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 Stadt

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Kenji

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BeitragThema: Stadt   Mi Apr 02, 2014 10:38 pm


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Kenji

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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Apr 02, 2014 11:05 pm

cf: Wüste, die Ebenen von Malkshur

Bevor wir die Stadt überhaupt erreichten, plauderte Page bereits wieder los, denn sie konnte nur sehr schlecht schweigen und sie hatte bereits grosses Vertrauen zu uns beiden aufgebaut. Sie erzählte darüber, dass es uns in dieser Stadt vielleicht viel besser ergehen wird, denn hier waren die Gesetzte recht locker gehalten, aber es gab dennoch die Sklavenhaltung, wie man sie in Abydos führte. Die ersten Menschen ausserhalb der Stadtmauer bestätigten ihre Worte, denn es gab auch Frauen, die ganz gewöhnliche Kleidung trugen und vermutlich auch nach ganz andere Bräuche und Sitten lebten. Es war wir ein Kontrast zu der imposanten Stadt des Lichts, denn sie war nicht wirklich so prunkvoll gehalten, wenngleich es immer noch beeindruckende Gebäude, schöne Malereien und kolossale Statuen gab. Die Stadt wirkte auf ihre besondere Art friedlicher, als es die grosse Metropole machte und ich blickte hoffnungsvoll zu Vali, denn vermutlich wurde ihr einen Wunsch erfüllt und konnte die Sklavenkluft ablegen. Ich suchte wieder eine Gaststädte auf und als wir das Gebäude betreten wollten, rannte plötzlich das rothaarige Mädchen davon “Warte…“, rief ich hinterher, aber sie rannte nicht weit weg, sondern nur in die Arme eines Mannes und sie umarmten sich fröhlich. Der Mann kam zu uns rüber, wobei Page glücklich an seiner Seite grinste. Er stellte sich als Belahmu vor und war der Vater des jungen Mädchens, was mich sichtlich überraschte. Doch der Mann liess uns nicht in der heissen Sonne der Wüste stehen, sondern führte uns einige Gassen weiter, ehe er mit einer ausladenden Geste uns beide herein bat. Zuerst überhäufte er uns mit Lob und unendlicher Dankbarkeit, dass er nach drei Jahren seine jüngste Tochter wieder in den Armen halten konnte. Es gab zu Essen, zu Trinken und sogar eine Schlafstelle wurde uns angeboten, danach erklärte er uns freundlich, was sich doch alles in dieser Stadt geändert hatte. Es gab einen Krieg, wobei die Truppen des Osiris den Sieg davon getragen hatten, während die Truppen des Seth weiterhin Abydos besetzten. Es war ein Krieg der schon mehrere Jahre andauerte und keine Seite konnte bis jetzt einen endgültigen Sieg davon tragen, weshalb das Land immer noch darunter zu leiden hatte, aber zumindest wurden die Lebensumstände für Frauen in Dakara eindeutig besser, als unter der alten Ordnung. Sie waren keine Waren mehr, durften normale Kleider tragen und sogar eine Bewaffnung, jedoch durften sie nicht der Armee dienen oder hohe Positionen in der Regierung belegen. Ich lächelte schwach zu Vali herüber und entliess mit sofortiger Wirkung Page aus ihrem Dienst als Sklavin. Sie wirkte zwar etwas traurig, dass ich sie nicht mehr wollte, aber ihr Bedürfnis endlich wieder zur Familie zurück zu kehren, heiterte sie mehr als nur auf. Sie gab mir auch zu Abschied einen zärtlichen Kuss auf die Wangen und ich ihr ebenfalls, dann zogen Vali und ich in unser neues Zimmer zurück. “Du bist selbstverständlich ebenso entlassen…“, meinte ich leise, “Als erstes hast du dir ein angenehmes Bad verdient, dann eine wohltuende Kur bei mir und anschliessend sehen wir uns mit unserem kleinen Vermögen in der Stadt um. Wie klingt das in deinen Ohren? Haben wir ein Abmachung?“ Ich wollte sie damit besänftigen und mich auch sogleich für die Taten in Abydos entschuldigen.

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Mikuri
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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Apr 02, 2014 11:17 pm

Eine weiter große Stadt baute sich vor und auf, nicht ganz so eindrucksvoll wie Abydos, doch schien es hier nicht ganz so verspießt zuzugehen. Ich erkannte Frauen, die ganz normal wirkten und nicht als Sklavinnen leben mussten, weshalb meine Stimmung gleich etwas besser wurde. Die Statuen waren hier ebenfalls imposant und an Aktivität mangelte es der Stadt ganz gewiss auch nicht. Auf dem Weg zu einer Schenke trafen wir unverhofft auf Pages Vater, der uns freundlich empfing und zu sich nach Hause einlud. Sie erklärten uns, dass seit die Truppen des Osiris die Stadt eingenommen hatten, sich die Lebensbedingungen für Frauen eindeutig gebessert hatte. Die ganze Stadt würde jetzt zu Hathor beten, meinte er. Schließlich entließ Kenji Page aus ihrem Dienst und ich war froh über diese Entscheidung, es musste schrecklich für sein ohne Familie aufwachsen zu müssen. Ich umarmte sie einmal freundlich, ehe wir uns auf unser Zimmer zurück zogen. Ich seufzte, als er bereits mit seinem Getue anfing, doch schlussendlich konnte ich es ihm schließlich nicht übelnehmen. "Also schön...aber wehe du kaufst je wieder eine Sklavin oder benutzt mich als eine..." erklärte ich leicht grimmig. Das Haus war recht klein, hier würde man sicher kein schönes Bad nehmen können, denn ich bezweifelte, dass es hier überhaupt eins gab. "Das Bad wird wohl warten müssen...lass uns ein wenig die Stadt ansehen." meinte ich ruhig und legte den Kopf schief.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 12:00 am

