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 Die Ebenen von Malkshur

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BeitragThema: Die Ebenen von Malkshur   Fr März 28, 2014 10:24 pm



Die Ebenen von Malkshur bestehen aus mehreren kleinen Hügel- bzw Gebirgsgebieten, obwohl gut 80 % Flachland darstellt. Es gibt dort sehr viele verstreute Gesteinsbrocken und am Tage kann die Temperatur einen starken Anstieg genießen, während es bei Nacht ziemlich kalt werden kann. Vereinzelte Normadenstämme haben sich hier niedergelassen, doch von richtiger Zivilisation kann hier keine Rede sein.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Fr März 28, 2014 10:37 pm

cf: Alcyoneum

Benommen öffnete ich die Augen, alles war verschwommen. Die grelle Sonne blendete mir ins Gesicht und es war unangenehm schwül warm. Erschöpft, vermutlich immer noch von dem Magiegebrauch, rollte ich mich zur Seite und ging vorsichtig auf alle Viere, ehe ich es schaffte aufzustehen. Die Umgebung hier war ja komplett anders? Eine riesige Wüste? Aber eben waren wir doch noch in der Stadt und dann die Flutwelle und...Kenji?! Ich schaute mich rasch um und entdeckte ihn sogleich im Sand liegend. Vorsichtig hastete ich zu ihm und drehte ihn auf den Rücken. Immer noch sah man die Wunde an seiner Brust, die ich nicht vollständig heilen konnte. Auch wenn sie nun nicht mehr lebensgefährlich war, wollte ich dennoch nicht das es sich entzündetete. Ich riss mir Stoff von den Ärmeln ab und knotete es zu einem Verband, welches ich fein säuberlich um die Wunde wickelte. Das musste reichen, bis meine Kräfte sich wieder erholt hatten. In der Nähe gab es einen großen Fels wo es auch Schatten gab, dort musste ich mit Kenji hin! Vorsichtig nahm ich ihn hoch, lehnte ihn an meine Schulter und zerrte ihn unter Mühen dorthin, ehe ich total erschöpft zu Boden sank. Meine Kehle war trocken und die Sonnenstrahlen ließen mich schwindelig werden. Keuchend lag ich nun im Schatten und der kühle Schutz tat unglaublich gut. Irgendwann schlummerte ich schließlich weg.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Fr März 28, 2014 11:30 pm

cf: Alcyoneum

Ein unheilvoller grüner Schimmer, der mit rasender Geschwindigkeit direkt auf mich zugeschossen kam, und ein darauf folgender Schmerz, als würde man mich in Stücke zerteilen, war das letzte woran sich mein Gehirn erinnert. Dann verfingen sich meine Gedanken in bodenlose Schwärze und ich konnte weder etwas fühlen noch etwas wahrnehmen, bis ich wieder zu mir kam. Der pochende Schmerz auf der Brust fühlte ich als erstes und ich stöhnte leise, probierte mit Hand danach zu tasten und berührte weichen Stoff, wobei der sich mit einer Flüssigkeit voll saugte. Ich wusste, dass es nur mein Blut sein konnte, dass langsam aber sicher aus einer hässlichen Wunde austrat. Beinahe zaghaft öffnete ich meine Augenlider, die scheinbar ein Mehrfaches der üblichen Kraft benötigten, bis ich endlich etwas verschwommen meine neue Umgebung wahrnehmen konnte. Statt eine Menge an kristallklarem Wasser….tat sich eine endlose vor mir auf. Wie zum Henker bin ich hergekommen? Ich wollte mich schon erschrocken aufrichten, aber die Verletzung zwang mich wieder sofort zu Boden und ich kniff mir kurz die Augen vor Schmerz zu, ehe ich bemerkte, dass ich nicht alleine war. Zuerst sah ich nur langes blaues Haar, bis ich die zugehörige Person erkannte, Valica. Sie kauerte neben mir und hatte scheinbar keinen allzu guten Schlaf, wer konnte es ihr verübeln, denn schliesslich hatte sie direkt neben mir an der Front gekämpft. Mühsam kroch ich näher zum Felsen, der uns vor der brennenden Sonne zumindest kühlen Schatten spendete und lehnte mich mit dem Rücken daran, wobei wieder starke Schmerzwellen durch meinen Körper schossen. Etwas ausser Atem lag ich nun da und versuchte mich zurück zu erinnern und fragte mich, was denn nun aus den anderen passiert war. Jedoch befand ich mich in einer sehr hoffnungslosen Lage, die ich niemals alleine bewältigen konnte, weshalb ich wieder zu Valica hinüber sah. Sie machte einen solchen verloren Eindruck, weshalb ich sie sanft packte und ihren Kopf in meinen Schoss bettete. “Was machen wir nun…“, flüsterte ich leise zu mir selbst und kraulte etwas geistesabwesend liebevoll den Kopf des Mädchen.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Fr März 28, 2014 11:45 pm

Ich wand mich im Sand während des Schlafens und bemerkte kaum, wie Kenji wach wurde und sich aufrichtete, ehe er mich liebevoll zu sich nahm und sanft den Kopf streichelte. Ich schlief noch nicht allzu fest, weshalb ich schon recht schnell wieder aufwachte. Der Schweiß stand mir im Gesicht geschrieben und meine Gliedmaßen waren schwer. Dennoch: "Hey, wie gehts dir? Du solltest dich nicht zu viel bewegen. Ich konnte deine Wunde nicht komplett heilen." erklärte ich immernoch recht erschöpft und bemerkte dass er zwar am Leben war, es ihm aber vermutlich nicht wirklich gut ging. Sanft nahm ich seine Hände und formte sie zu eine Art Schale, während ich meine Hände drüber legte und mich konzentrierte. Wasser erschien aus dem nichts, doch gerade das gab mir den Rest. Als seine Hände bis oben hin befüllt waren und es durch leichten Druck nicht zwischen den Fingern hinurch glitt, spürte ich bereits ein Knacken, ehe ich missgünstig beobachtete wie die Kristalle an meinen Handschuhen zerschellten. Das war nicht gut! Jetzt konnte ich doch gar nicht mehr richtig Magie wirken ohne Wasserquelle. Ich hustete, nahm die Hände vor dem Mund und sah sofort wie ich Blut gespuckt hatte. Die Magie forderte ihren Preis, aber wenigstens würde es Kenji so besser gehen. Ich würde hier doch so oder so drauf gehen, wir hatten keine Vorräte und nun auch kein Trinkwasser mehr. Die Kleidung an unseren Körpern würde uns wohl kaum vor der Nacht schützen und mehr besaßen wir dann auch gar nicht. Es war aussiehtslos.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 12:35 am

Etwas überrascht blickte ich zu ihr herunter und lächelte schwach, “Tut mir leid…ich wollte dich nicht wecken. Mir geht’s den Umständen entsprechend gut, wobei ich das nur wenige Tage aushalten werde, aber du musst dir deswegen keine Sorgen machen…“ Ich versuchte das Mädchen zu beruhigen, doch sie nahm bereits meine Hände und formte sie zu einer Schale, ehe sie ihre geschwächten Kräfte heraufbeschwor und mühsam Wasser aus dem Nichts zaubert, das sich wiederum in meinen Händen sammelte. Ich passte vorsichtig auf, damit nichts verloren ging und gönnte mir dann einige Schlucke, ehe ich Andeutungen machte, dass sie ebenfalls was trinken sollte. “Jeder Magier kennt seine natürlichen Grenzen und sollte sie nur im Notfall überwinden…“, ermahnte ich sie als angehender Lehrmeister und betrachtete die zerstörten Kristalle und das Blut. Schliesslich war sie immer noch eine Schülerin, obwohl ich im Moment in einem sehr geschwächten Zustand war. “Du bringst nicht nur dich selber in Gefahr sondern auch deine Mitmenschen. Aber jetzt solltest du dich ebenfalls etwas ausruhen…bis sich meine Kräfte etwas erholt haben und wir von hier fort kommen.“ Ich lächelte ihr aufmunternd zu und wollte ihr damit etwas neuen Mut einflössen, wobei ich ihr wieder einen offenen Platz an meiner Seite anbot, wo sie sich an mich kuscheln konnte, wenn sie das Bedürfnis dazu verspürte. Schutz und Geborgenheit war wohl das zweit wichtigste nach den nötigen Vorräten, aber sobald die Sonne nicht mehr so stark über unsere Köpfe schien, sollten wir einige Meter zurücklegen können.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 12:50 am

