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 Beyond two souls

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Di Nov 12, 2013 11:08 pm

Ich schüttelte nur schweigend den Kopf, nein ich verstand sie nicht...vielleicht wollte ich sie auch einfach nur nicht verstehen. Klar, alles was sie sagte, war nachvollziehbar und auch hatte ich keine Antworten auf ihre Fragen, doch ich würde meine Meinung, meinen Wunsch nicht ändern. "Glaubst du wirklich, unsere Eltern würden dich verstoßen? Du bist ihre Tochter, viel mehr werden sie dich mit geöffneten Armen empfangen, egal was passiert ist. Du kannst ja auch einfach so tun, als ob eine entfernte Verwandte von mir wärst, dass würde die Ähnlichkeit mit der Jade, die sie einst kannten, vielleicht erklären..sollten sie sich noch an dich und dein Aussehen erinnern..."
"Mach dir keine Sorgen..", erschrocken zuckte ich zusammen, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Will gekommen war und nun setzte er sich auf Jades andere Seite. "Mom und Dad wären mehr als glücklich, wenn sie ihre Tochter wiederhaben würden, auch wenn du dir das im Moment vielleicht nicht vorstellen kannst.Sie lieben dich, sie würden dich niemals verstoßen und was die anderen denken...das braucht dich gar nicht zu interessieren, denn das geht sie auch gar nichts an."
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Mi Nov 13, 2013 11:48 pm

Ich hörte kaum was Will sagte, denn im selben Moment kehrten meine Erinnerungen wieder zurück. Einfach alles. Und langsam erkannte ich warum ich unbedingt zu Will wollte. Es lag gar nicht am Beschützerinstinkt...sondern nur, dass ich mich so furchtbar einsam gefühlt hatte...dass war meine Bürde. Dieser letzte Händedruck, als ich starb, hatte etwas in mir aufkeimen lassen...dass ich nicht alleine war und das wurde mir jetzt wieder bewusst. Damals hatte mich niemand gemocht, ich war das schwarze Schaf, zumindest in der Schule und für Vater war es doch sowieso immer egal was mit mir passierte. Will hatte mich jedes Mal aufgemuntert auch wenn er damals kaum älter gewesen war als ich. Deshalb hatte ich ihm so sehr vertraut...weil er der beste Bruder war den man sich vorstellen konnte. "Danke...euch beiden" bedankte ich mich nur kurz und schaute bedrückt daher. Es würde dennoch unmöglich sein, mich Wiederzubeleben. Erstens bestand meine Leiche aus Asche und ob sie wieder hinbekommen werden konnte war so eine Sache, aber anderseits fehlte uns das Pulver, welches uns gegeben wurde.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Nov 14, 2013 6:31 am

Ich sah es an ihren Augen, ich sah, dass sie ihre Erimnerungen wieder und lächelte leicht, Will war ganz offensichtlich verwirrt, denn er schaute unsicher zwischen Jade und mir hin und her. "Ach ja...das hatte ich ja ganz vergessen..", meinte er und stand kurz auf, ehe er an einen Tisch ging, eine Tüte nahm und sie mir gab. Verwirrt nahm ich sie an und als ich sie öffnete, kamen mir fast wieder Tränen, dieses Mal jedoch vor Freude. Will hatte mir alles gegeben, was man mir weggenommen hatte, darunter auch den Beutel, was hieß, dass wir Jade doch retten konnten.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Nov 14, 2013 10:03 pm

Ich lächelte leicht, als Will den Beutel und alle Sachen zurückgab, die Pia an diese komischen Typen verloren hatte. Jetzt gab es wieder Hoffnung, auch wenn ich immer noch Zweifel hatte, so musste ich nicht alleine klar kommen. "Dann lass uns mal ans Werk gehen..." lächelte ich fröhlich und versuchte Pia die Tränen zu nehmen, auch wenn sie vor Freude waren, so mochte ich es nicht wenn sie weinte.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Nov 14, 2013 10:09 pm

"Dann brauchen wir zuerst mal die Urne, in welcher sich deine Asche befindet...", meinte ich unsicher, lächelte aber und stand auf. "Das...klingt jetzt vielleicht bisschen unrealistisch und irgendwie erscheint es mir nicht nur wie ein Zufall, aber ein Freund von mir arbeitet bei einem Bestattungsunternehmen, den könnten wir deswegen fragen..", weswegen wir überhaupt die Urne brauchten, frsgte er nicht, offenbar konnte er es sich denken.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Nov 14, 2013 11:00 pm