Auch wenn es mir nicht direkt gelang ihren Zorn zu bändigen, so gab sie mir zumindest den Versuch und ansatzweise die Möglichkeit etwas besser zu machen. Bei ihrer kleinen Anschuldigung, dass ich nicht wieder alles Geld für eine Sklavin aus dem Fenster werfen sollte, lächelte ich nur entschuldigend. Ich hielt ihr stattdessen die Hand entgegen, dass es meinetwegen jederzeit losgehen konnte. Wir verabschiedeten uns noch bei der Familie von Page, obwohl ich versicherte gegen Abend wieder zurück zu kehren, dann schlenderte ich mit Vali durch die breiten Strassen von Dakara. Wir schauten uns einige Stände an, die hauptsächlich mit Stoffen, Kleidern und Tücher handelten, aber es gab nichts wirklich was ihr passen wollte, wobei wir uns viel unterhalten. Es war kein Streitgespräch, kein unterwürfiges Gehabe meinerseits, sondern ein angenehmer Austausch von Geschmack und was ihr wohl am besten passen würde. Es endete damit, dass ich das Mädchen an der Hand in einen Laden zog, denn draussen würde man nur diese luftige Sklavenkluft verkaufen, aber von der hatte sie die Nase  voll. Ich liess sie mit einem Lächeln auf mich warten und zog mich mit dem Händler kurz zurück, während ich mit ihm über die neue Kleidung diskutierte. Da ich mich den ganzen Tag mit ihr unterhalten hatte, hatte ich sehr konkrete Vorstellung und besprach diese mit dem Schneider, wobei er nur die Masse des Mädchens nahm. Sie musste gespannt warten und erst am Schluss konnte sie den Blick auf das weisse Kleid werfen, das aus feinster Seide gemacht wurde und sogar Spuren von blau enthielt. Sie durfte es in einer Umkleidekabine anprobieren und als sie stolz heraus kam, drückte ich noch frech einen Hut auf den Kopf, dann strahlte ich sie unentwegt an. Sie sah in dem Kleid nicht weniger hübsch aus, als wenn sie fast gar nichts trug. Damit waren wir noch lange nicht fertig…den als nächstes fragte ich heimlich den Ladenbesitzer, während ich für das massgeschneiderte Kleid ordentlich Gold hinlegte, wo man hier in der Stadt einen Ort der Entspannung und Ruhe finden konnte. Diesen suchten wir schliesslich als nächstes auf und es war ähnlich wie ein Tempel aufgebaut, wobei das Innere an ein gewaltiges Bad erinnerte. Wir trennten uns und in einer Umkleidekabine zog ich mir einen schlichten Bademantel an. Vor einer heissen Quelle begegneten wir uns wieder, wobei auch sie einen Mantel trug…was einen Moment des Schweigens und eine Peinlichkeit hervorrief, aber schliesslich streifte ich ihr den weichen Stoff behutsam von den Schultern und nachdem ich ebenfalls nackt war, gesellten wir uns beide ins brodelnde Wasser. Langsam fing ich an ihre verspannten Muskeln zu massieren und begann auch damit ihren Körper zu waschen. Es war am Anfang immer noch ein wenig peinlich und die Schamesröte lief mir etwas in den Kopf, aber ich machte einfach weiter. Nachdem ich abermals ihre Haare gewaschen hatte, verliessen wir das Becken und mit einem Tuch wurde sie von mir abgetrocknet, wobei ich mich bemühte nicht auf ihre weiblichen Stellen zu blicken. Diese wurden auch mit dem Tuch abgedeckt, nachdem sie sich bäuchlings auf einer Liege bequem machte. Dann zeigte ich ihr meine Künste in der Massage, dass ich selbst schon Erfahrung gesammelt hatte und steckte meine volle Leidenschaft in die Kur. Benutzte duftende Öle, pflegte ihre Haut und sogar eine wohlige Wärme breitete sich in ihrem ganzen Körper aus. Danach schlang ich das Tuch um ihren Körper, nachdem sie sich aufgerichtete hatte und bearbeitete ich schönes Haar, das unter gründlicher Arbeit einen etwas dunkelblaueren Farbton annahm. Schliesslich konnte sie sich in einem makellosen Spiegel betrachten, wobei ich sie wieder glücklich anlächelte. Wir verliessen das Bad und draussen herrschte bereits Abenddämmerung. Überraschenderweise führte ich sie nicht zu Page’s Familie zurück, sondern in ein edles Restaurant, wo ich für uns beide einen Platz am Seeufer beschaffte. Nun sassen wir beide in bequemen Kissen, während das letzte Licht der Sonne im Wasser reflektierte und die ganze Szenerie in einen wundervolles Licht hüllte. Ich liess die Atmosphäre auf sie wirken, ehe ich ihr das Glas einschenkte und dann mit ihr anstiess. “Es ist schon beinahe eine Ewigkeit her, dass wir zusammen den Nachthimmel geniessen konnten…“, begann ich ein Gespräch und erinnerte mich an die Zeit zurück, wo ich sie an der Wasserstelle in der Wüste ausgebildet hatte. Damals hatte es nur uns zwei gegeben und keiner…musste sich auch nur in irgendeiner Weise erniedrigen lassen. “Du kommst aus Italien stimmt’s? Aus Florenz wenn ich mich genau zurück erinnere, nun, was hättest du denn gerne zu essen? Du kennst bestimmt eine italienische Delikatesse, die wir uns zusammen an diesem Abend gönnen könnten…ich verlasse mich da ganz auf deinen Geschmack, Vali.“

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 12:37 am

Ich nahm seine Hand an und er führte mich durch die riesigen Markt- und Handelsplätze. Wir unterhielten uns viel über die Kleidung und ich war überrascht wie gut er sich auskannte und einen Stil herausfand der perfekt zu mir zu passen schien. Dennoch, aber der Straße wurde kaum etwas für Mädchen hergestellt, außer die engen luftigen Sklavinnenoutfits. Kenji zog mich in einen Laden und positiv überrascht schaute ich mir alles genau an. Kenji sprach mit dem Schneider und offensichtlich sollte ich mich überraschen lassen. Der Schneider nahm nur hin und wieder meine Maße, nur um mir letztendlich seine wunderbare Arbeit zu präsentieren. Es war ein wundervolles Oberkleid aus edler Seide, ein blauer Faltenrock, der mir knapp über die Knie reichte, ein Umhang samt Mädchenschlips und wundervoll weiche orientalische Schuhe mit den passenden Socken, die weicher nicht sein könnten. Auch meine Unterwäsche konnte ich wechseln und fühlte mir richtig schön frei. Am Ende setzte mir Kenji sogar einen etwas zu groß-geratenen Hut auf, den ich aber sofort als niedlich empfand, er passte einfach perfekt und rutschte nicht, wenn ich mich bewegte. Schließlich machten wir uns sogar auf dem Weg zu einem Badeparadies, wo ich mich abermals umzog, verhüllt in einen Bademantel und zusammen mit Kenji rein ging. Anfangs wollte ich, dass er gar nicht mit mir rein ging, aber immerhin hatte er mich schon nackt gesehen, also war es vermutlich nicht allzu schlimm. Umso schöner fand ich seine wohltuende Massage und die Behandlung danach, die sich wirklich einmahlig anfühlte. Meine Haare färbten sich leicht, aber kräftig und meine Haut glänzte. Rasch vergass ich die Sorgen und Probleme der letzten Tage, entspannte mich und war absolut nicht mehr sauer auf Kenji, im Gegenteil, ich fand es richtig süß von ihm, dass er sich um mich kümmerte. Schließlich wurde etwas Abend, und nachdem ich meine neue Klamotten angezogen und meine Haarschleifen zurecht gebunden hatte, ging es in ein wundervolles edles Restaurant am Wasser, dessen Ambiente mir sofort gefiel. Sowas gabs häufig in Italien. Kenji begann ein Gespräch und ich stimmte ihn zu, bevor ich nickte, als er sich über meine Herkunft im klaren wurde. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, als er Delikatessen erwähnte. "Oriecciette mit Tomaten und Ricotta...davon kann ich nicht genug bekommen. Aber ich denke kaum das es hier sowas gibt. Was esst ihr denn so in der Schweiz?" fragte ich dann sanft und nuckelte leicht an dem Glas dass er mir eingeschenkt hatte. Ich hasste zwar Alkohol, aber diese war wirklich lecker süß und man merkte kaum etwas.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 1:09 am