Ich nickte leicht und trank ein paar Schlucke. Es brannte in meiner Kehle, doch es beruhigte auch schön, weshalb es mir schon wieder etwas besser ging. Vorsichtig kuschelte ich mich an ihn und lächelte etwas, er war ganz und gar in seiner Rolle als Lehrmeister. "Was denkst du was passiert ist? Als du den Kraken vernichtet hast, hat ein unheimliches Monster dir diese Verletzung zugefügt. Kurz nachdem ich dich gefunden und außer lebensgefahr gebracht habe, ist eine gewaltige Flutwelle über die Stadt gerauscht...als nächstes befanden wir uns hier." Ich war recht neugierig, wie konnten wir einfach so die Ort wechseln, wenn wir doch mitten auf dem Ozean waren. Hatte Scat vielleicht etwas damit zu tun, immerhin war sie Weltenwandlerin oder vielleicht auch Sperber? Ich konnte seine Kräfte nicht wirklich einschätzen, konnte mir aber kaum vorstellen dass die Beiden uns hier her gebracht hatten, vor allem war von ihnen keine Spur. Die Sonne ging langsam unter, während ich versuchte mich ein wenig zu erholen. Erst als die Sonne ganz verschwand, wachte ich wieder auf und stellte mich hin. Es war nun deutlich kühler, dafür umso angenehmer. "Kannst du überhaupt schon laufen?" fragte ich ihn besorgt und half ihm auf die Beine, ehe ich ihn stützte. "Und vorallem, in welche Richtung müssen wir?" Hier sah alles gleich aus und ich hatte kaum die Hoffnung hier auf Hilfe von Menschen zu treffen.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 4:29 pm

Ich überlegte einen Moment über ihre Frage nach, aber es gab wie so oft keinen logischen Sinn oder Erklärung. Diese Welt oder gar unterschiedliche Welten basierten auf unterschiedlichen Regeln, jedoch scheinen alle mit dem mysteriösen Tor verbunden zu sein, welches ich am Anfang durchschritten hatte. Vermutlich hatten wir es unbeabsichtigt passiert und es hat uns in diese einsame Wüste verschlagen, aber ohne einen fähigen Weltenwanderer konnten wir nur schlecht daraus wieder entfliehen. “Vermutlich…haben wir unbeabsichtigt das Seelentor durchschritten und sind in dieser Welt gelandet. Ich kenn die Magie der Weltenwanderer zu wenig und noch weniger verstehe ich das Seelentor. Das letzte woran ich mich erinnern kann, war dieses grüne Etwas, das direkt auf mich zukam.“ Ich musste leicht schlucken und zuckte kaum merklich zusammen, als ich an den plötzlichen Schmerz dachte. “Was es auch war…es war extrem stark. Die einzige Person, die ich kenne und es damit aufnehmen könnte, wäre der alte Seefahrer und vermutlich hatte er es auch vernichtet, wenngleich damit eine Erschütterung im Gleichgewicht entstanden ist und wir deshalb hier sind. Es gibt so viele Möglichkeiten…“, versuchte ich die Tatsache zu erklären und verstummte, als ich das leise Schnarchen von Valica hörte, die in der Zwischenzeit eingeschlafen war. Sie hatte sich wirklich zu stark überangestrengt. Ich strich ihr nochmals durchs blaue Haar und versuchte dann selbst noch einmal kurz zu schlafen, bis die Temperaturen absanken und der Nachthimmel mit den Sternen über uns legte. “Es wird schon gehen…“, meinte ich verbissen und mühte mich aufzustehen, wobei ich dankbar ihre Hilfe in Anspruch nahm. “Das gleiche Prinzip, wenn du auf einer einsamen Insel gestrandet bist. Zuerst suchen wir einen Ort, wo wir frisches Trinkwasser finden und uns erholen können…dann werde ich ein Feuersignal aussenden, dass man hier auf der flachen Ebenen mehrere tausend Kilometer sehen kann.“, keuchte ich leise vor Anstrengung und presste eine Hand auf die schmerzende Wunde, “Jeder Magier hat einen persönlichen Bezug zu seinem Element, wie du ja inzwischen weisst. Daher ist es möglich, dieses auf eine gewisse Entfernung zu spüren und später auch zu beeinflussen. Aber zuerst musst du die erste Stufe meistern. Was du nun tun musst ist…eine Hand auf die Erde zu legen und in Meditation zu verfallen. Aber diesmal gehst du nicht in dich, sondern aus dir hinaus…du musst die Natur um dich fühlen.“ Ich versuchte alleine zu stehen, nachdem sie mich losliess und musterte sie aufmerksam, nachdem sie versuchte meine Methode auszuführen. “Achte jedoch darauf, dass du nicht gleich deine gesamte Kraft verschwendest und nur einen Teil nutzt…“, warnte ich sie vor und wusste selbst, dass dies nicht so leicht war. Aber ich war ja zur Stelle und wir mussten nicht heute Nacht von hier fort kommen, wenn sie es nicht auf Anhieb schaffen sollte. Eile mit Weile…

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 6:39 pm

Ich nickte sanft auf seine Erklärung hin, wir sollten zunächst Trinkwasser und einen sicheren Ort finden. Das klang ziemlich vernünftig, nur war hier weit und breit einfach gar nichts zu sehen, weder Wasser noch sonst etwas. Doch statt dass wir uns auf die Suche machten, erklärte mir Kenji das ich mit dem Magietraining weitermachen sollte. Warum? War es nicht besser jetzt nach lebenswichtigen Vorräten zu suchen? "Aber..." wollte ich ansetzen, doch ich sah sofort, dass er es ernst meinte, weshalb ich mich auf den Boden kniete und die Hände auf die Erde legte. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf die Magie. Sie war schwach, ich hörte sie kaum noch, als wäre sie ganz weit weg. Ich versuchte alle Kräfte aufzubringen um sie lauter zu hören, doch sofort kam eine Warnung seitens Kenji, die ich beherzigte. Es wäre besser nicht alles daran zu setzen, am Ende würde ich nur wieder bewusstlos zusammensacken. Ich konzentrierte mich also auf dieses kleine Bisschen Magie und versuchte es aus meinem Körper zu lösen, es auf die Umgebung zu übertragen. Mein Kopf schmerzte bei dem Versuch und mein Herz schlug höher, doch ich blieb bei der Sache, ehe sich die Umgebung veränderte. Trotz geschlossener Augen erkannte ich große Ströme unter mir. War das Wasser? Es war sehr tief unter der Erde. Etwas huschte durch mein Blickfeld, ein bläulicher Vogel flatterte durch das Schwarz meines Inneren. "Alcedo...?" Ein Summen war zu hören und der Vogel flatterte eine Weile nach vorne, ehe er wartete...sollten wir ihm folgen? Ich kniff die Augen festzusammen vor anstrengung und erkannte in der Ferne eine größere Strömung, an der Oberfläche. Eine Wasserquelle! Ich öffnete die Augen, die Strömungen verschwanden und auch Alcedo löste sich auf. "In der Richtung gibt es eine Wasserquelle..." meinte ich schwer atmend und zeigte in die entsprechende Richtung. "Gleich hinter den Dünen...vielleicht eine Stunde Laufweg" keuchte ich und verschnaufte erst einmal kurz, diese Aktion hatte mir meine ganze Energie geraubt.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 7:19 pm

