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 Die Ebenen von Malkshur

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Mikuri
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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 4:54 pm

Er wollte mich einfach so angreifen? Nagut, sicher wusste er was er tat und vielleicht würde ich es so besser lernen. Ich nickte, zwar etwas unsicher ob ich der Aufgabe gewachsen war, doch Kenji ermutigte mich sogleich. Der erste Feuerball kam verdammt schnell und ich schaffte es gerade so ihn abzuhalten. Abermals flogen Feuerbälle auf mich zu und der Schild verhinderte schlimmeres. Doch irgendwann hielt er den Angriffen nicht mehr stand. Er durchbrach meien Verteidigung, doch gottseidank lösten sich die Feuerbälle vor dem Einschlag auf. Ein paar Stunden später musste ich aufgeben um nicht wieder bewusstlos zu werden, sodass mit Kenji sogar aus dem Wasser helfen musste und mich zu den Palmen. Wir hatten immer noch nicht unseren Unterschlupf gebaut, aber vielleicht fanden wir noch die Gelegenheit dazu. Er fragte mich was ich gelernt hatte und nach einer kurzen Pause antwortete ich: "Ich kann deine Angriffe nicht einfach blocken, dafür sind sie einfach zu stark und der Schild belastet ungemein meineen Energievorrat. Aber ich denke ich hab für das nächste Mal eine passende Idee." lächelte ich, ehe wir uns Stärkungszauber vornahmen. Wir hielten uns die Hände, während wir uns gegenüber saßen. Der Magieaustausch fand statt, damit wir in Einklang miteinander kamen, doch je mehr die Magie zirkulierte, desso mehr ging verloren. Irgendwann kippten wir einfach nur noch nach hinten und waren erledigt. "Was denkst du? Werden wir die anderen überhaupt jemals wiedersehen?" Ich gabs vielleicht nicht gerne zu aber ich mochte die kleine Gemeinschaft, die ich in dieser Stadt kennenlernen durfte, auch wenn es nicht für allzu lange Zeit war. Es verstrich einige Zeit, ich lauschte Kenji's Worten doch letztendlich war es wichtiger im hier und jetzt zu leben. Ausgelaugt begann ich also mich an den Blättern der umgestürzten Palme zu bedienen, welche ich mit eine paar Lianen zusammen band. Heraus kam eine überdimensionale Decke, die locker für uns Beide reichte. Ich zerrte sie zu Kenji rüber und kroch erschöpft darunter. Morgen würde es mit dem Training wieder weiter gehen, aber ich brauchte den Schlaf jetzt, denn wie fast jedes Mal ging ich immer wieder bis an mein Limit.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 5:31 pm

“Bestimmt werden wir das….schliesslich werden sie den Angriff ebenso überlebt haben wie wir beide an der Front, weshalb wir uns eines Tages wiedersehen werden. Aber wir können ein vereintes Wiedersehen kaum beeinflussen, weil uns beiden die nötigen Fähigkeiten dazu fehlen, weshalb es reine Zeitverschwendung wäre uns auf die Suche zu machen…während wir nebenbei knapp für unsere eigene Sicherheit garantieren können.“ Klar vermisste ich unsere kleine Gemeinschaft und jeder den ich in der Traumwelt getroffen hatte, ist mir bis jetzt ans Herz gewachsen, aber man muss auch die Lage richtig einschätzen können in der wir uns gerade befanden. Als sie sich kurz aufrichtete und anfing mit den Blätter der umgestürzten Palme zu basteln, betrachtete ich sie neugierig. Schliesslich entstand daraus eine etwas übergrosse Decke, die sie zuerst etwas zu mir zog und dann glücklich darunter kroch. Ich war mir zuerst etwas unsicher, aber dann schloss ich mich ihr an und huschte ebenfalls unter das Blätterwerk. Ich wünschte ihr noch eine gute Nacht, kuschelte mich etwas näher zu ihr und begann friedlich an zu schlafen, denn morgen würde ein weiterer strenger Tag beginnen.

Am nächsten Morgen weckte ich Valica sanft aus dem Schlaf und nach einer kurzen Stärkung, ging es mit der morgendlichen Meditation und darauf folgenden Übungen weiter. “Ein Magier stützt sich nicht nur auf seiner magischen Begabung ab, denn was bleibt ihm dann übrig, wenn seine Kräfte durch irgendeine List entrissen werden? Besonders für dich, der sich lieber auf die Unterstützung seiner Mitmenschen konzentriert, ist es wichtig kleinere Angriffe mit den physischen Kräften abzuwehren. Einfachheitshalber werde ich dir meine Nahkampfkunst etwas näher beibringen…den diese kann sowohl auf Kraft, als auch auf Geschick basieren. Ich zeig dir eine Übung vor, die du dann nach imitieren musst, okey? Dann kann es ja losgehen..“ Ich brachte mich zuerst in die Grundposition und führte langsam einige flüssige Bewegungen aus, ehe ich eine Geste machte und Valica dazu aufforderte, es mir gleich zu machen. Ich stellte mich auch gleich hinter sie und korrigierte sie, drückte mit den Finger auf die Stellen, wo sie die Muskeln anspannen sollte oder führte ihre Gelenke, wenn sie etwas nicht richtig machte. Wir übten eine Figur nach der anderen im heissen Sonnenlicht und der Schweiss tropfte bereits an unseren Körper hinunter, aber keiner von uns beiden dachte daran eine kleine Pause einzulegen. Danach zeigte ich ihr einige Griffe und Tricks, ehe es hiess üben, üben und nochmals üben. Schliesslich legten wir doch eine Rast ein und genossen einen Moment der Ruhe im kühlen Schatten, ehe es mit dem Training im Wasser weiter ging. “Du hattest gestern eine Idee und nun hab ich dir heute auch noch eine weitere Form der Verteidigung beigebracht…nutze das Wissen. Auf dein Kommando geht’s los…“, meinte ich freudig und war bereits angespannt, ehe der Kampf begann.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 5:57 pm