"Wenn er nicht einverstanden ist könnte ich ihn ja auch eine Zeit lang übernehmen und die Urne beschaffen...er erinnert sich hinterher schließlich nicht..." erklärte ich ruhig und hoffte damit nicht schon wieder jemand erbost zu haben, meine Vorschläge trafen nämlich immer öfters auf Unverstädnis und mittlerweile wusste ich auch warum Pia gegen meine voreiligen Entschlüsse hatte...um gottes Willen ich hatte einfach mal ohne Grund zwei Polizisten ermordet und ziemlich viel Geld gestohlen, mir wurde erst jetzt klar, was das bedeutete.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Nov 14, 2013 11:09 pm

"Wir sollten es vielleicht eher auf dem...nun ja normalen Weg machen..", meinte ich lächelnd und schaute Jade etwas verlegen an, immerhin würde das was sie vorhatte irgendwie ja Grabschändung sein. "Ruht euch erst mal noch auf, morgem ruf ich ihn mal an, dann klären wir das.", meinte Will aufmunternd und ging nicht weiter auf Jades Vorschlag ein. Mich verblüffte, wie gelassen er das ganze aufnahm, aber vielleicht war es auch besser so, ich wüsste nicht, ob ich auf irgendwelche Fragen Antworten gehabt hätte.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Fr Nov 15, 2013 8:10 pm

"Normalen Weg?...Also gut, du hast recht" Ich wollte ihr nicht widersprechen und das letze Wort hatte sowieso sie, denn dieser Körper gehörte ihr und ich war nur so etwas bei ein Nebenprodukt. "Tut mir leid, war ein dämlicher Vorschlag" erklärte ich dann kurz und nickte dann auch Wills bemerkung hin, dass wir uns ausruhen mussten. Komischerweise verlor ich meine Gestalt nicht, auch wenn ich jetzt gerne wieder unsichbar sein würde, allein weil es mir unangenehm war, war ich doch viele Jahre ein Geist gewesen und musste nie Blicke fürchten.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Sa Nov 16, 2013 6:29 pm

"Ist doch nicht schlimm...", meinte ich lächelnd, weil sie schon wieder so bedrückt wirkte. Zwar war ich nicht müde, aber ich hatte nichts gegen ausruhen, weswegen ich mich auf die Couch setzte und nach der Fernbedienung griff. "Ich werde euch mal in Ruhe lassen, ich komm heut Abend wieder, ich muss ohnehin noch etwas erledigen.", ich nickte nur und Will winkte uns noch kurz, ehe er dann die Suite verließ. Jade stand immer noch etwas unschlüssig an der Wand und ich fragte grinsend, ob sie denn dort Wurzeln schlagen wollte. Als sie sich dann zu mir setze, kuschelte ich mich an sie und starrte gedankenverloren auf den Fernseher, ohne wirklich zu sehen, was dort auf dem Bildschirm flimmerte.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Dez 05, 2013 12:09 am

Wenigstens war sie nicht sauer auf mich. Ihr Bruder ging, mit der Absicht später am Abend wieder zu kommen. Wie angewurzelt stand ich an der Wand und fragte mich was ich jetzt machen könnte, aber Pia war so freundlich und winkte mich zu sich auf die Couch, ehe sie sich an mich kuschelte. Fernseher - früher hatte er wohl eine wichtige Bedeutung in meinem Leben gehabt, zumindest entnahm ich das meiner neugewonnenen Erinnerung, doch im Moment konnte ich diesem Kasten nichts abgewinnen. Pia hingegen starrte die ganze Zeit drauf, scheinbar ohne die Bilder dort groß wahrzunehmen. "Wenn ich wieder leben würde...denkst du wirklich ich könnte dann wieder ein normales Leben führen?" fragte ich schließlich, auch wenn sie es bestimmt schon indirekt hunderte Male bestätigt hatte, ich musste einfach wissen, ob es das auch wirklich wert war.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Dez 05, 2013 6:44 am