Ich schloss ebenfalls die Augen, um meine Magie zu konzentrieren, jedoch nur in einem sehr kleinen Umfeld, damit ich ihre Kraft spürte und somit die Übung kontrollieren konnte, ob sie es richtig machte und keine Gefahr der Erschöpfung drohte. Auch war es eine gute Übung für mich selber, obwohl ich die meiste Kraft auf mein Inneres Feuer umleitete, dass mich praktisch wie eine Fackel am Leben hielt, solange sie ausreichend genährt wurde. Nach einer Weile öffnete Valica wieder die Augen und ich hielt ihr mit einem Lächeln eine Hand entgegen. “Dann lass uns nachsehen, ob du recht hast.“ Obwohl man für den Weg normalerweise eine Stunde oder weniger benötigte, war es sehr anstrengend mit der offenen Wunde auf der Brust zu laufen, weshalb wir dafür mehrere Stunden brauchten und die Oase kam ins Sichtfeld, als gerade die Sonne am Horizont wieder aufstieg. Sie war nicht besonders gross und es gab wenig Grünzeug, aber der Anblick von Wasser und Palmen, die Schatten und Kokosnüsse spendeten, gab einem neue Hoffnung. Als wir den Ort erreicht hatten, sackte ich erschöpft zusammen und lehnte mich an eine Palme. AM liebsten wäre ich einfach eingeschlafen, aber wir brauchten frisches Trinkwasser, ansonsten würden wir noch verdursten oder unsere Kräfte sanken weiter. Nach einer Verschnaufpause hatte ich mich wieder gefasst und musterte das klare Wasser, das die Sonnenstrahlen reflektierte. Es war rein und birgt keine weitere Gefahr, weshalb ich einfach meine Hände wieder zu einer Schale formten und gierige trank. Es war eine Wohltat, wie die kalte Flüssigkeit die trockene Kehle hinunter floss. Am Ende löste ich noch mein Verband und reinigte die Wunde, jedoch musste ich mir auf die Zähne beissen und vor Schmerzen leicht ächzen. Am Ende band ich mir den Stoff erneut um, der die Blutung zumindest eindämmte. Keuchend ging ich zurück zu einer Palme und legte mich in den Schatten. “Ich wusste, du würdest es schaffen, “flüsterte ich leise und meine Lider schlossen sich bis zur Hälfte, “Lass mich einfach nur einen Moment ausruhen…dann sehen wir weiter.“ Meine Stimme wurde immer schwächer und schliesslich wurde ich bewusstlos.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 7:48 pm

Ebenfalls lächelnd nahm ich seine Hand an und stimmte ihm zu, die Reise anzutreten. Es dauerte ganze fünf Stunden bis wir ankamen, denn durch seine Wunde kamen wir nur schleppend voran, immer wieder mussten wir unterbrechen und meine Kräfte schwanden ebenfalls rapide. Ich hatte kräftigen Durst und mein Magen rumorte. Endlich erreichten wir eine Oase, ich hatte schon nicht mehr dran geglaubt, dass ich mit der Magie recht behalten hatte. Als klar wurde, dass das Wasser nicht verunreinigt war, stürzten wir uns beide dort hin und tranken wie wilde Tiere aus dem Becken. Es tat so unheimlich gut und ich konnte gar nicht mehr aufhören das kühle Nass herunter zu schlucken. Satt getrunken gesellte ich mich zu Kenhi, welcher offensichtlich komplett fertig war. "Schone deine Kräfte, jetzt wo wir Wasser haben...werde ich mich um alles kümmern" lächelte ich sanft, ehe er bewusstlos wurde. Sanft nahm ich seinen Verband wieder ab und konzentrierte mich. Nun wo Wasser in der Nähe war spürte ich verstärkt wie meine Bindung zur Magie wuchs und ich die nötige Kraft aufbringen konnte, die Wunde zu heilen. Langsam schloss sich die schmerzhafte Fraktur, zurück blieb nur eine etwas verblaste Narbe. Vielleicht würde sie mit der Zeit heilen. Es ging ihm dennoch nicht besser, das spürte ich. Sein Blut strömte ungewöhnlich zäh, als würde eine Substanz es verklumpen. War es Gift? Etwas erschrocken erinnerte ich mich an den grünlichen Blitz der aufleuchtete als Kenji von dem Wesen getroffen wurde. Eine magische Wunde? Vermutlich hieß das nichts gutes. Alles was ihn bisher am Leben gehalten hatte war seine eigene magische Kraft und ich war so blöd und hatte es nicht gemerkt. Ich schloss die Augen, kniete mich vor ihn und fasste mit einer Hand an sein Herz. Es pochte ungleichmäßig. Ich konnte das Gift nicht entfernen, dazu fehlte mir einfach das Wissen, aber vermutlich konnte ich ihm dennoch helfen. Ich konzentrierte mich, machte es so wie er es mir vor einigen Stunden noch gezeigt hatte und langsam glitt meine magische Kraft in ihn über, stärkte ihn und ließ seine Kraftquelle auflodern. Immer schwerer keuchte ich, ich musste ihm soviel Kraft geben wie es mir möglich war. Irgendwann, kurz bevor ich mich komplett entladen hatte knickte ich zur Seite und blieb schwer atmend auf der Grünfläche liegen. Ich brauchte jetzt einfach Ruhe und aufgrund dessen dauerte es nicht lange, ehe ich einschlief.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 11:16 pm

Ich schreckte aus dem Schlaf und musste zuerst feststellen, dass ich den ganzen Tag und die darauf folgende Nacht vor Erschöpfung durchgeschlafen hatte. Vielleicht hatte ich es auch bitter nötig gehabt, denn nun fühlte ich mich viel besser, wenngleich ein Grund dafür, die geschlossene Wunde war, wo jetzt nur noch eine blasse Narbe zu sehen war. Jedoch hatte ich mich von der Verletzung noch nicht erholt und noch immer spürte ich mein Inneres Feuer, das unablässig gegen einen Fremdkörper in meinem Blut ankämpfte. Die gutmütige Heilerin lag neben mir im Grün und schlief ebenfalls die Erschöpfung der letzten Tage aus, wobei sich ihre Kraft wesentlich schneller regenerieren würden als meine eigenen, die durch die Vergiftung immer noch gebremst wird. Ich probierte aufzustehen und es klappte sogar recht gut, obwohl ich immer noch einen dumpfen Schmerz verspürte. Ich zog mein Schwert aus der Scheide und die glatte Oberfläche schimmerte leicht im Licht der Sonne. Ich führte wieder probehalber einige Übungen, jedoch musste ich keuchend abbrechen und einsehen, dass dafür noch einige Zeit vergehen musste und die Vergiftung neutralisiert, aber es reichte, um damit Kokosnüsse zu sammeln und aufzuschneiden. Ich stupste Valica an, um sie sanft aus dem Schlaf zu wecken und während sie sich noch die müden Augen rieb, hielt ich ihr eine frische Kokosnuss entgegen. “Dank dir geht’s mir schon viel besser.“, meinte ich glücklich und lehnte mich entspannt an die Palme, wobei ich die Kokosmilch austrank und danach anfing das Innere zu kauen. “Leider besteht für uns beide keine Möglichkeit zu den anderen zurück zu kehren…aber sie werden uns bestimmt finden. Auch bin ich noch zu schwach, um ein deutliches Feuersignal auszusenden, aber wenn es dir nichts ausmacht, können wir hier weiter deine magischen Fähigkeiten trainieren. Gerade diese wasserarme Gegend gestaltet sich zu einem perfektem Übungsgelände…also was haltest du davon?“ Meine Laune war deutlich gestiegen, seit ich mich wieder anständig bewegen konnte, aber die dritte Möglichkeit auf Rettung hatte ich nicht erwähnt, denn jedem Träumer war es mit der richtigen Übung möglich in die reale Welt zurück zu kehren, aber ich vermutete, dass Valica ebenso wenig erpicht darauf war dort zurück zu kehren wie ich.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   Sa März 29, 2014 11:32 pm

