wir keine Pferde oder Kamele hatten, hieß es ab jetzt...laufen. Immerhin hatten wir dieses Mal genug Vorräte dabei.

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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   Do Apr 10, 2014 8:51 pm

Sie kuschelte sich näher an mich und ich erwiderte die liebenswürdige Zuneigung, bis ein knurrender Magen die Stille zwischen uns im Zelt durchbrach und sie aufstehen wollte, um etwas Essbares zu finden. “Bleib ruhig liegen, ich hole uns gleich etwas.“, sagte ich schnell, stand auf und nach einer Weile hatte ich Trockenfleisch sowie Wasser für uns beide besorgt. Sie verschluckte sich am kühlen Wasser, weshalb ich behutsam auf den Rücken schlug, bis es wieder einigermassen ging und sie sich dem Essen widmen konnte. Nachdem ich ihr geholfen hatte auf die Beine zu kommen, verliessen wir das Zelt und Raschid kam uns beiden entgegen, berichtete, dass er mit dem Grossteil der Truppe zurück nach Dakara ginge, um dort die Feinde abzuwehren, wobei unsere Aufgabe darin bestand, zusammen mit Amanra das legendäre Schwert seinem rechtmässigen Besitzer zurück zu geben. Nachdem alle Zelte eingepackt waren, zogen auch alle davon und nur eine Handvoll blieb zurück. Auch nahmen sie alle Tiere mit, weshalb ich etwas ratlos auf die Kiste der Vorräte starrte. Wie wollten wir nun die Wüste durchqueren? Und wer würde dieses überdimensionale Schwert tragen? Die Beantwortung dieser Frage lag nicht in meiner Hand. “Also, worauf warten wir. Ihr sechs schnapp euch die Vorräte und ihr zwei werdet das Schwert des Wächters tragen!“, klang die herrschende Stimme der Frau und ich zeigte etwas ungläubig mit dem Zeigefinger auf mich. Ich sollte das Schwert tragen? Sie blickte jedoch nur unverständlich zurück und machte mit der Hand eine unruhige Geste, dass ich mich beeilen sollte. Mir blieb wohl keine andere Wahl, weshalb ich auf mein Partner wartete, ehe wir zwei dieses Metallstück anhoben. Die Frauen mussten nichts tragen, wobei Vali möglicherweise an sich selbst mehr als genug hatte, denn sie war immer noch schwach auf den Beinen. Wir zogen also wieder in die weite Wüste hinaus, während die Sonne unerbittlich auf uns hinab schien. Schnell trieb es mir den Schweiss in die Stirn und die ungeheure Last des Schwertes drückte in die Schulter, aber ich wollte nicht den Schwächling markieren. Schon bei der ersten kurzen Pause, musste ich meine Oberkleider abziehen, bevor ich noch in diesem Wetter kollabieren würde. Amanra begann unterwegs auch über dieses Schwert zu reden, doch ich verstand kein Wort und hatte genug mit meiner Last zu tun, weshalb ich hoffte, dass zumindest Vali ihr zuhörte.

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Zuletzt von Kenji am So Apr 13, 2014 11:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ausgrabungsstätte   So Apr 13, 2014 11:22 pm

Wir schleppten uns durch die sengende Wüste. Die Temperaturen waren unerträglich und ich konnte mich kaum noch tragen. Meine Kräfte waren am Ende, aber vermutlich hatte ich es noch gut, denn ich sah, dass die Männer es umso schwer hatten, da sie die Vorräte trugen. Insbesondere Kenji hatte drunter zu leiden, so wie er aussah, das Schwert war sicher nicht gerade ein Leichtgewicht. Unterwegs kamen Amanra und ich ins Gespräche. Sie war wirklich freundlich und sehr zuvorkommend, auch wenn man das anfangs nicht unbedingt ausmachte. Sie erzählte von einem sogenannten "Wächter", eine große Statue an einem Tempel der Isis mitten in der Wüste. Offensichtlich wurde das ganze durch ein Gebirge abgetrennt und die umliegenen Dörfern waren erbitterte Feinde von Seth. Seine Anhänger würden wohl schon auf dem Weg dorthin sein um diesen Ort zu zerstören. Aber dafür hatten wir das Schwert. Würde der Wächter es in die Hände bekommen, würde er aus seinem Schlaf erwachen und die Feind niederstrecken. Ich runzelte die Stirn. Dieser Wächter sollte magischer Natur? Eine Statue die zum Leben erwacht? Etwas utopisch, aber hier in der Traumwelt galten die Gesetze wohl sowieso nicht. Es wurde nachmittag und in der Ferne tauchte das Bergmassiv auf, samt einer großen Ackerfläche und davor ein Dorf.

tbc: Tempel der Isis

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