Nach einem kleinen Frühstück am Morgen machten wir sofort mit der Meditation und anschließend mit einer neuen Form des Trainings weiter. Er erklärte mir, dass ich mich nicht immer auf Magie verlassen konnte und es besser war, auch im Nahkampf ein paar Tricks auf Lager zu haben. Ich war eigentlich relativ unsportlich, trotz das ich eigentlich eine gute Figur hatte, weshalb mir der Anfang etwas schwer fiel. Nach einiger Zeit gewöhnten sich meine Muskeln jedoch an die Belastung und ich kam recht flüssig mit, auch wenn Kenji mich immer wieder korregieren musste, wenn ich etwas falsch machte. Die Sonne ließ uns leiden, doch trotz des vielen Schweißes wollte ich keine Pause hatte nur das Verlangen mich zu verbessern. Nachdem er mir noch einige Tricks gezeigt hatte, entschieden wir uns dann doch für verschnaufen, vermutlich stand ich schon kurz vor der dehydration. Gierig trank ich aus dem Wasser, ehe wir uns im Schatten verschnauften, zumindest für eine kurze Zeit. Das Training war wirklich hart, aber wie sagte man so schön? Ohne Fleiß kein Preis. Schließlich gingen wir wieder in den See und wagemutig ließ ich mich einfach hineinfallen, sodass mein Körper schön abkühlte und ich den ganzes Schweiß nicht mehr ertragen musste. Schließlich tauchte ich wieder auf, sorgte durch rumzupfen, dass die Kleidung nicht versehendlich durchsichtig wurde, ehe ich nickte: Ja ich war bereit. Der erste Feuerball kam auf mich zu und prallte auf den Schild, doch dieses Mal war etwas anders. Die Energie wurde umgewandelt und innerhalb des Schilds begann es Wasser zu rieseln. Ich freute mich ziemlich, die Idee funktionierte, denn ich fühlte wie wenig magische Kraft mir dadurch nur entwich. Die nächsten Bälle wehrte ich genauso ab, wandelte die Explosionsenergie einfach in Wasser um, statt sie durch meine eigene Kraft zu kompensieren. Man konnte es mit einer Art Flaschenzug vergleichen, gestern hatte ich versucht mit bloßer Kraft einen 50 kilo Stein zu heben, heute benutzte ich dafür ein Hilfsmittel...und es nahm verdammt viel Arbeit ab. Ich kämpfte mich zu, der Schild hielt den unerbittlichen Angriffen stand, ehe ich schon fast direkt vor ihm war. "Naa, wie mach ich mich?" grinste ich fröhlich, erwartete aber gleichzeitig schon aus Gewohnheit eine Überraschung.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 6:40 pm

Diesmal waren die Angriffe nicht mehr so effektiv und durch einen kleinen Trick, konnte sie die Wucht des Feuerballs geschickt ablenken, weshalb sie sich erfolgreich zu mir durchschlug. Sie grinste mir fröhlich entgegen und fragte, wie sie sich machte, weshalb ich einfach nur zurück grinste und ihre Verteidigung mit körperlichen Geschwindigkeit durchbrach, danach folgten kurze Handgriffe und plötzlich war ich auf allen Vieren über sie gebeugt, während sie im Wasser dümpelte und sichtlich überrascht sein sollte. “Sehr gut…aber behalte deine Gegner immer im Auge, dennoch kannst du wirklich stolz auf dich sein Vali. Los, nochmals von vorne…“, sagte ich glücklich und bot ihr eine Hand und nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, begannen wir von neuem, wobei diesmal mehrere Feuerbälle im Spiel waren, die zur gleichen Zeit auf sie nieder prasselten. Auch versuchte ich sie in den gelegentlich in den Nahkampf zu bringen, wo sie noch ihre grösste Schwäche hatte. Wie bei den Doppelgänger hatte sie die Beherrschung und Koordination meiner Angriffswellen schnell begriffen, aber es fehlte noch etwas Übung in der Umsetzung. Auch sank ihr Vorrat an Energie deutlich schneller als meiner, aber dieser würde weiter wachsen je mehr sie ans Limit anstösst. Schliesslich musste ich sie wieder aus dem Wasser tragen und legte sie sanft zur der Palmendecke. Während sie sich kurz ausruhte, baute ich an einer kleinen Überdachung für unseren provisorischen Unterschlupf, dann verabschiedete ich mich kurz für eine Weile und kam mit einem gebratenen Vogel zurück. Aus den ausgegessenen Kokosnussschalen waren auch schnell behelfsmässige Becher geworden und die Aussicht auf frisches Fleisch liess mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir assen alles auf und bevor wir uns schlafen legten, übten wir den magischen Kräfteaustausch, bis wir beide erschöpft unter der Decke friedlich einschliefen.