Verschlafen öffnete ich die Augen, als mich etwas weckte. Vorsichtig wischte ich mir den Schlaf aus den Augen und sah Kenji, wie er mir eine Kokosnuss hinhielt. Dankend nahm ich an und musste lächeln, als ich bemerkte dass es ihm deutlich besser ging. Außerdem tat es gut von ihm ein Lob zu hören, denn allein schon in der realen Welt durfte ich sowas bisher noch nicht hören. Ich schlurfte die Milch aus und begann fast schon gierig das Fruchtfleisch zu essen. Endlich wieder etwas zwischen die Zähne zu bekommen tat gut, es war, als hätte ich ewig nichts mehr gegessen. "Ich denke solange wir eh nicht viel ausrichten können als hier zu warten...wäre es mit sicherheit eine gute Idee. Hier haben wir wenigstens vorerst genug zu trinken und zu essen." Wobei letzteres sicher ein Problem werden dürfte, denn die Kokosnüsse waren - anders als das Wasser - nicht unbegrenzt. Irgendwann gab es hier keine mehr und ich wüsste nicht von was man sich sonst ernähren konnte. Aber die Aussieht mehr über Magie zu lernen war verlockend, vorallem könnte ich vielleicht bald herausfinden wie ich Kenji von diesem Gift befreien konnte. Ich kratzte die Reste der Kokosnuss aus und legte die Überreste an die Palme, ehe ich mich hinkniete und bereits enthusiastisch mit der Meditation begann. Nun wo ich ausgeruht und gestärkt war, konnte ich die Magie deutlich fühlen und sanft durchströmte mich dieses Gefühl.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 1:34 am

“Wir können genug Zeit in deine Ausbildung stecken…und vermutlich wirst du dadurch eines Tages mehr können als ich.“, lachte ich vergnügt und schaute ihr bei der Meditation aufmerksam zu, wobei ich wieder mit meiner Kraft ihren Körper leicht abtastete, jedoch war sie so schwach, dass es wohl kaum wahrnehmen würde. “Konzentrier dich wieder zuerst auf deine innere Kraft, ehe du deine Aura in der Umgebung ausbreitest. Vergiss aber nicht deine Kraft exakt zu regulieren, damit du nicht unnötig Energie verschwendest, denn du hast pro Tag nur ein gewisser Anteil an magischer Kraft, die sich nur langsam regeneriert, wenn du wach bist.“ Ich liess sie die Übung mehrmals ausführen, denn immer wieder brauchte sie zuerst Zuviel magische Kraft, bevor sie weniger einsetzte, jedoch verbesserte es sich nach jedem erneuten Versuch. Aber sie war noch nicht gut genug, um Wasser aus der Entfernung zu kontrollieren, weshalb ich ihr sanft auf die Schulter klopfte. “Du kannst aufhören. Die nächste Übung werden wir im Wasser machen.“, meinte ich gelassen und zog den Mantel aus, sowie das Oberteil, ehe ich mir Hose hoch krempelte und ins kühle Wasser trat. “Wollen wir nun als nächstes dein Vorstellungsvermögen und der Umgang der Kontrolle ansehen. Erschaffe dafür ein Ebenbild von dir selbst aus dem Wasser um dich herum.“ Es dauert eine Weile, aber sie hatte den dreh schnell draussen und mit einem Lächeln musste ich feststellen, dass etwas mehr gefordert werden wollte, weshalb ich nun ganze vier Ebenbilder sehen wollte. “Nun…um effektiv damit anzugreifen, musst du sie zur richtigen Zeit in Eis verwandeln. Wenn zum Beispiel dein Ebenbild mit der Faust angreift, musst du sie zu Eis erstarren lassen, begriffen? Also…dann zeig mal, wie gut du dich konzentrieren kannst.“ Ich schnellte nach vorne und riss dabei gleich ein Doppelgänger ein, bevor sie überhaupt reagieren konnte. Danach folgte ein kleiner Übungskampf wo ich die Doppelgänger immer wieder angriff, obwohl ich stark geschwächt war, war es doch keine leichte Aufgabe gleich vier Ebenbilder zu kontrollieren, weshalb die Sache gut ausgeglichen war. Als sie Sonne den Zenit überschritten hatten und wir beide nach Luft keuchten, machte ich eine Geste für eine Pause und wir zogen uns in den Schatten zurück, wo wir uns an frischen Kokosnüssen bedienten. “Du lernst sehr schnell und ziehst kluge Rückschlüsse, aber die nötige Kraft fehlt dir noch, jedoch ist das wie Muskelaufbau. Leider kann ich nicht immer gegen dich kämpfen….solange das Gift in meinem Körper wirkt, weshalb wir für heute Nachmittag eine andere Übung machen. Nach einer kurzen Pause geht es weiter…“ Ich gähnte noch am Schluss und machte ein kurzes Nickerchen, ehe ich aufstand und den Sand von der Hose klopfte. “So der Unterricht geht weiter Valica. Gefühl, Vorstellungsvermögen und Kontrolle sind bei dir bereits gut fortgeschritten, weshalb wir uns der Kraft widmen werden und wer eignet sich da besser als die Sonne selbst? Für die nächste Lektion erschaffst du ein Schild aus Eis, den du gegen die Hitze der Sonne aufrecht erhältst…“ Auch wenn es sich zuerst leicht anfühlte, änderte sich das schnell nach den ersten Minuten und nach wenigen Stunden wurde es sogar zur Qual, als ob man etwas leichtes heben würde, dass mit der Zeit immer schwerer wurde. Nachdem sie in die Knie sackte, erklärte ich die Lektion für beendet und wir zogen uns in den Schatten zurück, wo sie sich zuerst ausruhen konnte. “Für den Anfang und der Tatsache, dass du dein Element erst seit wenigen Tagen kannst, bist du schon ziemlich gut, aber Übung macht den Meister. Jedoch sollten wir es für heute belassen und erst morgen weiter machen, wenn du dich erholt hast…“ Ich hielt mir kurz die Seite, als plötzlicher Schmerz meinen Körper erfasste. Aber nachdem ich einmal tief ein und ausgeatmet hatte, ging es wieder einigermassen. “Wir sollten uns hinlegen…“, sagte ich nun erschöpft und legte mich ins Grün.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 3:06 am