"Ja, das denke ich...zerbrich dir darüber nicht so den Kopf, okay?", ich hob leicht den Kopf und sah ihr direkt in die Augen, ehe ich ihn wieder an ihre Schulter legte und wieder in den Fernseher starrte. Nach ein paar Minutrn nahm ich die Fernbedienung und schaltetr das Gerät aus, Jade würde da auch nicht wirklich etwas dagegen haben. "Meinst du, dieser Freund von Will, dieser Bestatter, meinst du, der kann uns helfen?", fragte ich leise und schloss die Augen, setzte ich doch nicht gerade viel Hoffnung in ihn.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Dez 12, 2013 9:24 pm

"Ich werd es wohl versuchen müssen..." gab ich zur Antwort und versank etwas in mich, es war wohl gut, jetzt etwas Ruhe genießen zu können. Was mich verunsicherte war jedoch diese Polizei geschichte. Auch wenn Pia's Bruder uns in die Freiheit geführt hatte, war es mehr als nur wahrscheinlich, dass sie uns nochmals auflauern würden, und wenn sie mit mir nichts anfangen konnten, weil ich wieder ein Mensch war...was dann? "Ich hoffe es...aber wirklich glauben kann ich es nicht..." meinte ich deshalb bedrückt und reagierte gar nicht darauf, dass der Fernseher ausging.

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BeitragThema: Re: Beyond two souls   So Dez 15, 2013 8:24 pm

Bedrückt erwiderte ich nichts weiter und schlief irgendwann dann ein. Als ich aufwachte, war Jade schon wach und ich war mir nicht wirklich sicher, ob sie die Nacht über überhaupt geschlafen hatte. Gähnen wünschte ich ihr einen guten morgen und stand auf, ehe ich kurz in dem Bad verschwand und mich einigermaßen frisch machte, wobei ich feststellte, dass ich doch ziemliche Augenringe hatte. Ich spritze mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht, ehe ich das Bad verließ und eine Tasche entdeckte, welche auf dem Bett stand. Schnell packte ich ein paar Kleidungsstücke ein und trug die Tasche zur Couch, auf welcher Jade vorhin noch gesessen war. Ob Will schon wieder oder immer noch weg war konnte ich auch nicht genau sagen, jedenfalls war er nicht da. Unschlüssig betrachtete ich das Telefon, ehe ich nach dem Hörer griff und beim Zimmerservice ein Frühstück bestellte, welches auch kurze Zeit später serviert wurde. Mit meinen restlichen paar Scheinen als Trinkgeld verschwand der Kellner wieder und Jade und ich aßen etwas von den Speisen, wobei keine von uns beiden wirklich zugriff. Als Will dann immer noch nicht da war, setzte ich mich auf die Couch und starrte den schwarzen Fernsehbildschrim ab, als plötzlich das Telefon klingelte  Erschrocken zuckte ich zusammen, stand dann jedoch auf und griff nach dem Hörer, ehe ich auch schon Wills Stimmte vernahm. "Ich muss für ein paar Tage weg...ihr müsst das alleine machen...", ohne, dass ich noch was sagen konnte, legte er auf und verwirrt starrte ich das Telefon an. Ich erzählte Jade von dem Anruf und fragte sie, was sie dazu dachte, irgendwie war mir das ganze etwas suspekt. Doch somit konnten wir auch nicht auf diesen Bestatter hoffen, weswegen es wohl klüger war, den Friedhof bei Nacht aufzusuchen. Den restlichen Tag über blieben wir also im Hotel und als wir dieses schließlich verließen, überreichte mir eine Frau an der Rezeption noch einen Umschlag, der scheinbar für mich abgegeben worden war. Neugierig blickte ich sofort hinein und fand neben einem Autoschlüssel gefälschte Papiere und einige Geldscheine, außerdem noch einen Brief. Durch die gefälschten Papiere leicht verunsichert zog ich den Brief raus und überflog ihn kurz, ehe ich ihn zurück in den Umschlag steckte und Jade mit mir nach draußen und auf den Hotelparkplatz zog. Ich fischte den Autoschlüssel heraus und betätigte mehrmals hintereinander den "Öffnen"-Knopf, ehe ich dank des Geräusches mein neues Auto fand. Es handelte sich um ene schwarze Lincoln Limousine und sprachlos blieb ich davor stehen, ehe ich schließlich einstieg und mich auf dem Fahrersitz niederließ. das Polster war angenehm weich und man hatte das Gefühl, darin zu versinken. Stumm ließ ich meinen Blick über die Amaturen schweifen und stellte fest, dass das Auto nagelneu sein musste, da der Kilometer stand nahzu auf Null stand. Nachdem auch Jade eingestiegen war, sperrte ich das Auto zu uns startete den Motor, machte jedoch keine Anstalten, loszufahren, stattdessen drehte ich mich zu meiner Schwester und meinte: "Will hat mir einen Umschlag dagelassen..er hat mir das Auto geschenkt und dazu noch einige Tausend Dollar in bar..außerdem..hat er uns beiden gefälschte Ausweise organisiert, sollte uns die Polizei irgendwann aufhalten.", meinte ich leise, ehe ich ihr den Umschlag auf den Schoss legte, sodass sie sich die Papiere und den Brief anschauen konnte. Währenddessen fuhr ich vom Parkplatz und versuchte mich zu orintieren, sa ich keine Ahnung hatte, wo wir eigentlich waren. Nach ein paar Minuten wusste ich dann wenigstens halbwegs, wo ich hinmusste und nach knapp einer halben Stunde standen wir schließlich vor dem Friedhof. Inzwischen war es kurz nach 22 Uhr, sodass dieser schon geschlossen war, aber genau das wollte ich ja. Ein großes Eisentor versperrte uns den Weg und kurzerhand kletterte ich darüber, wobei ich immer wieder meinen Blick schweifen ließ, ob uns nicht doch irgendjemand beobachten könnte. Als auch Jade auf der anderen Seite des Tores war, gingen wir zusammen zu ihrem Grab und zögernd betrachtete ich dieses, wie sollten wir den Grabstein hochheben? Doch Jade löste das Problem, indem sie diesen einfach durch ihre Kräfte in die Lüfte beförderte und neben dem Grab auf die Erde legte. Dann schwebte die Erde aus dem Loch, ehe schließlich die Urne folgte und Jade das Grab wieder schloss, ohne das etwas von unserem kleinen Besuch zu sehen war. Behutsam strich ich die Erde von der Urne ehe ich zusammen mit meiner Schwester den Friedhof verließ und wir uns in die Autositze sinken ließen. Dann schon lenkte ich die Limousine auf den Highway und ein weiteres Mal ging es also ins Monument Valley.