Ich startete den Tag wie jeder anderer, aber diesmal wollte ich mich mehr um die körperlichen Fähigkeiten kümmern, denn das war einer ihrer grössten Schwachpunkte. Bereits nach der intensiven Übung von gestern, hatte sie starke Muskelkrämpfe bekommen und bewegte sich zuerst langsam. Ich brach die Übung ab und meinte, dass sie sich auf dem Boden hinlegen sollte, ehe ich behutsam mit dem Finger über ihren nackten Rücken strich. Das Problem war mir bereits durchaus bekannt und ich hatte damals auch ein effektives Gegenmittel gegen Muskelkater entwickelt….und zwar die betroffene Stelle mit angenehmer Wärmeenergie zu behandeln. Es war eine Mischung aus einer medizinischer Behandlung und wohltuender Massage, während ich konzentriert Magie anwendete und die Spannung von oben bis unten löste. Danach wand ich sie um und machte da weiter, bis wirklich nichts mehr übrig war. Danach hielt ich ihr die Hand entgegen und das Training ging weiter, arbeitete an ihrer Beweglichkeit und Akrobatik mit unterschiedlichen Übungen, bis der Nachmittag näher rückte und damit auch die das magische Training. “Heute werde wir wieder an deiner Ausdauer arbeiten…sprich ein Eisschild gegen die Macht der Sonne aufrecht erhalten. Solange bis deine Kräfte schwinden…“ Ich gesellte mich unterdessen zum Unterschlupf zurück und baute weiter am Unterschlupf, richtete eine Feuerstelle ein und setzte mich an den Rand des Wassers. Ich musterte aufmerksam das Mädchen und war auch direkt zur Stelle, als ihre Kraft nachliess und nach hinten fiel. Sie war so fertig, dass ich das restliche Training ausfallen liess und sie sogar mit Kokosstückchen fütterte. Nun hatten wir einen Abend freie Zeit und lehnte mich bequem in den Sand. “Was schwebt dir eigentlich für eine Waffe vor? Du hattest damals in Alcyoneum einen Stab, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, denn es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn wir den Kampf mit Waffen zuerst mit einfachen Duplikaten aus Holz trainieren. Vielleicht ergibt sich später für uns dann eine Möglichkeit, etwas Richtiges für dich zu finden.“

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 7:13 pm

Er ging wie erwartet in den Nahkampf, doch ich konnte mich kaum gegen ihn zur Wehr setzen, da lag ich auch schon unter ihm im flachen Wasser. "Wie machst du das nur?" schnaufte ich, lächelte aber leicht bei dem Lob und ließ mir aufhelfen. Die nächsten Angriffswellen waren deutlich härter, auch wenn der Schild nicht zusammenbrach, doch gegen Nahkampfangriffe war dieser einfach machtlos, genauso wie ich. Mein Energievorrat ging schneller zuneige als bei Kenji, weshalb meine Aktionen ohnehin von anfang an zum Scheitern verurteilt war. Irgendwann war wieder mein Limit erreicht und mein Lehrmeister musste mich abermals aus dem Wasser schaffen. Während ich schwer atmend auf der Decke ausruhen konnte, baute Kenji an dem Unterstand und besorgt uns das übliche Essen - dachte ich zumindest, doch als mir der Geruch von gebratenen Fleisch in die Nase stieg, lief mir das Wasser aus dem Mund. Ich hatte plötzlich total den Heißhunger und verspeiste meine Hälfte des Gockels mir zwei großen Bissen, ehe ich die Knochen aus meinem Mundraum puhlte. Verlegen lächelte ich Kenji an und wartete bis er fertig war. Schließlich trainierten wir noch einmal den Stärkungszauber, bevor wir letztendlich zu Bett ging. Einschlafen fiel mir hier an der Oase wahrlich nicht schwer. Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, bestand Kenji darauf mit dem körperlichen Training weiter zu machen, denn offensichtlich hatte ich da noch die größten Probleme. Nur Zaghaft konnte ich seinen Bewegungen folgen, meine Muskeln taten krampfhaft weh und ich war so ungelenkig wie noch nie zuvor, doch auch dafür hatte er eine passende Lösung. Er legte mich auf den Bauch und fing an meinen Rücken mit Wärme und einer Massage zu bearbeiten, was ich einfach nur ausgesprochen schön und entspannend war. Die verkrampften Stellen lösten sich und schon nach kurzer Zeit war ich wieder top fit. Wir trainierten Ausweichgeschick und machten Dehnübungen, mein Körper war die Belastung wahrlich nicht gewöhnt, also war es wichtig jeden einzelnen Muskel zu aktivieren. Sogar einen Spagat durfte ich machen, was allerdings erst nach etlichen Fehlversuchen so halbwegs klappte. Schließlich kam es am Nachmittag zum magischen Training im Wasser, nachdem ich mich abgekühlt hatte. Wiedermal musste mein Schild sich gegen die Sonne behaupten. Da es sich hier um etwas immaterielles handelte, konnte ich meinen Trick von gestern nicht anwenden, dennoch hielt ich es ein ganzes Stück länger aus, als beim letzten Mal. Ich drohte nach hinten zu kippen, doch sofort wurde ich von einer freundlichen Seele aufgefangen und zurück zum Unterstand gebracht, wo er mich sanft fütterte. Schon irgendwie peinlich wie hilflos ich war, aber es war die einzige Möglichkeit meine Kräfte zu verbessern. Ich rollte mich auf die Palmendecke und horchte aufmerksam Kenjis Worte. "Hatte...ja...offensichtlich hat er es nicht geschafft, dabei schien er ziemlich wertvoll zu sein, ein Jammer. Aber ja ein Stab wäre recht gut, ich glaub im Zweikampf mit einem Schwert wäre ich Kräftemäßig unterlegen, ein Stab bietet da ganz gute Alternativen..." überlegte ich und schaute zu ihm. "Sag mal...voher kommst du eigentlich? Ich meine...in unserer Welt? Sowie ich das mitbekommen hab sprechen in der Traumwelt alle die selbe Sprache und können sich verstehen. Ich komm zum Beispiel aus Florenz...Italien." erklärte ich und betrachtete schließlich wieder den Sternenhimmel. Schon komisch, diese Welt.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 8:07 pm