Stark konzentrierte ich mich, es war nicht so einfach, wie man es aus Kenji's Worten heraushören konnte. Er unterbrach mich dutzende Male, da ich zuviel Kraft verbrauchte. Zum Glück schaffte ich es irgendwann die Kraft ausreichend zu regulieren. "Ich nehme an im Schlaf regeneriert sich die magische Kraft schneller?" entgegnete ich auf seine Erklärung hin und wittmete mich voll und ganz dem Training. Überrascht, dass wir nun ins Wasser gehen wollten, zog ich mir die Schuhe und die Socken darunter aus, ehe ich kurz überlegte und anschließend auch den ärmelosen Mantel abstreifte. So war ich also nur noch im Rock und BH unterwegs, was aber so viel besser war, da meine Kleidung nicht unnötig nass wurde und ich nicht so viel schwitzen musste. Ich betrat die angenehme Erfrischung, allerdings war es nicht ganz so kalt wie erwartet. Kenjis neue Aufgabe war etwas ungewöhnlich. Ich sollte einen Doppelgänger von mir erschaffen, also konzentrierte ich mich so gut es ging. Schon nach einigen Minuten bildete sich eine Ebenbild von mir und lächelnd meinte ich: "Das war ja einfach!" Offensichtlich nahm Kenji das so hin und stellte mir dafür eine schwerere Aufgabe, gleich vier Doppelgänger zu erschaffen. Das war sogar noch der einfache Teil, anschließend wollte er sogar das ich die Angriffe mit Eismagie manifestiere. Klar war, dass ich es kaum schaffte und Kenji die Doppelgänger regelmäßig trotz der Verletzung erledigen konnte. Irgendwann kam ich zu dem Punkt an dem meine Kraft nahezu verbraucht war und ich keuchend die Magie löste. Eine Pause...ja das wäre schön. Ich schleppte mich aus dem Wasser, breitete unter unserer Palme meinen Mantel aus und legte mich mit dem Halbnackten Oberkörper auf diesen, damit ich auf weichem Untergrund, statt auf dem groben Sand liegen konnte. Genüsslich aß ich die Kokosnüsse und hörte Kenji zu. "Ich hab nicht wirklich das Gefühl, dass ich schnell lerne" zweifelte ich etwas, immerhin hatte ich die Doppelgänger nicht wirklich gut kontrollieren können, aber vermutlich war noch nie ein Meister vom Himmel gefallen, was? Wir machten ein kleines Mittagsschläfchen, ehe am Nachmittag der Unterricht weiter ging. Ein Schild galt es nun gegen die glühende Hitze der Sonne aufrecht zu erhalten. Anfangs war das noch ganz in Ordnung, doch mit der Zeit wurde die Last immer schwerer und schwerer, ehe ich auf die Knie sank und das Signal bekam ich solle aufhören. Schwer atmend rang ich nach Luft, doch es fiel schwer bei der Hitze. Ich zerrte mich zurück auf meine provisorische Decke und schnappte nach Luft. Ich nickte leicht als er erklärte, wir würden für heute schluss machen und bekam auch kaum mit, wie ein Schmerz meinen Lehrer erfasste. Denn sofort nachdem er seine letzten Worte gesprochen hatte, war ich bereits eingeschlafen.

Am nächsten Morgen wachte ich als erstes auf, meine Glieder taten weh und es machte mir etwas Mühe aufzustehen. Die Sonne war gerade am aufgehen und es war noch wunderbar kühl von der Nacht. Ich ging zum Wasser, wusch mir das Gesicht und trank ein paar Schlucke, ehe ich zu Kenji rüber ging, auf die Knie fiel und die Wunde überprüfte. Die Narbe war immer noch da, aber es schien etwas da zu sein...etwas pulsierte und sah nicht wirklich appetitlich aus. Er würde diesen Kampf nicht ewig in sich tragen können. Ich merkte wie er langsam aufwachte und lächelte ihn an. "Hey, gehts dir gut?" fragte ich besorgt, ehe ich ihn eine Kokosnuss anbot.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 3:50 am

Die Erschöpfung machte sich in ihr breit und bald darauf war sie eingeschlafen, weshalb ich ebenfalls zur Seite lehnte und in einen etwas unruhigen Schlaf schlummerte. Am nächsten Morgen wurde ich von ihr geweckt und sie bot mir auch gleich eine frische Kokosnuss an, nachdem sie sich nach meinem Zustand erkundigte. “Ich bin immer noch etwas angeschlagen und das Gift in meinem Körper breitet sich immer mehr aus…daher kann ich nicht sagen, wie lange ich noch in diesem geschwächten Zustand dagegen ankämpfen kann.“, beantwortete ich ihre Frage wahrheitsgemäss und lehnte mich etwas aufrechter die Palme, “Jedenfalls warst du gestern vom Training so erschöpft, dass du gleich eingeschlafen bist, weshalb wir es heute etwas ruhiger angehen lassen und du dich von gestern erholen kannst, ehe wir wieder deine Ausdauer in Angriff nehmen. Also werden wir den Haushalt mit deiner Kraft etwas üben und die nötige Technik hast du bereits verwendet…die Kraft auf andere Personen übertragen. Du hast die Wunde bereits erfolgreich geheilt, aber dann ist dir bestimmt die magische Vergiftung aufgefallen, die nun in meinem Körper wütet.“ Ich legte mich etwas bequem hin, wobei sich der Brustkorb vor Anstrengung hob und senkte. “Die nächste Lektion besteht darin, ein vergifteter magischer Zyklus, wie es meiner zur Zeit ist, zu heilen…ich kann dir in diesem Bereich nichts beibringen, aber mit praktischer Erfahrung wirst du am meisten lernen, aber sei bitte vorsichtig…“ Ich schloss nun die Augen und versuchte mich zu entspannen, um die Sache für uns beide angenehm zu gestalten. Dass sie das Problem an einem einzigen Tag lösen konnte, bezweifelte ich stark, aber ich würde auch nicht in der nächsten Stunde abkratzen…dafür war mein Inneres Feuer noch zu stark. Ich zuckte leicht zusammen, als ich ihre Handfläche und die strömende Magie spürte, aber ich liess sie gewähren und mein Inneres Feuer pulsierte regelmässig vor sich hin.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 4:08 am

Ich nickte leicht, soviel wusste ich bereits, immerhin beschönigte er nichts und das war schon mal etwas erfreuliches. Das mein Training heute damit sich befassen würde seinen Zustand zu heilen, passte mir recht gut, denn ich wollte mich ohnehin noch daran versuchen. Er legte sich bereits bequem hin und ich schluckte etwas, hoffentlich würde ich nichts falsches machen. "Ich...werde es versuchen" meinte ich unsicher auf die Bemerkung hin, dass ich doch vorsichtig sein solle. Ich beugte mich über ihn, ehe ich meine Hände auf sein Herz und seine Lunge legte, während ich mich konzentrierte. Zunächst sorgte ich für eine gute durchblutung und beschleunigte seinen Kreislauf, ehe ich seinen Körper nach den Fremdkörpern abtastete. Als ich sie ausmachen konnte, war mein nächster Schritt sie von Lebenswichtigen Organen fern zu halten, denn im Moment schien es sich nur an der Wunde richtig manifestiert zu haben um von dort aus weiter zu wachsen. Ich zuckte etwas, als mir langsam die Kraft ausging, ich linderte so gut es ging seine Schmerzen, aber das Gift konnte ich nicht einfach so heilen. Schwer atmend löste ich mich von ihm und stolperte nachhinten. "Ich hab...mein Bestes gegeben...aber ich kann nicht mehr" keuchte ich vor Anstrengung. Blut zu beeinflussen war anders als Wasser, es war schwerer und erforderte glatt das vierfache meiner Magie. Ich schleppte mich zum Wasser und tauchte meinen Kopf ein, es tat gut so erfrischt zu werden und es ging mir gleich etwas besser.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 4:59 am