Ich dachte über ihre Auswahl nach, jedoch hatte ich kaum Zeit ausserhalb des Waisenhauses verbracht, weshalb ich mir darunter nichts Genaues vorstellen konnte. Dann kam die Gegenfrage, aber auch da wusste ich keine passende Antwort zu liefern. “Ich lebte im Waisenhaus…da gab es nur Haferbrei, Polenta, pürierte Kartoffelsuppe und an Sonntagen vielleicht ein Stück Fleisch, wenn einer der Direktoren Geburtstag hatte oder es etwas zu feiern gab. Und hier in der Traumwelt hatte ich mich mit dem durchgeschlagen, was sich gerade aus der näheren Umgebung anbot.“, meinte ich etwas bedrückt, aber ich liess mir dadurch nicht die Laune verderben, “Jedoch mag ich gerne Früchte und wir sollten es mit deiner Wahl versuchen, denn erst wenn wir nachgefragt haben, wissen wir es. Aber du musst dem Kellner erklären, was du meinst, denn ich kenne Oriecciette mit Tomaten und Ricotta nicht.“ Ich winkte ein Diener an unseren Tisch uns liess Vali erklären, ehe ich noch eine Schale mit Früchten als Vorspeise bestellte, die man uns auch sogleich an den Tisch brachte. Ich nahm mir daraus einen Apfel, schnitt ihn in regelmässige Scheiben und überreichte ihn dem Mädchen. “Jaja…meine Zeit im Waisenhaus sind mit Höhen und Tiefen geprägt, wir Kinder liessen uns auch nicht direkt freiwillig ausbeuten, weshalb wir den ein oder anderen Streich gespielt hatten. Ich vergesse niemals den geschwärzten Gesichtsausdruck des Direktors, als er an einem schönen Montagmorgen seine Backpfeife im Unterricht angezündet hatte und feststellen musste, dass wir unter sein Tabak Schwarzpulver gemischt hatten. Wir hatten dann zwar alle eine Bekanntschaft mit dem Stock gemacht…aber das war es uns wert gewesen.“, erzählte ich etwas aus meiner Vergangenheit und musste bei der Erinnerung wirklich an den dicken Mann denken, dessen grosser Schnauzbart sogar Feuer gefangen hatte. Ich konnte eben schon damals die Hände nicht vom Feuer lassen. “Aber du hast auch bestimmt viel in Italien erleben können, wobei nicht immer alles ganz rosig verlief, so freut man sich doch über die kleinen Dinge im Leben.“ Ich übergab ihr somit das Wort und wählte mir dann eine saftige Ananas aus, wobei ich wieder ein paar Stücke auf ihren Teller gab.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 1:11 pm

Sein Leben hörte sich wahrlich nicht erfreulich an und ich konnte gut nachvollziehen wie er sich fühlen musste. "Naja, ich hab das auch bisher einmal essen dürfen, als wir mit der Klasse in ein Restaurant gehen und dort kostenlos ein Gericht essen durften. Zuhause gibt es bei uns meist nur Brot, weil sich meine Eltern nicht wirklich fürs kochen interessieren und meistens nur für sich was bestellen. Irgendwann hab ich dann angefangen selbst zu kochen...aber das wurde mir dann schließlich auch verboten." erklärte ich rückblickend und nickte als er meinte, ich solle es dem Kellner erklären. Dieser schien anfangs etwas, nickte dann aber leicht, als ich ihm erklärte dass das Muschelförmige Nudeln mit Tomaten und Streifenkäse wäre. Offensichtlich gab es hier sowas in der Art was mich überraschte. Schließlich kam er mit der Vorspeise zurück, eine Schale mit Früchten perfekt für Kenji. Ich lächelte sanft und kicherte auch etwas, als er von den Streichen erzählte die er seinem Aufseher gespielt hatte. "Ich hab mich nie wirklich getraut etwas gegen meine Eltern zu unternehmen. Alles was ihnen nicht gefallen hatte, hat zwangsläufig mit Hausarrest und Prügel geendet." erklärte ich kurz und aß den Apfel zuende, während ich dankbar die Ananas ablehnte...ich mochte sie nicht und dagegen allergisch war ich obendrein. "Wie mans nimmt...bevor ich in die Traumwelt kam, gab es für mich überhaupt keinen Sinn im Leben. Ich durfte kaum was machen, meine Eltern hassten mich und ich hatte überhaupt niemanden dem ich vertrauen oder mit dem ich befreundet sein konnte. Die Schule hat mich völlig zermürbt und ich hab ehrlich gesagt öftern überlegt ob ich nicht lieber einfach sterben sollte. Als ich schließlich ernsthaft mich umbringen wollte, bin ich schließlich in dieser Welt aufgewacht..." erzählte ich kurzerhand und blieb bei der Wahrheit. Mittlerweile war mir Kenji echt wichtig und ich wusste, ich konnte ihm alles anvertrauen. "Selbst Melissa mochte mich anfangs nicht, doch irgendwie hat die Traumwelt alles verändert." zweifelte ich und schaute den Feuermagier an. Schließlich unterbrach der Kellner unser Gespräch und brachte uns die Hauptspeise, die Tatsächlich so aussah, wie ich es kannte. Vorsichtig probierte ich und es schmeckte einfach göttlich. Ich stachelte Kenji an es zu probieren und wartete seine Reaktion ab. Dann führte ich jedoch das Gespräch fort: "Ich hoffe wir müssen nie wieder von hier weg, selbst das Sklavin Leben würde ich alle mal ertragen nur um zu verhindern wieder zurückgehen zu müssen..." meinte ich bedrückt und stocherte in meinen Nudeln herum.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 6:26 pm