“Italien…ich komme gleich aus dem Nachbarland, der Schweiz. Aber eher mehr aus dem Zentrum, weshalb ich kaum so sonniges Wetter wie du geniessen konnte. Wenn ich überhaupt eine Ruhepause im Heim bekam, denn dort wurde ich einfach wie viele andere Jugendliche für alles Mögliche verwendet. Billige Sklaven, wenn du es so nennen möchtest….und der Direktor führte immer strenge Kontrollen durch. Als ich einmal in die reale Welt zurückkehrte, war das zum Glück in Deutschland gewesen, dennoch hatte ich im Fernsehen meine Vermisstenanzeige gesehen. Sobald ich wieder einen Fuss in meine alte Heimat setzte, wird mich die Polizei schnell aufgreifen und dann darf vermutlich für den Rest meines Lebens im Kerker verbringen. Aber zum Glück war das Schicksal gnädig zu mir und ich durfte in diese Welt eintreten…wo ich auf andere Träumer stiess und gemeinsam mit ihnen Abenteuer erleben darf, ohne dass jemand seine wachsamen Augen auf mich richtet und mich fügig machen will.“ Ich seufzte bedrück und dachte an die Zeit im Heim zurück. “Es gibt nicht viel, was ich in der realen Welt vermisse…denn hier habe ich alles, was ich zum glücklich sein brauche, aber ich kann verstehen, wenn du gewisses Heimweh verspürst. Hattest du eine Familie, Bekannte? Du und Melissa scheint euch ja bereits gekannt zu haben“, fragte ich zurück und blickte sie nun direkt an. Eigentlich wusste ich noch gar nicht viel über sie oder ihrer Herkunft, denn sie hatte sich in Alcyoneum eher etwas zurück gehalten und auf dem Schiff des Geisterhändlers herrschte sowieso eine chaotische Atmosphäre. Jedoch hatte sie sich in den letzten Tage erstaunlich verändert und zeigte….nun mehr Selbstbewusstsein.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 8:20 pm

Aufmerksam lauschte ich seinen Worten. Und zog etwas die Augenbrauen hoch. "Du warst wieder in unserer Welt? Wie soll sowas funktionieren? Ich dachte wir würden für ewig hier sein..." meinte ich nachdenklich, nicht dass ich hier weg wollte, aber zu erfahren dass man zurück konnte wäre vermutlich wichtig gewesen. Als er Melissa erwähnte wurde ich etwas betrübt. Wir hatten uns gerade erst kennengelernt und sie war meine erste richtige Freundin geworden und nun sind wir wieder getrennt worden. Ich zuckte leicht mit den Schultern und schaute ihn an. "Melissa geht auf meine Schule, ist aber selbst noch relativ neu in Italien. Was Familie angeht...da will ich sicher nicht wieder zurück. In der realen Welt hält mich einfach nichts mehr und ich bin froh die Chance bekommen zu haben, hier ein neues Leben eröffnet zu bekommen." erklärte ich und schaute wieder in den Himmel. Schon komisch, offensichtlich hatte es jeder, der hier her kam schwierig in der echten Welt. War diese Welt dafür bestimmt, solchen Menschen ein neues Leben zu bieten? "Naja, wie dem auch sei, ich bin glücklich hier zu sein." Danach rollte ich mich zur Seite, flüsterte ein leise "Gute Nacht" und schlief schließlich ein. Der nächste Morgen unterschied sich kaum vom gestrigen. Zunächst gab es das Frühstück, die Meditation und schließlich das körperliche Training, nur offensichtlich war Kenji ziemlich fleißig gewesen bevor ich aufwachte. Er hatte aus der umgefallenen Palme einen langen Stab und ein Einhandstock gefertigt, perfekte Übungswaffen. Ehrlich gesagt hatte ich mich noch kaum mit so einem Kampfstab beschäftigt, weshalb ich nur Instinktiv mich gegen seine Angriff zur Wehr setzte und schließlich kurzerhand entwaffnet wurde.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 9:35 pm

“Gute Nacht“, flüsterte ich zurück und legte mich ebenfalls schlafen. Als ich am in den frühen Morgenstunden erwachte, weckte ich Valica nicht direkt, sondern suchte in den Überresten der Palme zwei geeignete Stöcke, die ich dann zu behelfsmässigen Waffen für das kommende Training umrüstete. Nachdem sie endlich aufgewacht war und wir das Frühstück mit der Meditation beendet hatten, überreichte ich ihr mit einem Grinsen den länglichen Stock und wir stellten uns in einem Kreis, den ich zuvor im Sand markiert hatte, gegenseitig gegenüber. Schnell wurde mir bewusst, dass sie gar keinen Umgang mit Waffen hatte und sie schnell ohne dastand, aber das war kein Grund für mich zu verzweifeln. Im Gegenteil, denn ich zeigte auch hier wieder mit unendlicher Geduld einzelne Stellungen, Angriffs- und Pariermethoden. Danach gingen die Übungskämpfe schon besser und wir widmeten uns dem waffenlosen Kampf, machten Dehn- und Streckübungen bis wir sogar bei Kraftübungen angekommen waren. Den ganzen Tag verbrachten wir an der glühenden Sonne und trieben den ganzen Schweiss aus den Poren, bis sie vor Erschöpfung eine kleine Pause benötigte, jedoch motivierte ich sie von neuem, half ihr wo ich nur konnte und begleitete sie durch die ganzen Übungseinheiten. Danach war sie am Abend so fertig…dass sie sogar ohne was zu essen sofort einschlief.