Als ich so am Boden lag, schloss ich zuerst unsicher die Augen, damit ich ihre Berührung besser fühlen konnte und es war auch ein etwas seltsame Erfahrung, als sie mit ihrer Magie begann sich in meinem Körper langsam voran zu tasten und gewisse Bereiche sogar zu kontrollieren. Aber nach einer Weile vertraute ich ihrer Fähigkeiten und öffnete wieder zaghaft die Augen, womit sich ein ganz neuer Anblick bot…und zwar die gerundete Oberweite von Valica, die sich etwas über mich gebeugt hatte und oben nur ihr weisser BH mit hauchdünnen schwarzen Streifen trug. Ich konnte nicht anders, als sie einfach anzustarren und dabei etwas freudig in mich hineindenken. Zum Glück war sie damit beschäftigt, ihre magischen Kräfte zu kontrollieren und ich konnte sie für mehrere Stunden…begutachten. Schliesslich hatte sie aber keine Kraft mehr übrig und sie lehnte sich keuchend nach hinten, ehe sie zurück zum Wasser der Oase ging und ihr Kopf in das kühle Nas hielt, wobei ich mit einem weiterem unverhofften Blick auf ihre Unterwäsche belohnt wurde. Denn nun sah ich direkt ich schwarz gereiftestes, knappes Höschen frech unter dem Rock hervor gucken. Wieder füllten Gedanken meinen Kopf, die sich mit ihren wohlgeformten Rundungen und ihren reizenden Körper beschäftigten, ehe sich die Stimme der Vernunft meldete. Was zur Hölle dachte ich da? Und wie kam ich überhaupt auf solche obszöne Gedanken?! Leider wurde ich kein bisschen rot und mir war es überhaupt nicht peinlich…im Gegenteil, schien ich mich daran lieber zu erheitern. Ob doch nicht schweres Fieber hatte? Doch die Stimme der Vernunft wurde bald von einem etwas bösartigem überschattet, das langsam aber sicher die Kontrolle an sich riss. Klar fand ich Valica attraktiv, doch nun mischten sich Gedanken in meinen Kopf ein, die mehr in Hass und Wut überschlugen. Auch mein Inneres Feuer begann von der drohenden Gefahr unkontrolliert zu flackern, aber es war bereits zu spät. Das Gift hatte sich schneller ausgebreitet, als das ich oder Valica jemals wahrgenommen hatten. Ehe ich es versah stand ich über der Gestalt des Mädchens und mein Blick verhiess nichts Gutes. “Was glaubst du, was du hier machst?“, zischte ich und riss sie an den Haaren nach oben, “Hab ich gesagt, dass du ausruhen darfst? Das schreit förmlich nach einer saftigen Bestrafung!“ Ich warf sie zuerst hart auf den sandigen Boden, ehe ich sie schnell übers Knie legte, den Rock hoch zog und ein paar kräftige Schläge auf ihren Hintern folgen liess. Doch das zappelnde Ding konnte nach einigen Minuten meinem Griff entfliehen, weshalb ich aus Zorn einen Feuerball nach ihr warf. Zwar konnte ich sie nicht treffen und das Feuer versengte nur den Mantel, sowie die Schuhe, die sie gestern ausgezogen hatte. “Nanana…komm her und sei ein braves Mädchen oder du wirst mich gleich von einer anderen Seite kennen lernen.“, drohte ich ihr und starrte auf die Palme, wo sie sich vorerst in Deckung zurückgezogen hatte.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 12:07 pm

Total überraschend stand plötzlich Kenji hinter mir und maulte mich an. Bevor ich etwas erwiedern konnte zog er mich an den Haaren nach hinten und ehe ich mich versah landete ich auf den halbwegs weichen Boden. Er nahm mich hoch auf seine Knie und erschrocken schrie ich auf als ein kräftiger Schlag auf meinen Hintern erfolgte. Ich wand mich krampfhaft, schaffte es aber erst nach einigen Schlägen mich zu befreien und in Richtung der Palmen zu flüchten Ein Feuerball verfehlte mich nur knapp und ich hechtete hinter die Palme. "Was zum Teufel machst du da?" Ich war ziemlich verwirrt, was war denn plötzlich mit ihm los? Lange konnte ich nicht denken, da knickte die Palme unter einer Feuerballexplosion ein und kippte in meinen Richtung, weshalb ich aus der Deckung hechten musste. Ein weiterer Feuerball kam auf mich zu, doch ich wehrte ihn mittels eines kurzen Eisschildes ab. Ich war so schon ziemlich erschöpft, der Schild machte es nicht gerade besser. Weitere Feuerbälle folgten, doch zum Glück konnte ich auch die alle abwehren, ehe ich auf die Knie ging und Kenji bedrohlich näher kam. Er packte mich am Hals und zog mich fast schon kräftig in die Luft, sodass meine Beine nicht mehr den Boden berührten. Seine Hand glitt an meinen Bauch und grüne Flammen erschienen. Vor Schmerz schrie ich auf und spürte wie ich langsam schwächer wurde. Er entzog mir meine Kräfte...Blut lief mir aus dem Mund und mir war klar das ich was tun musste. Ich nahm eine Hand von seinem Arm runter und berührte seine linke Brust, woraufhin er strauchelte und mich los ließ. Zuckend wand er sich am Boden, denn ich hatte jede Blutzufuhr gekappt, er erlitt gerade einen Schlaganfall. Keuchend und Bluthustend schaute ich an mir herab, mein Bauch war total verbrannt und es roch unangenehm nach totem Gewebe und verbrannten Fleisch. Als Kenji sich nicht mehr rührte, eilte ich so gut es ging zu ihm und berührte ihn abermals, sodass das Blut wieder in geregelte Bahnen lief. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass er wieder atmete, ruhte ich mich einen Moment aus. Ich kniff die Augen zusammen, die Wunde tat höllisch weh und ich war ausgelaugt, aber mir war klar das diese Aggressivität vermutlich von der magischen Verletzung kam. Ich musste sie jetzt heilen, sonst würde er wieder so abdrehen! Ich nahm sein Schwert und ritzte eine kleine Wunde an die Stelle, wo er verletzt wurde und legte meine Hand darauf. Es läuchtete bläulich, mischte sich jedoch schnell wieder grünlich, ehe eine ekelige Masse aus seiner Wunde hervortrat und in Richtung Sand floss. Immer mehr kam heraus, bis in seinem Körper nichts mehr übrig war. Vorsichtig verschloss ich die Wunde, merkte wie stark ich übertrieben hatte und kippte einfach seitlich um.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 2:06 pm

Ich war nicht mehr ich selbst und mein Wesen begann sich in etwas anderes zu verwandeln, wobei sich noch zwei gespaltene Persönlichkeiten bitter um die Kontrolle des Körpers kämpften, jedoch war das Gift von einer viel stärkeren Natur und infizierte langsam das Innere Feuer, welches die letzte Schutzmassnahme meinerseits darstellte. Unterdessen tobte auch ein anderer Kampf und Feuerbälle flogen immer wieder auf das Mädchen, aber sie war ebenfalls zu stark erschöpft, dass sie sich allzu lange verteidigen konnte und bald hatte ich sie mit meiner Magie zu Boden gerungen. Ich musste ansehen, wie sich grüne Flammen an der zarten Haut von Valica labten und dabei stetig ihre verbliebene Energie absorbierte. Es war hoffnungslos…und mein Seelenfeuer flackerte ein letztes Mal, ehe alles plötzlich still war.