Da Will mir ja auch geld dagelassen hatte, hatte ich dieses Mal keine Probleme, mir eine Unterkunft oder etwas zu Essen zu besorgen, auch tauchte die Polizei nicht plötzlich wieder auf. Nach knapp fünf Tagen erreichten wir schließlich Monument Valley und ich steuerte die Limousine zu dem kleinen Schmuckstand, an welchem der junge Mann von letztem Mal stand. Er schien uns bereits zu erwarten, denn als wir ankamen begrüßte er uns und führte uns direkt zu dem Zelt, in welchem sich der alte Mann und die Frau befanden. Jade trug die Urne und stellte diese nun auf dem Boden ab, ehe sie von der Frau aufgefordert wurde, sich hinulegen. Nachdem sie ihren Anweisungen gefolgt war, ließ die Frau sich von mir den Beutel geben und öffnete die Urne, ehe sie das Pulver auf die Asche kippte. Rauch stieg aus der Urne und die Frau hielt ihre Hände über deren Öffnung, ehe sie ein paar Worte murmelte, welche ich jedoch nicht verstand. Dann kippte sie das Gefäß und füllte eine kleine Schale mit ihrem Inhalt, ehe sie die Schale auf Jades Bauch stellte. Behutsam durchtrennte sie das Oberteil von Jade mit einem Messer, ehe sie den Stoff ganz entfernte und meine Schwester mit entblößtem Oberkörper auf dem Boden lag. Danach drückte sie ihre Finger in die Asche und zeichnete seltsame Formen und Zeichen auf Jades Arme, Bauch und Beine, wobei sie wieder irgendwelche Worte murmelte. Ich spürte wieder das Dröhnen im Kopf, das selbe wie als man versucht hatte, mir Jade mit Gewalt zu entziehen  Jedoch dauerte es nicht lange an und ich sah zu, wie die ohnehin schon recht farblose und schmenhafte Gestalt von Jade mit einem dichten Nebel umgeben wurde und sie so gar nicht mehr zu sehen war. Einige Minuten lang murmelte die Frau weiter irgendwelche Worte, während das Dröhnen in meinem Kopf zurückkehrte, ehe es plötzlich wieder verschwand uns sich eine ziemliche Leere in meinem Kopf bildete.
Weitere Minuten vergingen, ehe sich langsamer der Nebel um Jade lichtete und ihren Körper freigab, welcher nun nicht mehr dieses geisterhafte Aussehen aufwies, sondern ganz normal wirkte. Sie hatte ihre Augen geschlossen und atmete regelmäßig, woraufhin die Frau aufstand und sowohl die Schale als auch die letzten Aschezeichen entfernte. Schließlich trat sie beiseite und vorsichtig setzte ich mich neben meine Schwester, welche allmählich wieder zu sich kam. Zögernd lächelte ich sie an, galf ihr beim aufstehen und gab ihr meine Jacke, sodass sie wenigstens etwas zum überziehen hatte, ehe ich sie in meine Arme schloss. Wir redeten nicht miteinander, der Moment bedarf einfach keiner Worte. Minutenlang hielten wir uns einfach im Arm, ehe ich mich behutsam von ihr löste und sie mit Tränen in den Augen anblickte. Meine tote Schwester war zurückgekehrt.
Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet hatten, kehrten wir zum Auto zurück und fuhren los. Es bedarf im Moment keiner Worte zwischen uns beiden, wir starrten beide wortlos auf die Straße. Wir mussten erst noch verarbeiten, dass es nun wirklich soweit war, dass es schlussendlich doch so einfach gewesen war, dass wir Jade wiederbelebt hatten. Nach weiteen vier Tagen erreichten wir Florida und zögernd blieben wir noch eine Weile im Auto sitzen, wussten wir doch nicht, wie unsere Eltern nun reagieren würden. Schließlich rafften wir uns doch aif und klingelten, woraufhin unsere Mutter die Tür öffnete. Sprachlos starrte sie Jade an, ehe sie in Tränen ausbrach und sie umarmte, selbst mein Vater kam, vermutlich angelockt durch das Schluchzen meiner Mutter, und umarmte Jade. Und ein weiteres Mal erschien ich mir wie ein Geist, wurde ich doch weder einer Umarmung, ja nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Irgendwann jedoch trat meine Mutter von Jade zurück und umarmte auch mich, ehe wir in das Wohnzimmer geführt wurden, wo wir erzählen sollten, was und vor allem wie das passiert war. Erstaunlicherweise nahmen unsere Eltern Jades wiederbelebung recht gefasst und als Will irgendwann noch dazu kam, umarmte er seine beiden Schwestern, ehe er sich auch noch dazusetzte.