Die nächsten Tage unterschieden sich kaum von den anderen und ich führte das intensive Training weiter durch, denn das Ergebnis liess sich schnell sehen. Ihre Ausdauer stieg enorm an, der Körper war nun deutlich kräftiger und die magischen Fähigkeiten konnten es schon mit meinen eigenen aufnehmen. Die Kämpfe zwischen uns, die nun alles mit sich vereinten, waren spannender und manchmal musste sogar ich aufgeben...wobei sie sich dann immer wahnsinnig freute, generell lag es an ihrer positiven Einstellung und dem unnachgiebigen Kampfgeist, dass sie das intensive Training durch die letzten Tage überstanden hatte. Aber nicht nur sie machte ihre Fortschritte, denn auch wurde durch die Übungen stärker, wenngleich es nicht ein solches grosses Ausmass wie bei ihr annahm, denn ich war bereits ausgebildet worden und hatte eine körperliche gute Kondition. Die Oase hatte sich auch verändert, wobei hier eher langsam die Rohstoffen ausgingen und ich konnte nicht jeden Tag einen Vogel vom Himmel holen oder eine Echse erledigen, weshalb der Tag einer Abreise immer näher rückte.

Ich machte gerade mit der Hand eine Geste für einen Unterbruch, ehe mich eine Welle erfasste und wegspülte, sodass ich völlig durchnässt an Land gespült wurde und das Wasser in den Sand sickerte. Ich strich die mir die Haare aus dem Gesicht und spuckte noch ein wenig aus, ehe ich auf zittrigen Beinen stand. “Ich denke das reicht für heute…“, gab ich mich kleinlaut geschlagen und stampfte zu unserem Unterschlupf, wo ich mich der Länge nach in den Sand zum trockenen legte. Als ich ihr strahlendes Gesicht sah, konnte ich meine gespielte Laune eines schlechten Verlierers nicht mehr aufrechterhalten und grinste zurück. “Wenn du so weiter machst…wirst du mich eines Tages noch einholen, aber damit möchte ich dir zu deinem Abschluss gratulieren. Es war hart, kräftezehrend und mühsam gewesen, aber du hast alle Übungen hervorragend gemeistert und kämpfst inzwischen mit dem Stock ebenso gewandt wie ich mit dem Schwert. Lass mich dich umarmen…“ Und damit nahm ich sie frech in die Arme und knuddelte sie durch. “Ab heute sind wir nicht mehr Meister und Schüler…ich bin so stolz auf dich.“ Ich küsste sie leicht auf die Wangen und grinste glücklich. “Meine erste ausgebildete Schülerin.“

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 10:02 pm

Geduldsam zeigte er mir wie ich mit der Waffe umzugehen hatte, wie ich angreifen und mich verteidigen konnte. Andere wären bei mir sicher verzweifelt, aber er hatte eine Entschlossheit, die sich sehen ließ. Ich dankte es ihm, indem ich mein Bestes im Übungskampf gab, auch wenn ich kaum eine Chance hatte. Wir trainierten den ganzen Tag durchgehend und am Ende war ich bereits wieder an meine physische Grenze gestoßen. Die Tage vergingen und änderten sich keineswegs vom Ablauf. Immer wieder trieb ich mich ans Limit, stärkte magische und physische Fähigkeiten, ohne jemals den Gedanken zu hegen aufzugeben. Mein Körper formte sich dementsprechend, obwohl man mir nicht allzusehr die Veränderung ansah, ein Vorteil, dass der Gegner einen unterschätzen würde. Mein Energievorrat schoss von Tag zu Tag in die Höhe und wenn gleich ich in Sachen Kraft Kenji weit unterlegen war, so kam meine Geschwindigkeit und Geschicklichkeit sehr nah an ihn ran. Durch den unnachgiebigen Willen schaffte ich es sogar Kämpfe gegen ihn zu gewinnen, was mich unheimlich motivierte weiter zu machen. Irgendwann jedoch gingen unsere Vorräte zu neige, vielleicht eine Woche noch, dann mussten wir uns einen besseren Ort suchen, vielleicht gab es ja in naher Ferne eine menschliche Siedlung, wer weiß? Darüber machte ich mir jedoch keine Gedanken, denn heute war bereits wieder ein Übungskampf im Gange und mit einem geschickten Konter schaffte ich es schwer atmend Kenji aus dem Wasser zu fegen. Lächelnd kam ich zu ihm und grinste ihn an. Ich hatte es geschafft...ich war endlich eine vollwertige Magierin! Freundlich ließ ich mich umarmen und nahm dieses massive Lob entgegen, freute mich einfach nur und wurde knallrot, als er mir auf die Wange küsste. Fröhlich ging ich vor ihm auf die Knie und senkte den Kopf "Danke...für alles was du für mich getan hast. Du hast an mich geglaubt wie kein anderer Mensch vor dir...ich weiß nicht wie ich das wieder gutmachen kann" Ich hatte leichte Freudenstränen in den Augen und erhob mich wieder, ehe ich ihn abermals fest umarmte. Er war für mich wie ein Bruder geworden, jemand den ich wirklich fest vertrauen konnte, wie noch nie jemand vor ihm. "Ich hab heute morgen bei der Meditation die Umgebung näher betrachtet, offensichtlich fließt ein Erheblicherteil aus Richtung Süden nach Norden. Vielleicht können wir der Spur folgen, wenn es dort eine Bergquelle gibt, könnte dort auch Zivilisation existieren, auch wenn ich mir in dieser Wüste nicht sicher bin..." erklärte ich mild. Allerdings wäre es mir wirklich lieber wir würde auf Menschen treffen, meine Kleidung sah aus wie die eines Bettlers, Schmutzig und zum Teil sogar versengt, außerdem brauchten wir Vorräte und einen Plan was wir als nächstes tun würden. "Wir sollten die Reste der Kokosnüsse mitnehmen, wer weiß wie lange wir unterwegs sind..." dachte ich laut und begutachtete die Reste, es war nicht mehr viel, 2 Tage nicht länger.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 11:49 pm