Ich hörte ihr aufmerksam zu und in ihrer Stimme lagen mehrere Jahre der Trauer, aber ich wollte sie jetzt ungerne unterbrechen, wenn sie nun alle Sorgen einmal von der Seele reden konnte. “Ich kenne das Gefühl, wenn einem alles egal wird und man keine Motivation mehr verspürt. Obwohl ich im Waisenhaus nicht immer nett behandelt wurde und ich oft Prügel kassierte, so hatte ich zumindest einen sehr guten Freund, dem ich alles anvertrauen konnte und zusammen hatten wir eine lustige Zeit. Leider dauerte dies nicht ewig…er wurde von den ältesten Kinder im Waisenhaus direkt vor meinen Augen brutal ermordet, als er mich in Schutz nahm. Die Schuldigen wurden nie belangt und man deklarierte den Fall als Selbstmord, um in der Öffentlichkeit ein falsches Bild zu vermitteln. Seit damals verlor ich den Sinn des Lebens, bis ich eines Tages wie du in der seltsame Höhle gelandet bin.“ Schliesslich kam der Kellner und stellte den ersten Teller mit heissen Nudeln vor ihr ab, wobei schon der Duft vielversprechend war. Ich grinste breit, als sie mich anstachelte etwas von ihrem Teller zu probieren, weshalb ich mich etwas über den Tisch beugte und sie mich anschliessen mit einem Happen füttern konnte. “Hmm, schmeckt lecker“, meinte ich zufrieden, nachdem ich den Bissen fertig gegessen hatte und wieder etwas zurück lehnte. Ich legte meine Arme auf den Tisch und umfasste ermutigend mit den Händen eine Hand von Vali. “Aber das müssen wir auch nicht…keiner von uns beiden muss jemals wieder in das alte Leben zurückkehren. Denn du bist nicht mehr das Mädchen von damals. Du hast Freunde, denen du vielleicht wichtiger bist, als du im Moment glaubst. Also blicke nicht mehr zurück...“ Ich streichelte liebevoll ihre Hand und lächelte schwach. “Und jetzt iss deine Nudeln Liebes oder gib mir zumindest nochmal etwas ab, bevor sie kalt werden.“, neckte ich sie und nahm gerne den Happen entgegen, denn sie mir daraufhin gab. Es dauerte auch nicht lange, da hatte ich meinen eigenen Teller und wir assen zufrieden zu ende. Aber um den gemeinsamen Abend schön ausklingen zu lassen, zündete ich mit leichtem Pusten die Kerzen an, ehe wir uns gegen den See ausrichteten, ich einen Arm um ihre Schultern legte und dann nebeneinander in den Kissen verträumt den Sternenhimmel betrachtete. Eine kleine Sternenschuppe leuchtete auf und dann flüsterte ich ihr leise ins Ohr, dass sie sich was wünschen durfte.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 7:18 pm

Er nahm meine Hand und für einen Moment fühlte ich mich wirklich geborgen, etwas dass ich schon so lange nicht mehr fühlen durfte. Es kribbelte leicht in meinem Bauch und ich merkte wie sehr ich ihn doch eigentlich mochte. Er war bisher immer für mich da gewesen, klar niemand war perfekt, aber ich wüsste nicht was ich ohne ihn in dieser Welt bloß gemacht hätte. Ich erwiderte sein lächeln und nickte...ja ich wollte nicht mehr zurückblicken, wollte nicht mehr das Mädchen sein dass soviele Jahre leiden musste. Durch seine Aussage aus den Gedanken gerissen muss ich lachen und gab ihm schließlich noch eine Ladung Nudeln, ehe der Kellner mit seiner Portion kam. Genüsslich aßen wir alles auf, bis der Teller leer und die Sonne untergegangen war. Kerzenschein erleuchtete plötzlich die Umgebung und dieses Gefühl im Bauch wurde schlagartig stärker. Mein Herz pochte, als Kenji neben mich rückte und einen Arm um mich legte. Eine Sternschnuppe flog am Himmel vorbei und eine Stimme flüsterte mir zu, ich solle mir was wünschen. Mein ganzer Körper kribbelte jetzt und ich schaute lächelnd zur Seite, sah ihm eine unendlichlange Zeit in die Augen, schloss die Augen...und unsere Lippen verbanden sich. Es war...ein unglaublich berauschendes Gefühl und ich war hin und weg, meine Hormone waren grad der reinste Chaoshaufen. Eine endloslange Zeit verstrich, ehe ich meine Augen öffnete und mich von ihm löste. Knallrot lief mein Gesich an und verlegen schaute ich zu Boden. "T-Tut mir leid ich wollte dir nicht zunahe treten..." Ich wusste ja nicht mal ob er das selbe für mich empfand.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 8:03 pm

Sie drehte sich leicht zur Seite und wir schauten uns in die Augen, als würden wir uns zum ersten Mal wirklich gegenseitig erkennen und ein seltsames Gefühl breitete sich in meinem Körper aus. Sie schloss die Augen und…sanft berührten sich unsere beiden Lippen. Die Gefühle überwältigten mich schlagartig und eine Ewigkeit später trennten wir uns, wobei ein schwaches Gefühl des Glücks an meinen Lippen hängen blieb. Sie wandte sich plötzlich ab und ihr Kopf wurde knallrot vor Scham, aber anstatt auf ihre gestammelte Entschuldigung mit Worten zu antworten, drehte ich sie behutsam zu mir zurück, damit sie nun über mir lag und küsste sie abermals, danach strich ich ihr lächelnd eine blaue Strähne hinters Ohr. “Ich liebe dich Vali…“, hauchte ich leise ins Gesicht und begann wieder sie zu küssen, genoss ihre Nähe bis es spät wurde und wir dann zusammen zu unserem Schlafplatz zurückkehrten, wo ich mich auch müde ins Bett warf, gute Nacht wünschte und später friedlich einschlief. Am nächsten Morgen wachte ich wieder zuerst auf, liess sie aber noch im Bett ausschlafen und schlich mich leise auf die Veranda hinaus. Wir hatten noch immer die Kanope des Ra in unserem Gepäck, aber noch wollte ich die Zeit nicht darauf verschwenden, denn das würde unweigerlich neue Arbeit bedeuten, da war ich mir sicher. Eine Weile später liess sich auch ein blauer Kopf blicken, der immer noch etwas verschlafen aussah, weshalb ich sie glücklich in die Arme nahm. “Wir sollten mal wieder zusammen eine kleine Übungseinheit machen, was denkst du? Hier am See gibt es sicher ein gemütliches Plätzchen, wo wir beide ungestört mit Magie spielen können…“, murmelte ich und kuschelte mich leicht an das Mädchen. Wir haben mehrere Tage geschlossen in der Stadt verbracht und ein wenig Bewegung konnte nicht schaden.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 8:54 pm