Drei Jahre sind nun seit Jades Wiederbelebung vergangen und nur wenige Wochen später waren wir nach Deutschland gezogen. Niemand hier kannte uns und unsere Geschichte, was es Jade ermöglichte, ein ganz normales Leben zu führen Will hatte in der Zwischenzeit seine Freundin geheiratet und die beiden erwarteten ein Baby, weswegen ich mich für die beiden wirklich freute. Jade und ich hatten noch immer eine innige Beziehung zueinander, selbstverständlich war ich mehr als froh, meine Schwester lebendig bei mir zu haben, dennoch vermisste ich hin und wieder die quengelige Nervensäge in meinem Kopf.
Lächelnd steiche ich über das Bild, welches beim Ultraschall gemacht wurde und Wills Baby zeigt, es würde ein kleiner Junge werden. Liebevoll legt Will seine Hand auf den dicken Bauch seiner Freundin und küsst sie, während mein Blick zu Jade wandert, welche sich auch gerade die Ultraschallaufnahmen ansieht. Als sie bemerkt, dass ich sie beobachte, hebt sie den Kopf und grinst mich an, vor ein paar Jahren noch war sie nur ein Geist, eine Seele gewesen und schon bald würde sie Tante sein. Nachdenklich lehne ich mich zurück und schließe die Augen, ich war froh, dass wir hier Ruhe hatten, ich hatte neue Freunde gefunden und jeder hatte sich gut hier eingelebt, keiner stellte unangenehme Fragen über Jade oder unsere Vergangenheit und ich hoffe, dass das so bleiben würde.
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BeitragThema: Re: Beyond two souls   Do Dez 26, 2013 11:09 pm

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