Ich blickte etwas überrascht an ihr herunter, als sie vor mir in die Knie ging und sich noch einmal ganz förmlich für die Ausbildung bedankte, ehe sie mich abermals umarmte und dabei sogar leichte Freudentränen weinte. Ich lächelte mild strich ihr liebenswürdig durchs blaue Haar, aber danach widmeten wir uns wieder den dringenden Problemen und der Lage, die sich für uns beide an diesem Ort langsam zuspitzte. “Etwas anderes wird uns wohl kaum möglich sein und es spricht für den meisten Erfolg, dass wir wieder an eine genügend grosse Wasserquelle ankommen, wo wieder einige Tagen bleiben können oder sogar auf Menschen treffen.“ Ich schaute mich im Lager um, was denn wir am besten mitnehmen sollten und zählte die verbliebenen Kokosnüsse, die wohl als einziges Nahrungsmittel mehrere Tage durchhalten, bevor sie allzu schlecht und ungeniessbar werden. Insgesamt hatten wir Verpflegung für zwei Tage übrig. “Wir nehmen alles mit und füllen die leeren Kokosnüssen mit frischem Trinkwasser. Mit den Lianen können wir alles verschlussdicht verschnüren und zusammen binden, damit wir es leichter tragen können. Also…ran an die Arbeit.“ Ich begann auch gleich damit die Lianen vorzubereiten und nach wenigen Stunden hatten wir alles für eine Abreise vorbereitet. “Hoffentlich wird diese Oase anderen Wanderern ebenso helfen, wie sie uns das Leben gerettet hat…“, sagte ich als letzte Abschiedsworte und blickte ein letztes Mal auf den gebauten Unterstand, wo wir viele Nächte eng aneinander gekuschelt geschlafen hatten. Aber nun galt es die Wüste zu durchqueren…

Es dauerte ganze vier Tage, bis wir uns zu der besagten Stelle durchgekämpft hatten, denn unterwegs hatte ein kräftiger Sandsturm unseren Weg gekreuzt und darin hatten wir zwei Tage ausharren müssen, während die Vorräte langsam zu neige gingen und wir uns gegenseitig stützen mussten, während die Sonne unablässig mit voller Stärke auf uns hinab schien. Der Anblick der neuen Oase, rief wie die alte ein neues Gefühl der Hoffnung hervor und wir tranken gierig das frische Wasser, das die staubtrockenen Kehlen mit kühlem Nass befeuchte. Ich bemerkte sie Karawane erst später, die nur wenige Meter neben uns ebenfalls an diesem Wasserloch rastete. Ich klopfe sanft auf die Schulter von Valica und deute ihr an, dass sie mir folgen sollte. Bis jetzt musste ich noch keine Bekanntschaft mit feindlich gesinnten Menschen treffen, aber es gab immer ein erstes Mal und wollte jetzt nicht töricht sein, nachdem ich die Wüste bereits so viele Tage erfolgreich überlebt hatte. Wir wurden ebenso von den Männer entdeckt, als wir ihnen näher traten und einige griffen sogleich an ihre Krummsäbel, aber ein Mann, der etwas in vornehmeren Kleider gekleidet war und dessen Schwerthülle mit Diamanten verziert war, brachte Ruhe unter seinen Soldaten. “Seid gegrüsst Fremde…“ Er musterte uns mit einem seltsamen Blick, wobei er Valica etwas genauer unter die Lupe nahm, dann wandte er sich wieder direkt zu mir. “Da ihr ein Schwert trägt und halbwegs Kleider, nehme ich an, dass ihr ein Kaufmann seid, der auch schon mal bessere Tage gesehen hat, wie wäre es deshalb mit einem kleinen Handel? Ich gebe euch Stoff, Nahrung und drei meiner Kamele und ihr gebt mir im Gegenzug eure Sklavin?“ Ich starrte ihn völlig verdutz an, ehe ich mich direkt vor Valica aufbaute um sie demonstrativ zu schützen. “Sie ist keine Sklavin?! Und ich werde schon gar nicht Handel mit ihr betreiben!“, meinte ich entrüstet und nun war es der Händler, der mich mit einem schiefen Blick musterte, als ob ich einen Sonnenstich erlitten hätte. “Aber…seid ihr etwa Träumer aus dem fernen Land?“, fragte er mich erneut und ich war unsicher, ob ich ihm die Wahrheit erzählen sollte. “Ja…wir sind Träumer“, antwortete ich nun wahrheitsgemäss und der Mann winkte uns zu sich, ehe er uns in einer seiner Zelte führte. Eine Frau, die nur sehr knapp bekleidet war, servierte uns heissen Tee auf, während der Händler sich auf flauschige Kissen setzte. “Nun…dann hört mir nun genauesten zu meine Freunde aus dem fernen Land. Ich bin Raschid Al‘ Haron. Ihr befindet euch im Land das den Namen Ramkahen trägt und das ist die grosse Wüste Malkshur. Meine Familie hat schon vor jahrstausenden ein Abkommen mit dem mächtigen Osiris geschlossen, das unter anderem beinhaltet, dass wir euch Träumer stets freundlich empfangen und helfen, aber die Zeiten haben sich geändert…die Anhänger von Seth kontrollieren alle grössere Städte und Handelswegen und die machen kurzen Prozess mit euch, weshalb ich euch möglichst unauffällig verhalten solltet, wenn ich nicht geschnappt werden solltet. Ich gebe euch die nötigen Kleider, ein Kamel und die Richtung zur nächsten Stadt, aber…ich kann das Risiko nicht eingehen euch beide mitzunehmen. Aber eins kann ich euch sagen, Frauen werden eher als Sklaven behandelt und dürfen keine Waffen tragen…daher habt Sorge zueinander.“ Wir klärten noch alles Mögliche ab, während man für uns beide ein Zelt für die heutige Nacht zur Verfügung stellte, damit wir morgen mit gestärkten Kräften weiter ziehen konnten. Mir behagte diese Moralvorstellung nicht und etwas skeptisch betrachtete ich die Reizunterwäsche für Valica, womit sie noch weniger Stoff als ohnehin trug. Ich hatte ein breites Stoffgewand bekommen und ein Tuch, das man scheinbar zu einem Turban binden musste. “Ich halte draussen Wache…wenn du Hilfe beim Anziehen brauchst, rufe einfach…“, meinte ich verlegen und setzte mich im Schneidersitz vor den Zelteingang.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Mo März 31, 2014 12:13 am