Überraschenderweise, lehnte er mich nicht ab, sagte nichts, sondern küsste mich von neuem. "Ich liebe dich auch, Kenji" flüsterte ich sanft zurück und wir begannen uns wieder zu küssen. Es wurde recht spät und wir gingen wieder zurück in unser Zimmer bei der Familie von Page. Ich lächelte leicht, als er sich aufs Bett warf, wünschte ihm auch eine gute Nacht und zog mir schließlich die Kleidung und den Hut bis auf Unterwäsche aus, ehe ich unter die Bettdecke krabbelte und friedlich eindämmerte. Am nächsten Tag konnte ich gemütlich ausschlafen, wachte auf und zog mich an, ehe ich Kenji auf der Veranda antraf. Er nahm mich in die Arme und ich lächelte fröhlich. "Ja, ich hab das Training schon fast vermisst. Wir sollten aber aufpassen das uns niemand sieht...wer weiß wie die hier auf Magier reagieren." erklärte ich nachdenklich, grinste dann aber wieder und ließ mich durchkuscheln. Wir frühstückten erstmal zusammen mit der Familie von Page, bedankten uns und gingen schließlich nach draußen zu dem besagten See. Sofort begann ich selbstständig mit der Meditation um meine magischen Reserven etwas zu lockern und stellte mir in Gedanken die Stadt um uns herum vor. Kleine blaue Striche liefen durch die Straßen, die Menschen die hier leben waren alle wunderbar zu erkennen. Schließlich stand ich auf und wartete auf Kenji, damit er mir die Anweisungen für heute gab.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 9:31 pm

“…mit grösster Wahrscheinlichkeit überrascht“, lachte ich und dann gab es auch schon Frühstück bei der Familie von Page, ehe wir nach draussen an den See gingen und dort wieder erstmals die Meditation übten. Mit einem Lächeln bemerkte ich die gewaltige Kraft von Vali ausgehend, die sich über die ganze Stadt hinaus erstreckte. Nur weil man ein grosser Vorrat an magischer Kraft hatte, bedeutet das nicht, dass man achtlos damit umzugehen hat, auch wenn das Gefühl berauschend sein konnte. Schliesslich stand ich auf und klopfte mir gelassen den Sand von der Hose, ehe ich sie durchdringend musterte. “Ich denke…dass wir weiter deinen körperlichen Fähigkeiten trainieren sollten, denn das Training erregt am wenigsten Aufsehen und ist dir am besten geholfen. Ich kann dir in der Magie nichtmehr viel beibringen, denn die Grundelemente sind bei dir bestens vorhanden, weshalb du dir deine Kräfte selbst entwickeln sollst, aber natürlich stehe ich dir jederzeit als dein ehemaliger Lehrmeister gerne zur Verfügung, falls es offene Fragen gibt oder du etwas gerne mit mir behandeln möchtest. Nun fange doch schon mal an deine Muskeln für die Übungen aufzuwärmen…“ Ich verschwand in den nahe gelegen Wald, während das Mädchen erste Dehnübungen machte, um den Körper zu lockern. Nach einer Weile kehrte ich schon wieder zurück und rammte einen Pfahl in den weichen Sand, ehe ich das Ganze mit Hilfe des Schwertes tiefer in den Boden drückte. Fertig war die Schlagpuppe. “Zeig mal deine Hände…“, meinte ich und nahm sie in meine, “Wirklich zierliche Finger hast du…aber vielleicht solltest du trotzdem einen fokussierten Schlag lernen.“ Ich liess sie los und deutete wieder auf den Holzpfahl. “Geschwindigkeit und Kraft sind dabei gefordert…und mit deiner Natur für Stärkungsmagie solltest du in der Lage sein, sowas zu tun…“ Zur Demonstration hielt ich kurz inne, ehe meine Faust vorschnellte und das Holz splitterte. Etwas missgelaunt betrachtete ich das zerstörte Übungsobjekt. “Ich hatte es eher instinktiv angewendet, um einem überdimensionalen Affen die Stirn zu bieten. Die magische Kraft muss nicht zwingend in ein Element geformt werden, sondern kann auch deinen Körper stärken, wobei ich davon ausgehe…das es bei dir andere Auswirkung haben kann. Bei meiner Feuermagie ist ein kurzlebiger Kraftschub. Da diese Technik aber mit deiner körperlichen Fähigkeiten koppelt…wird es für dich schwierig sein und vermutlich schmerzhaft, bis du den Dreh draussen hast. Versuche aber zuerst deine Kraft in den Händen zu sammeln, während ich eine neue Schlagpuppe hole…“ Damit liess ich sie wieder kurz alleine und kam mit einem neuen Pfahl zum Ufer zurück, wo sie sich nun zum ersten Mal versuchen konnte.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 10:30 pm

Ich nickte, körperliche Fähigkeiten waren bei mir immer noch ein Manko und meine magischen Kräfte waren bisher gut ausgebildet. Dankbar nahm ich jedoch sein Angebot an, dass er jeder Zeit mir beistehen würde, wenn ich Probleme damit hatte. Sofort begann ich mit den Dehnübungen, lief ein paar Runden und dehnte mich schließlich wieder, während Kenji einen Pfahl in den Boden rammte. Ich sollte ihm meine Hände zeigen und er betrachtete sie gelassen. Fokussierter Schlag? Das Klang viel versprechend. Um es mir zu zeigen schnellte seine Hand vor und durchtrennte das Holz in der Mitte. Ich nickte auf seine Erklärung hin. "Ist gut..." Eine Technik die sich direkt an den Benutzer anpasst? Ich hatte bereits eine Vorstellung wie man das Ganze anstellen konnte. Ich konzentrierte mich und sammelte Energie in meiner rechten Handfläche, es war eine leichte Übung für mich. Schließlich kam Kenji mit einem neuen Pfahl als Übungspuppe wieder. Er trat zurück und ich durfte es probieren. Kurz konzentrierte ich mich, sog die kühle Morgenluft ein und mit einem kraftvollen Schlag traf meine Faust auf den Pfahl. Sofort wurde der ganze Pfahl türkisfarbend und der Boden wurde kurz erschüttert, ehe der Pfahl in kleinen Eisstückchen zusammenfiel, sodass nichts mehr davon übrig war als ein kleines Häufchen am Boden. Ich blickte fröhlich auf das Ergebnis und schließlich auf meine Hand, ehe mein grinsen stoppte. Die ganze Hand blutete stark und war komplett rot. Nun setzte auch der Schmerz ein und ich zuckte etwas, ehe mir schwindelig wurde und ich auf die Knie sank, es tat tierisch weh und ich konnte grade nicht den klaren Gedanken fassen, dass ich Heilungsmagie besaß und mich wohl selbst heilen könnte wenn ich wollte. Stattdessen hielt der Zockzustand an und ein paar Schmerzenstränen floßen meine Wangen herunter. Es war als hätte sich etwas ziemlich heftiges in meine Knöchel gebohrt.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 11:10 pm