Ich schnappte kräftig nach Luft und kam benommen wieder zu mir. Im Kopf drehte sich alles im Kreis und ich musste eine Weile verstreichen lassen, bis der pochende Schmerz nach liess und die Umgebung wieder scharf wurde. Nachdem ich die verkohlte Palme und die Gestalt neben mir entdeckte, konnte ich mir die Einzelheiten gut selbst ausmalen und Schuldgefühle überkamen mich. Hätte ich Valica nicht darum gebetet, sich um das Gift zu kümmern, wäre es vermutlich niemals dazu gekommen. Aber nun hatte der Spuk ein Ende und nach einer gründlichen Untersuchung, konnte ich erleichtert feststellen, dass sie es geschafft hatte, alles Gift in meinem Körper restlos zu vernichten oder zu entsorgen. Jedoch hatte sie einen hohen Preis gezahlt und ich legte mein Mantel schnell im Schatten aus, ehe ich sie sanft darin ablegte. Leider konnte ich keine magischen Kräfte entfesseln und musste mit anderen Methoden vorgehen, weshalb ich die verbrannte Stelle gut musterte. Um sicher zu gehen, dass die grünen Flammen nicht noch weiteren Schaden anrichteten, entfernte ich vorsichtig mit dem Schwert jegliches totes Gewebe, reinigte die nun offene Wunde und verband sie anschliessend aus Stoffstreifen, die zusammen einmal mein Oberkleid war. Während sie bewusstlos war, flösste ich ihr in regelmässigen Abständen frisches Wasser ein oder säuberte die Wunde, bis sie schliesslich wieder zu sich kam. “Dem Himmel sei Dank…“, flüsterte ich leise und lächelte von oben herab auf sie hinunter, “Bleib noch eine Weile liegen…ich kann keine magischen Kräfte entwickeln, weshalb du dich alleine heilen musst. Aber du musst dir keine Sorgen machen, denn von nun an bin ich wieder bei dir…okey? Nicke mit dem Kopf, wenn du soweit bist…“ Sobald sie etwas zu sich gekommen ist und die Aufgabe in die Hand nehmen wollte, umfasste ich sanft ihre Hand und meine Kraftreserven flossen in einem grossen Strom zu ihr hinüber.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 2:16 pm

Schwer atmend kam ich wieder zu mir. Mein Bauch brannte höllisch, obwohl ich spürte wie die Wunde versorgt worden war. Ich hörte seine Stimme und sofort wurde mir klar, dass ich es wirklich geschafft haben musste, er war wieder ganz der Alte. Ich war komplett erledigt und spürte fast überhaupt keine Magie mehr in mir. Wie sollte ich mich da selbst heilen? Dennoch nickte ich leicht, vertraute ihm soweit und spürte wie mich neue Kraft durchfloss. Ich schloss die Augen und merkte wie die Wunde anfing sich durch meine Kräfte komplett zu schließen, sodass davon keine Spur mehr zu erkennen war. Dann riss der Strom ab und immer noch erschöpft lag ich keuchend da. Offenbar konnte man dieses Energie hin und her geschiebe nicht ewig machen, als würde der Körper sich irgendwann dagegen wehren, denn er hatte mir wirklich viel Energie gegeben und doch hatte es gerade mal für die Wunde gereicht. Scheinbar mussten wir unsere Energien erst auf natürliche Weise regenerieren. Nach einer kleinen Verschnaufpause setzt ich mich gerade auf und lehnte mich an eine Palme, ehe ich aus dem Augenwinkel meine verbrannten Sachen bemerkte...na toll wenn es jetzt eisig kalt in der Nacht werden sollte, wäre ich aufgeschmissen. Auch wenn letzte Nacht das Wetter mild war, so wusste ich doch das in Wüsten es gerne mal verdammt kalt wurde in der Nacht. "Danke..." meinte ich kurz an Kenji gewand und hielt mir den Kopf, er brannte, offensichtlich würden die Folgen der Übertreibung noch einige Zeit bestehen. "Geht es dir wieder besser?" fragte ich, auch wenn es sichbar war, dass es ihm besser ging, so wollte ich zumindest eine Bestätigung.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 2:45 pm

Ich betrachte sie immer noch besorgt, als sie es trotz der Anstrengung geschafft hatte sich wieder vollständig zu heilen, wobei sie für den heutigen Tag ans Limit und darüber hinaus gekommen war. Ich setzte mich leise neben sie im Schneidersitz in den Sand. “Ich hab dir zu danken, denn wenn du nicht gewesen wärst….hätte das Gift vermutlich schwerewiegende Folgen gehabt, aber nun bin ich das Geschwür in meinem Körper los und meine Kraft wird sich wieder regenerieren können. Wir haben uns eine Pause verdient…“ Ich lächelte schwach und für das Abendessen bereitete ich uns das übliche Nahrungsmittel vor, dass wir hier an der Oase hatten. Es dauerte auch nicht mehr lange und die Sonne verschwand am Horizont, während die Temperaturen merklich kühler wurden und sogar unter den Nullpunkt fielen. Zwar hatte ich als Feuermagier und sie als Eismagier eine natürliche Resistenz gegen Kälte, aber das galt nur solange, wie wir genügen magische Kraft zur Verfügung hatte. Da meine Regeneration nicht mehr durch das Gift beeinflusst wurde, hatte ich damit keine Probleme…jedoch war das bei Valica nicht der Fall. Es zeigte sich immer noch Spuren der Anstrengung, weshalb sie leicht zitterte und die Knie eng an den Körper gezogen hatte. Vorsichtig kam ich in der Nacht zu ihr hinüber, legte zuerst langsam meinen Arm um sie und als sie keine Anstalten der Ablehnung machte, kuschelte ich mich enger an sie und wärmte sie mit meiner Körperwärme auf. Hoffentlich war es ihr ebenso angenehm, wie für mich und ich blieb am nächsten Morgen noch lange an sie gekuschelt, bis sie aufwachte. “Geht’s dir wieder besser?“, fragte ich leise nach ihrem Empfingen und musste im Schein der Sonne leicht blinzeln. Ob sie mit dem Training weiter fortfahren wollte…wagte ich nach der Sache von gestern noch nicht zu fragen.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 2:57 pm

Ich nickte leicht, es war gut zu hören, dass er sich wieder erholen würde. Genüsslich verspeiste ich die Kokosnuss, es stillte zumindest etwas den Hunger, obwohl ich dieses Zeug langsam nicht mehr sehen konnte. Die Sonne ging unter und tatsächlich würde es heute kälter werden. Meine magische Resistenz war gegen Null gesunken und so zitterte ich, die Beine eng angewinkelt, in der Kälte. Dementsprechend dankbar war ich, als sich Kenji an mich kuschelte und seine Körperwärme die Kälte vertrieb. Ich war wirklich froh dass er ein Feuermagier war, denn durch seine warme Aura, spürte ich schon bald nichts mehr und schlief seelenruhig ein. Am nächsten Morgen wachte ich schließlich wieder auf, meine Glieder waren schlaffer als am Vortag, doch ich spürte wie wieder etwas Magie in mir ruhte. "Ja, mir gehts besser..." gähnte ich. Die Sonne war aufgegangen und jetzt war es definitiv nicht mehr kalt. Voller Elan sprang ich auf die Beine, wobei ich dann doch etwas schwankte und lächelte Kenji an. "Nun, wo dich diese Verletzung nicht mehr quält können wir ja endlich ernsthaft trainieren..." Ich grinste breit, fühlte mich heute irgendwie so selbstbewusst und stempte die Arme an den Oberkörper. "Allerdings...wenn wir länger hier bleiben müssen, wäre es vlt besser eine warme Behausung zu bauen." Ich zeigte auf die umgekippte Palme. Das Holz konnte man sicher gut als Feuerholz benutzen und die Blätter könnte man doch so zusammenbasteln, dass wir damit eine Überdachung hinbekamen oder zumindest ein paar Decken herstellen konnten.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 3:49 pm