Wir brachen nach einer kurzen Vorbereitung auch sogleich auf, doch der Weg war lang und schwierig. Vier Tage verbrachten wir in der Wüste, nachdem uns ein Sandsturm quasi in die Knie zwang. Nach zwei weiteren Tagen und harter Rationierung unserer Vorräte kamen wir endlich an der Oase an. Gierig tranken wir das Wasser und mussten feststellen, dass wir nicht alleine waren. Eine Karawane, offensichtlich reiche Kaufleute, begegnete uns, doch die Art wie sie mich anschauten und uns "begrüßten" behagte mir gar nicht. Nannte er mich Sklavin? Bevor ich etwas erwidern konnte, schritt bereits Kenji ein und der Mann erkannte das wir Träumer waren. Raschid Al'Haron schien ein recht netter Mann zur sein, zumindest, wurde er dazu erzogen gut zu uns zu sein. Er erklärte auch, dass die Städte und wichtige Straßen wohl nicht so freundlich sein würden. Ich wollte gar nicht wissen was man mit uns machte, doch gottseidank half uns dieser...orientalischer Mensch. Man gab mir ziemlich dünnen aber edlen Stoff, womit ich mich in ein Zelt zurück ziehen sollte. "Es geht schon...danke" meinte ich entgeistert und fing an mich auszuziehen, als er verschwand. Zugegeben es war bequem, aber definitiv zu luftig. Ich hatte gerade mal recht knappe, aber geschmückte Unterwäsche an, ein durchsichtiger Schleier zierte Höschen und Brustbereich, während ich dünne Sandalen anzog. Mein Kopf wurde durch ein nicht ganz so durchsichtiges Kopftuch bedeckt, womit mein Gesicht vollständig verschleiert werden konnte, wenn ich es denn zuknöpfte. Vorsichtig kam ich aus dem Zelt und musste mich den vielen Blicken stellen. "Das ist...einfach lächerlich" meinte ich und seufzte hörbar. Wenigstens hatten wir für heute eine sichere Bleibe gewonnen. Man brachte uns sogar etwas zu essen, leckere Delikatessen, die ich aus oriontalischen Restaurants kannte. Genüsslich aß ich mich das erste Mal wieder richtig satt und schlief dann auch sogleich ohne weiteres ein, die Reise hatte mich ziemlich ermüdet. Am nächsten Morgen wurden wir von Raschid und seinen Männer geweckt. Sie bauten das Zelt ab und der Edelmann höchstselbst gab Kenji die Zügel des Kamels, an dessen Höcker Taschen mit Vorräten angebracht waren. "Vertraut niemanden, der nicht Osiris folgt, man würde euch auf der Stelle töten oder schlimmeres. Erregt ihr auch nur den leisesten Verdacht...kann niemand mehr etwas für euch tun." gab uns der Mann zu denken, ehe er sich mit einer Geste verabschiedete und mit seiner Karawane von dannen zog. Nun blieben wir alleine zurück und beide stiegen wir aus. "Ich war noch nie eine Sklavin...wenn ich was falsches mach..." meinte ich besorgt und wollte mich vergewissern, dass er mir dann nicht böse war.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Mo März 31, 2014 12:53 am