Ich blickte überrascht auf das Ergebnis, denn der ganze Pfahl erstarrte in glasklares Eis und zerfiel dann in Bruchstücke. Da sank das Mädchen plötzlich in die Knie und hielt sich die schmerzende Hand, die sogar stark an einer Wunde blutete. Sofort war ich zur Stelle, führte sie vorsichtig zu Boden und riss einen Stofffetzen aus meiner Kleidung, damit ich schnell die Wunde abbinden konnte. “Schhhh, ist gut.“, versuchte ich sie zu trösten und hielt sanft ihre verletzte Hand, “Gehen wir zum kühlen ins Wasser.“ Ich stützte sie leicht, weil sie sich vor Schmerzen immer noch stark verkrampfte, dann legten wir die Hand in Wasser, weshalb es schön kühlte und das Blut wegwischte. Ich lächelte schwach und ermutigte sie danach mit sanften Worten, endlich ihre Heilmagie zu entfesseln und die Wunde zu schliessen, danach war die Gefahr gebannt und ich nahm sie in die Arme. “Ich hatte nicht erwartet, dass dein Körper diese fokussierte Energie nicht standhalten würde, aber daran werden wir üben keine Sorge…“ Dass der plötzliche Schmerz und der darauffolgende Schockzustand ebenfalls eine gute Erfahrung im Leben eines Magiers war, die einem zeigte, dass man durchaus stark verletzt werden konnte, erwähnte ich nun nicht speziell. Sondern hielt sie einfach in den schützenden Armen, bis sie sich wieder wohler fühlte. Sie würde lernen mit solchen Situationen umzugehen. “Vermutlich hast du zu viel magische Kraft in deinen ersten Schlag benutzt, weshalb die überschüssige Energie auf dich zurück sprang. Solange dein Körper der Belastung nicht gewohnt ist…solltest du es sanfter angehen. Komm, versuch es nochmals von vorne…“ Damit schleppte ich ein neues Stück Holz an und wir fuhren mit dem Training fort, wobei diesmal die Schlagpuppe mehr als ein Schlag standhielt, denn es gab ohnehin nur sehr wenige Palme und abgestorbenes Holz. Gegen Mittag legten wir eine kleine Rast ein, ehe es mit dem üblichen körperlichen Training weiter ging, welches wir schon in der Oase hatten. Bevor wir jedoch zurück zu Page’s Familie gingen, nahmen wir den Weg zum Badeparadies. Entspannt legte ich mich ins Wasser und seufzte, ehe ich die Augen schloss und bequem dalag. “Wollen wir morgen die Kanope des Ra abliefern?“, fragte ich Vali, die nach den Geräuschen zu urteilen, gerade eben das Wasser betrat.

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BeitragThema: Re: Stadt   Do Apr 03, 2014 11:46 pm

Schneller als ich denken konnte, war Kenji bereits da und kümmerte sich um meine Wunde. Ich war wirklich total unter Schock. Er tröstete mich, brachte mich rüber zum Wasser, sodass es inruhe kühlen konnte. Das Wasser färbte sich leicht rot, und nachdem der Schock überwunden war, konzentrierte ich mich darauf die Wunde zu schließen. Die Schmerzen verschwanden und es war alles wieder beim Alten. Ich kam langsam wieder zu mir und war dankbar das Kenji mich beruhigte. "Es war ungewöhnlich...ich schätze du hast recht, es war als würde alles wieder zurück kommen, auch wenn es nur abgeschwächt war." Ich nickte schließlich als er weiter machen wollte, denn immerhin wollte ich es auch. Diesmal ging ich es langsamer an, weshalb sich die Schmerzen auch in Grenzen hielten. Dafür brach das Holz nicht so schnell. Als wir damit fertig waren, legten wir eine Pause ein, ehe wir mit dem körperlichen Training weiter machten, wie gehabt. Gegen Abend genossen wir schließlich das warme Bad im Badeparadies. Mein Magen knurrte von der Anstrengung, dennoch genoss ich diesen Luxus. "Ich schätze es wäre besser, bevor uns das doofe Ding noch mehr Probleme als ohnehin schon schafft." erklärte ich und schwamm rüber zu ihm. "Danke nochmal...dass du dich um mich gekümmert hast. Ich hab total die Kontrolle über mich verloren..." gab ich zu, dass ich dem Schockzustand nichts entgegen zu setzen hatte. Ich gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange, ehe ich etwas wegschwamm und mich bedrückt treiben ließ. Warum musste ich eigentlich immer solche Schwächeanfälle haben? Es war mir peinlich und ich hatte Angst das Kenji weniger von mir halten würde. Ich wollte ihm unbedingt beweisen wie gut ich bereits war und dann kam sowas...

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BeitragThema: Re: Stadt   Fr Apr 04, 2014 12:14 am

Also würden wir es morgen bei diesem Handelsposten versuchen. Ich spürte einen zärtlichen Kuss auf der Wange, dann schwamm sie jedoch weg und liess sich im Wasser treiben, wobei ihr die Sache mit dem Unfall am Seeufer sehr zu schaffen machte. Ich riss mich von meiner gemütlichen Position los, kreiste einmal schwungvoll um sie und strich mit der Hand sanft über ihren nackten Körper. “Selbstverständlich kümmere ich mich um dich und das man schnell die Kontrolle verlieren kann ist etwas ganz natürliches. Aus Fehlern lernt man am schnellsten und das nächste Mal wirst du es bestimmt besser machen.“, besänftigte ich sie, “Niemand ist perfekt…auch nicht mein Schneeflöckchen“ Ich wollte sie mit dem Kosenamen etwas necken und als sie schon etwas erwidern wollte, machte ich sie mit einem Kuss auf die Lippen mundtot, ehe ich sie angrinste und mit geschlossenen Augen leicht an sie schmiegte. Vermutlich war es ihr peinlich solche Schwächen zu zeigen, aber ich kannte sie inzwischen gut genug und wusste dass sie sich Fehler nur sehr schwer eingestehen konnte. “Sogar ich selbst hab einmal die Kontrolle über mein Element verloren und hätte mich in einem Inferno beinahe selbst getötet. Jedoch konnte ich mich nach dem Tag besser einschätzen…was aber nicht gleich hiess, dass ich dann nie mehr Schwierigkeiten gehabt hätte, denn es gibt noch zwei, drei andere Missgeschicke wo ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte und dabei etwas Gewaltsam gestoppt wurde.“, erzählte ich über meine vergangen Ereignissen, dann schwamm ich an meinen Platz zurück, um wieder zufrieden zu dösen.