Ich sah sie zufrieden an, während der Kampgeist in ihr erwachte und voller Tatendrang schrie, als sie munter auf die Beine kam, wobei ich immer noch etwas faul am Boden lag, jedoch stand ich ebenfalls rasch auf und klopfte mir den Sand von der Hose, ehe ich mich wieder bequem hinsetzte. Es fühlte sich gut an, endlich wieder erholt zu sein. “Das und auch die Sache mit dem Unterschlupf ist keine schlechte Idee, aber zuerst werden wird kleine Übungen als Aufwärmung machen. Meditation ist der Grundstein der Magie worauf alle weiteren Fähigkeiten basieren, denn mit ihr kannst du praktisch deinen eigenen Status überwachen und dich in Kontrolle üben, während abwechslungsweise in dich gehst und dann deine Aura wieder ausbreitest.“ Auch ich führte diesmal die Übung aus und schloss beruhigt die Augen, damit ich die Umgebung nur mit meiner Aura wahrnehmen konnte. Sie meisterte diese Stufe bereits sehr gut und auch vermutlich der grosse Kraftverbrauch von gestern, liess sie etwas umsichtiger handeln. “Jetzt wo du deine eigene Aura beliebig kontrollieren kannst, musst du nun lernen, die von anderen Wesen zu spüren, wobei du dich im Gegenteil auch von ihnen verstecken musst. Das Prinzip bleibt das gleiche, entweder geht man in sich oder hinaus. Versuche zuerst meine zu finden…“, meinte ich nach einer Weile und begann mich langsam in mein Inneres zurück zu ziehen, wobei meine Aura immer schwächer wurde. Immer wenn sie mich wieder verlor, verstärkte ich sie und trainierte somit immer weiter ihre magischen Sinne. Nach einer Weile kehrten wir die Position um und ich musste nun ihre Aura aufspüren. Am Mittag gab es die gewohnten Kokosnüsse…die einem richtig verleideten, aber es hatte nun mal nichts anderes in der näheren Umgebung. Jedoch stieg meine Laune, als wir wieder zusammen durchs kühle Wasser planschten. “Wollen wir uns nun deiner Kraft widmen, jedoch frage ich mich, auf welchen Punkt du deine Magie auslegen willst. Ich kann dich bestimmt in allen Punkten etwas ausbilden, aber es hilft einem ungemein, wenn man einen gewissen Fokus und ein Ziel hat…was darf es nun sein?“, fragte ich und überlegte mir im Geist schon eine Übung, während sie ihren Standpunkt darstellte.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 4:02 pm

Meditation also? Nun es half wirklich ein wenig zur Ruhe zu kommen und die Magie etwas zu bändigen. Er führte die Übungen auch aus, also hielt ich mich ebenso wenig zurück. Anders als gestern war ich nicht mehr so verschwenderisch mit meiner Energie und handelte mit viel Ruhe, was die Meditation um einiges angenehmer machte. Mein Körper entspannte sich, eine positive Nebenwirkung. "Auren aufspüren?" Nun vermutlich war es das Selbe, wie als ich es mit dem Wasser gemacht hatte, nur das es diesmal kein Element sondern Kenji war. Es gelang mir anfangs überhaupt nicht, erst als ich auf den Gedanken kam, dass Kenji zu knapp 70 % ja aus Wasser bestand. Also suchte ich nach seinem Wassergehalt und wurde so recht schnell fündig, selbst als er versuchte seine Aura zu verstecken. Wir wechselten uns ab und nun versuchte ich meins zu verbergen, doch ich als Anfängerin hatte Kenji natürlich da deutlich die Nase vorne. Zum Mittag gab es die mittlerweile verhasste Kokosnuss, aber ich konnte mich schließlich nicht beklagen, wir hatten ja keine andere Wahl. Hinterher gingen wir wieder ins kühle Wasser und das Nass tat unheimlich gut an meinen Füßen, während ich über Kenjis Worte nachdachte. "Naja, ich kenne kaum Angriffsfähigkeiten und ich hab das Gefühl es wäre sinnvoller, dass zu festigen was ich schon ansatzweise kann...also würde ich mich für Schutz-, Heilungs- bzw Stärkungszauber entscheiden" erklärte ich nachdenklich und hoffte Kenji irgendwie von meinem Standpunkt überzeugt zu haben, keine Ahnung warum ich das unbedingt wollte.

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BeitragThema: Re: Die Ebenen von Malkshur   So März 30, 2014 4:31 pm

“Gut“, meinte ich zufrieden und klatschte kurz in die Hände, “Dann werden wir deine Verteidigung stählen und deine Kraft darauf fokussieren, vielleicht spielt dir dein Talent für die Kontrolle und Intelligenz mehr in die Hand, als wenn du rohe Angriffskraft antrainierst. Also sind die Voraussetzungen besten dafür vorgegeben. Fangen wir damit an, dass du magische Angriffe von mir mit einem Schild aus Eis abfangen musst…auf dein Kopfnicken kann es beginnen.“ Ich lächelte leicht und wusste dass meine Regenration grösser als ihre war, weshalb sie mir mit roher Kraft kaum etwas entgegen setzten kann. Es wäre ein Fehler den Angriff frontal abzufangen, damit wollte ich sie dazu anregen, etwas mehr über das Wesen der Verteidigung nachzudenken und das auch gleich praktisch umzusetzen. Als sie schliesslich etwas unsicher nickte, meinte ich noch, dass sie keine Angst haben musste und das Feuer loderte hell in meiner Hand auf. Ich machte einen schnellen Schritt zur Seite und der erste Feuerball kam direkt auf sie geflogen, denn sie noch mit Mühe abhalten konnte, aber ich machte erbarmungslos weiter, wobei das Feuer sich vor ihr auflöste, wenn sie nicht in der Lage war, den Angriff erfolgreich abzuwehren. Jedoch hatte ich sie nach wenigen Stunden mit meiner erholten Kraft zu Boden gezwungen und ich musste sie stützen, damit sie vor Erschöpfung nicht wie ein Sack nasser Kartoffeln umfiel. Ich führte sie zum Platz am Schatten zurück und liess ihr zuerst eine Pause. “Was hast du aus dem Kampf gelernt?“, fragte ich neugierig und bereitete bereits die nächste Übung zu, während ich ihren Worten lauschte. “Dann weisst du also, worauf du das nächste Mal achten musst, aber jetzt wollen wir uns der Stärkung widmen. Wir haben bereits magische Kraft hin und her geschoben, aber noch ist die Bindung nicht flüssig und vieles geht dabei verloren, weshalb wir das von neuem trainieren werden. Auch sind dabei gewisse Grenzen gesetzt, wie du vermutlich bereits festgestellt hast. Also…“ Wir sassen gegenüber und hielten uns die Hände, ehe die magische Kraft im Kreis floss, während wir beide versuchten uns auf den anderen einzustellen. Dennoch waren die Übungen mehr kräftezerrend als erholsam und als der die Nacht hereinbrach, lag sie nun wieder völlig erschöpft am Boden. Ich legte mich neben sie ins Grün, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und starrte gedankenverloren in den Sternenhimmel.

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