Ihr Anblick überraschte mich etwas, denn die neue Kleidung hatte wirklich einen besonderen Geschmack getroffen und betonte wunderbar ihre schlanke Figur. Zuerst starrte sie etwas verwirrt an und lächelte dann peinlich berührt, “Das wird schon werden…und so schlecht siehst du gar nicht aus.“ Danach war ich dran, wechselte meine löchrige Kleidung durch den weichen Stoff und band mir nach einem gewissen Aufwand und einigen Fehlversuche einen Turban. Danach brachte man uns frische Esswaren und Raschid tischte wirklich Köstlichkeiten auf, die ich zusammen mit Valica in Mengen verschlang und endlich nach Tagen wieder richtig satt war. Wir legten uns in die weichen Kissen und ich schlief nach kurzer Zeit sofort ein. Am Morgen wurden wir von den Männern mit den Krummsäbeln aus den Federn geworfen, die anfingen das Zelt einzupacken und Raschid kam mit einem beladenen Kamel zu uns beiden. Noch einmal gab er uns den weisen Ratschlag niemanden allzu leichtsinnig zu vertrauen und schlug dann seinen eigenen Weg ein. Ich gab Valica noch einen schlichten Reiseumhang, damit sie nicht immer in dieser luftigen Kluft herumlaufen musste, wobei sie den in Gebäuden abziehen musste. “Für mich ist die Erfahrung ebenfalls neu…aber ich werde dich bestimmt nicht in der Stadt im Stich lassen. Wer weiss, wenn ich das nächste Angebot von einem wohlhabenden Händler kriege, der dich abkaufen möchte…einfach zusammenbleiben und dann kommen wir da ungeschoren davon.“, ermutigte ich sie mit einem Lächeln und nahm die Zügel in die Hand, während das Kamel gemächlich dem Weg im Sand folgte. Gut nach drei Stunden erhob sich hinter den nächsten Düne eine riesige Stadt aus dem Sand.

tbc: Abydos, Stadt

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Mo März 31, 2014 5:38 pm

Ich war dankbar für den Reiseumhang, immerhin war es zumindest, sollten wir länger unterwegs sein, nicht kalt. Jedenfalls konnte ich mich bei meinem Outfit nicht über Wärme beschweren, anders als Kenji mit seinem komischen Turban und den langen Stoffkleidern. "Zöger nicht, wenn du unsere Tarnung aufrecht erhalten musst." ermahnte ich ihn noch, denn sollten wir auffliegen würde man uns sicher schlimmeres antun, als das was man von Kenji erwartete. Dennoch war ich ziemlich gespannt auf diese Stadt, eine komplett neue Kultur galt es zu entdecken, auch wenn ihre Bräuche nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählten. Ich hielt mich leicht an ihm fest um nicht vom Kamel zu rutschen, ehe wir uns auf den Weg machten. Drei Stunden vergingen, wirklich viel redeten wir nicht, dafür ruhte ich mich die nächsten drei Stunden noch etwas am Rücken meines Lehrmeisters aus, wer weiß wann ich mich das nächste Mal entspannen konnte. Wir ritten über eine Düne und da sahen wir es...Abydos, die Stadt der Sonne.

tbc: Abydos, Stadt

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Mi Apr 02, 2014 10:17 pm

cf: Abydos, Stadt

Ich wartete bis die kleine Page zu Bett ging und wir zwei ungestört waren, ehe ich ihn böse anstarrte. "Ob ich in Ordnung bin fragst du? Der große Herr Khem...sag mal weißt du überhaupt wie ich mich fühle als Sklavin? Ich werde zu Dingen gezwungen die mir nicht mal im Ansatz gefallen...werde von wildfremden Männern begrapscht und wurde im Tempel anschließend noch fast vergewaltigt. Mir reichts entgültig mit dieser Sklavennummer. Wenn du es genau wissen willst, ich musste die beiden Wachen im Tempel ausschalten um da wieder rauszukommen..." zischte ich mir die Sorgen vom Hals und stemmte die Arme in die Hüfte. Das Ganze war doch einfach eine tierische Erniedrigung. "Egal wie wichtig es ist die Tarnung aufrecht zu erhalten...ich kann das nicht mehr Kenji..." meinte ich traurig und wandte mich dann ohne große Worte wieder ab. Ich brauchte meine Ruhe, es war ziemlich spät und ich müde. Am nächsten Morgen packten wir das Zelt zusammen und zogen ohne frühstück los. Ich hatte Kenji in der Stadt gebeten Vorräte zu kaufen, aber er musste sich ja eine Sklavin kaufen. Ich war immer noch unglücklich...über die Situation und alles. Page schien das zu merken, erwähnte aber nichts, sondern starrte nur schweigsam in die Wüste.

tbc: Dakara, Stadt

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Zuletzt von Mikuri am Mi Apr 02, 2014 10:39 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Mi Apr 02, 2014 10:36 pm

cf: Abydos, Stadt

Klar war sie nicht in Ordnung, weshalb sollte sie auch und das sprach sie nun auch direkt aus. Es war bestimmt nicht einfach ein Leben als Sklave zu führen, wenn man in der Kindheit ein ganz anderes Weltbild kennengelernt hatte. Sie musste für alles herhalten und man erniedrigte sie grundlos, nutzte sie schamlos aus und ihr Kummer darüber verschlimmerten nur meine Schuldgefühle, weshalb ich einfach nur bedrückt schwieg. Sie legte sich danach Schlafen und ich verbrachte viele einsamen Stunden in der kalten Nachtluft, wobei meine magischen Kräfte das Zelt vor Kälte schützte. Die anderen Tage verliefen nicht anders und zwischen uns dreien herrschte Stillschweigen, während jeder seinen eigenen Gedanken nachging. Wir hatten zwar ein wenig Vorräte in den Satteltaschen, aber es reichte nicht für drei Personen, weshalb ich einfach nichts ass und den beiden Mädchen alles überliess. Die einzigen Worte die gewechselt wurden, handelten über den Weg und zum Glück wusste zumindest Page, wo die Stadt Dakara lag. Etwas ausgehungert tauchte die Hafenstadt in der Ferne auf…

tbc: Dakara Stadt

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