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BeitragThema: Re: Stadt   Fr Apr 04, 2014 11:33 pm

Ich spürte schließlich seine Hand auf meiner Haut und schaute ihn etwas bedrückt an, um ihm zuzuhören. Niemand ist perfekt? Niemand sollte so unfähig sein wie ich...Schneeflöckchen? Ich wollte was erwiedern, dass der Name ein wenig komisch war, obwohl er mir eigentlich sogar gefiel. Stattdessen wurde ich durch seine Lippen zum Schweigen gezwungen. Ich genoss es, wie er sich an mich schmiegte und sich um mich kümmerte, er war wirklich der erste Menschen der mich trösten und neue Hoffnung geben konnte. Ich hörte ihm aufmerksam zu, als er von seiner Vergangenheit redete, er machte mich etwas nachdenklich und schließlich schwamm er wieder zurück. Ich drehte noch ein paar Runden, ehe ich dann doch zu Kenji zurückschwamm. "Vielleicht hast du ja recht...ich sollte einfach versuchen es als eine Lehre zu nehmen und es das nächste Mal besser machen. Können wir es morgen nochmal versuchen, bevor wie die Kanope abliefern?" fragte ich recht schüchtern, denn ich wusste nicht ob er sich sowas so schnell nochmal antun wollte, zumindest solang es noch vor unserer eigentlichen Aufgabe lag. Schließlich hatte ich meine Antwort, wir gingen aus dem Badeparadies und fanden uns wieder bei Pages Familie ein, wo wir zu Abend aßen und schließlich zufrieden ins Bett gingen.

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BeitragThema: Re: Stadt   Sa Apr 05, 2014 11:35 am

Ich öffne schwach ein Augenlid, nachdem sie nach meiner Ansprache noch einige Runden im Becken gedreht hatte und dann schliesslich erneut zu mir zurückkam, wobei sie schüchtern nachfragte, ob wir am frühen Morgen noch einmal an den See gehen und sie die Übung trainieren konnte. Ich lächelte, “Klar können wir es nochmals bei der Stelle am See versuchen, bevor wir die Kanope im Handelskontor von Dakara abliefern. Schliesslich sind mir deine Anliegen viel wichtiger, als dieses seltsame Schmuckstück und den Auftrag eines Scheichs.“ Damit verliessen wir beide das Becken und fanden uns mit der Familie von Page am Tisch ein, wo man uns wieder gerne verköstigte und dann legten wir uns Bett. Ich wachte wieder auf, sobald die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer schienen und richtete mich etwas auf, rieb mir die Müdigkeit aus den Augen und weckte dann das schlafende Mädchen neben mir, indem ich sie leicht kitzelte und ins Ohr flüsterte, dass es Zeit zum Aufstehen war. Ich hatte mich schnell angezogen und wartete unten auf Valica, ehe wir wie versprochen zurück zum See gingen. Nachdem wir uns mit der Meditation aufgelockert hatten, stellte ich auch wieder ein Ziel auf, das es galt mit den Fäusten zu zerstören. “Also, dann immer munter drauf los.“, ermunterte ich sie und trat zur Seite.

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BeitragThema: Re: Stadt   Sa Apr 05, 2014 7:32 pm

Das Training begann von neuem und nachdem ich meine gewohnte Meditation hinter mir hatte, begann die gestrige Übung von neuem. Diesmal würde ich nicht den Fehler machen und die Energie zurückprallen lassen, sondern es auf etwas anderes Fokusieren. "Geh lieber ein paar Schritte zurück, ich möchte was ausprobieren" erklärte ich kurz und ließ kein "Aber" zu. Ich konzentrierte mich, sammelte Energie und schlug so heftig wie beim ersten Mal zu. Wieder wurde der ganze Pfahl in Eis verwandelt ehe er zusammensacke, während diesmal die Energie wie erwartet sich auf den Boden ausbreitete. Kristallglitzerner Sand funkelte und war leicht mit Rissen durchzogen. Ich schaute auf meine Hand, sie war leicht aufgescheuert, doch nichts schlimmes und vorallem nicht wie gestern. Vorsichtig heilte ich die kleine Wunde und lächelte meinen Lehrmeister an. Vermutlich war es nicht die Beste Methode die überflüssige Energie abzutragen, aber es war ein Anfang und ich konnte so besser üben. Allerdings hatte allein dieser kleine Attacke mich bereits ganz schön ins Schwitzen gebracht und leise keuchte ich. "Ich glaub mehr ist erstmal nicht drin..." erklärte ich, immerhin wollte wir noch die Kanope abgeben und wer weiß wann ich meine Kräfte noch brauchen würde. Schließlich gönnten wir uns eine Ruhepause, aßen etwas, ehe wir dann beschlossen zum Handelkontor zu gehen. Dort herrschte bereits reger Betrieb. Ein Angestellter schien Kenji jedoch schnell erkennen. "Mein Herr Elierion, willkommen in Dakara. Ich wurde bereits von eurem Auftrag informiert." Er klatschte leicht in die Hände, erblickte mich und schaute mich schließlich misstrauisch an. "Wer ist denn eure reizende Begleitung?" Offensichtlich hatte er erwartet eine Sklavin anzutreffen, wenn er denn überhaupt von mir wusste. Er nickte nur kurz auf Kenji's Erklärung hin und führte uns schließlich in ein Nebenzimmer. "Hier eure Bezahlung, mein Herr Elierion. Dreihundert Goldmünzen und das Medaillon der Isis" erklärte er und hielt Kenji einen Beutel und eben jenen Anhänger hin. Dafür nahm er die Kanope und schloss sie sorgsam in einer Truhe weg. "Bevor ich es vergesse, einige Leute wollen sich gerne mit euch unterhalten" Er machte eine Bewegung, dass wir uns umdrehen sollten, ehe wir zwei Fremden ins Gesicht schauten...wohin gegen einer gar nicht mal so unbekannt war...Raschid Al'Haron.

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BeitragThema: Re: Stadt   Sa Apr 05, 2014 9:54 pm

Beim ersten Schlag wurde das Holz wieder zu Eis verwandelt, wobei die Kraft auch in den Sandboden überging. Ihre Hand wurde dabei nur leicht aufgescheuert, was sie dann auch gleich wieder heilen konnte, jedoch brachte sie den Kraftaufwand ins Schwitzen und wir legten eine Pause im Schatten der Palmen ein, wo wir auch zur Mittagszeit etwas Kleines assen. Dann beschlossen wir mit der Kanope zum Handelskontor zu gehen, wo wir auch von einem Diener bereits erwartet wurden, aber offenbar hatte man eine andere Begleitung erwartet. “Das ist meine vertrauenswürdige  Reisebegleiterin, Vala Maldoran“, gab ich ihm  knapp zu Antwort und erwähnte nicht den wahren Namen des Mädchens, weshalb er nur nickte und uns beide ins kühlere Gebäude führte. Dort bekam ich auch meine Belohnung in Form von Münzen und einem Talisman einer anderen Gottheit. Beide Sachen steckte ich mir auch gleich ein und er versorgte die vergoldete Kanope sicher in eine eiserne Truhe. Meine Muskeln verspannten sich etwas, als er andere Personen erwähnte, die gerne mit uns ein Wörtchen reden wollten und ich drehte mich unsicher um. Aber ein vertrautes Gesicht lächelte mich an, Raschid Al’Haron. “Raschid, schön euch wieder zu sehen.“, begrüsste ich den Mann und er grüsste seinerseits uns beide. “Die Freude ist ganz auf meiner Seite. Wie ich sehe, habt ihr es beide unbeschadet aus Abydos geschafft und dabei noch etwas sehr wertvolles nach Dakara gebracht. Als mir Scheich Kichau seine Nachricht überbrachte, er habe eine blauhaarige Schönheit getroffen, wusste ich, dass es dabei um euch zwei Träumer handelte. Ich habe ihm daraufhin eine Nachricht zurück gebracht, die euch dazu bringen…sollte die Kanope des Ra zu beschaffen und sie sicher nach Dakara zu bringen. Tut mir Leid, dass ich mich euch nicht direkt wieder zeigen konnte, denn wir waren uns über eure Gesinnung noch nicht im Klaren, jedoch hat das Versteckspiel ein Ende und wenn ihr nun mehr über uns in Erfahrung bringen wollt…ich biete euch einen Platz in unseren Reihen an.“ Ich blickte etwas unsicher Vali an und wünschte einen Moment unter vier Augen sein, weshalb wir in einen separaten Raum gebracht wurden. “Was denkst du? Wollen wir uns die Sache etwas genauer anschauen…die Entscheidung sollte bei dir liegen. Die Sache in Abydos hat gezeigt, dass vor allem Frauen das höhere Risiko tragen.“, gab ich zu bedenken und schaute sie ihr fest in die Augen.

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BeitragThema: Re: Stadt   So Apr 06, 2014 12:56 am

Sein Angebot kam mir etwas suspekt vor, viel zu aufdringlich, als wäre die Zeit knapp. Kenji bat um einen Moment unter vier Augen und fragte mich in einem seperaten Raum nach meiner Meinung. Ich schnaufte etwas böse als er erklärte, Frauen würden risikoreicher leben...ich hasste es wenn sich Menschen an schwächeren vergreifen um sie auszubeuten, denn das taten die in Abydos, sie holten sich von den Mädchen was und wann sie es wollten. "Ich werde sicher nicht tatenlos mitansehen wie Mädchen schamlos als Sklaven missbraucht werden. Als würde ich da nein sagen..." erklärte ich meine Absichten und erwiderte den Blick, fest entschlossen. Schließlich kehrten wir zu Raschid zurück und verkündeten unsere Entscheidung. Er nickte nur und wies uns an ihm zu folgen. Draußen wartete eine Kutsche, gezogen von zwei prächtigen Pferden, bestimmt eine seltene Tierart, wenn man bedenkt das es hier so gut wie nur Wüste geben musste. Wir stiegen ein und sie fuhr los. Raschid saß mit uns hinten, während sein Begleiter auf dem Bock die Zügel führte. "Also schön...ich bin nicht sicher wie weit ihr bereits informiert seid, aber es herrscht seit Jahren ein grausamer Krieg zwischen Seth und Osiris. Seth strebt an alles Leben zu versklaven, vor allem Frauen und Schwächlinge müssten seiner Meinung nach unterdrückt werden. Osiris hingegen glaubt weniger daran und setzt sich für die Menschen ein. Die Götter waren gezwungen sich auf eine Seite zu schlagen. Trotz ihrer Bemühungen wurde Osiris vor zwanzig Jahren getötet und in mehrere Teile aufgespalten. Osiris ist der Gott der Wiedergeburt. Würden wir diese Teile finden und an dem großen Tempel der Götter zusammenfügen, würde er wieder auferstehen und wäre in der Lage Seths Anhänger zu vernichten." informierte er uns über die Lage. "Ihr seid zwei Träumer und sicherlich habt ihr besondere Begabungen, wir brauchen eure Hilfe. Nicht weit von hier gibt es ein Tal mit einer Ausgrabungsstätte. Erst kürzlich fanden unsere besten Archiologen dort einen Hinweis, bevor der Kontakt abbrach. Ihr müsst dort hin und nachsehen was geschehen ist." erklärte er weiterhin und wartete eine Antwort ab, ob wir uns dafür bereit erklären würden.

tbc: Wüste, Ausgrabungsstätte

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Zuletzt von Mikuri am Mo Apr 07, 2014 11:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadt   So Apr 06, 2014 1:33 am

Ihre Meinung stand fest und womöglich wird niemand in der Lage sein, sie wieder so schnell vom Weg abbringen, Frieden und Gerechtigkeit über dieses Land zu bringen. Ich nickte und wir traten nach draussen zu den anderen, die bereits gespannt über unsere Meinung warteten. Der Mann nickte und führte uns weiter in eine Kutsche, die von seltenen Wüstenpferden gezogen wurde. Die Erklärungen würden also auf dem Weg erfolgen. Wie der Vater von Page, erwähnte auch Raschid den Krieg und was es damit auf sich hat. Scheinbar gelang es den Anhänger Seth’s durch eine hinterhältige List Osiris zu töten, den man anschliessend in mehrere Teile gespalten hat. Das einzige was uns den Sieg geben würde, wäre die versteckten Teile zu bergen und sie am Tempel der Götter zusammen zu fügen. Vermutlich gestaltete sich das schwieriger, als man vorerst vermuten würde, jedenfalls würde man die Suche bei einer Ausgrabungsstätte beginnen, die den Kontakt plötzlich abgebrochen hatte. “Jetzt gibt es wohl keinen Weg mehr zurück…ich werde an eure Seite kämpfen.“, meldete ich mich abermals und liess auch Vali ihre Entscheidung. Der Mann war über unsere Entschlossenheit sichtlich erleichtert, als ob ihm ein Stein vom Herzen fiel. Die Fahrt dauerte mehrere Stunden, wobei es sehr Schweigsam in der Kutsche wurde und ich etwas verloren in die Wüste hinaus starrte…

tbc: Wüste, Ausgrabungsstätte

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